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Zwei Wildschweinunfälle auf der A1

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Zwei Wildschweinunfälle auf der A1

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Wdmanager
am 17.11.08in Politik via volksfreund.de

Auf der Autobahn A1 hat es in der Nacht zu Montag zwei Unfälle wegen Wildschweinen gegeben. Ein Unfall passierte auf der Abfahrt Schweich, der andere auf der Abfahrt Salmtal.

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9 Kommentare

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Kommentare zu Zwei Wildschweinunfälle auf der A1

 

SonntagsfahrerSonntagsfahreram 18.11.08via Trierischer Volksfreund


Also, am Sonntag Nachmittag lag vor der Abfahrt Schweich auch schon ein totes Wildschwein am Straßenrand. Wenn die Stelle da so einschlägig ist, dass am Montag genau da schon wieder eins auf die Straße gerannt ist, könnte man dort nicht evtl. einen Zaun o.ä. Sperre hinbauen, dass die Wildschweine erst gar nicht auf die Straße kommen? Für die Autofahrer auf der AB sind diese Wildschweine ja eine akute Gefährdung!

MartinMartinam 18.11.08via Trierischer Volksfreund


Eines ist jedenfalls so klar wie das Amen in der Kirche: Die Jäger bzw. höhere Abschusszahlen für Wildschweine lösen das Problem der Wildunfälle nicht. Im Gegenteil, Jahr für Jahr wird immer mehr geschossen, und die Zahl der Unfälle trotzdem immer größer.

ManschulManschulam 18.11.08via Trierischer Volksfreund


Zwischen heute und früher liegen Welten, sowohl bei den Landwirten aber auch bei den Jägern. Die Landwirte haben ihre
Saat und Pflanzgewohnheiten geändert und die Jäger sind eben
auch bequemer geworden. Früher war nicht alles besser aber auch nicht alles schlechter, heute schneiden neue Autobahnen und Strassen die seit jahrhunderten bestehenden Wildwechsel, auch
ist der Verkehr sehr viel schneller geworden. Die Ursachen für
Wildunfälle sind vielschichtiger, der Maisanbau ist nur ein Grund
unter vielen Anderen

HKHKam 17.11.08via Trierischer Volksfreund


So wie Wdmanager stell ich mir den modernen Jäger vor. Er weiß alles (besser), macht was er will, Hauptsache er hat viel Wild in seinem Revier, den Wald würd er am liebensten einzäunen und auf Jogger, Wakler und Spaziergänger nach (vergeblichen) verbalen Attacken nonverbal die Flinte "sprechen" lassen. Danke, auf solche Waidmänner kann ich gut verzichten.

wdmanagerwdmanageram 17.11.08via Trierischer Volksfreund


Ja Jupp da sind wir wieder "da" Wer baut denn Mais an? Die Jäger? Schau Dir mal die Strecken aus den 60er Jahren an. Da gab es nicht ein Schwein auf 100 ha und keinen Mais aber mindesten einen Jäger pro hundert ha. Schalt mal die Birne an. Das Wildschweinproblem wird hängt ursächlich mit dem Futterangebot zusammen. Und das wird nicht vom Jäger verursacht, sondern vom Landwirt, der ja den Mais, ein Lebens- und Futtermittel, zu Strom verbrennt. Darüber hinaus gibt es bereits ein Forschungsprogramm auf Bundesebene, welches diesen Zusammenhang wissentschaflich erforscht. Also doch stehengeblieben. Schreibst Du noch mit der Schreibmaschine ? Habe den Eindruck. ohoohohohohohohoh. Also Acker einzäunen und schon ist das Problem ohne Jäger im Griff.

JUPPJUPPam 17.11.08via Trierischer Volksfreund


du hast vergessen zu erwähnen, dass wildschweine ursprünglich überhaupt keinen mais kennen, sondern erst durch massive fütterungen für sich als nahrungsquelle erschlossen haben . . . wenns die jäger nicht gäbe, dann hätten sich die viecher auch von den maisfeldern ferngehalten. so ziemlich alle wildschweinexpterten dieser welt sind sich darüber einig, dass die eigentlichen probleme alle menschen gemacht sind . . . und jagd überhaupt kein probates mittel zur bestandsminimierung von wildschweinen sein kann (was sich jahr für jahr immer wieder unter beweis stellt). das tier ist nämlich nicht annähernd so dämlich wie sein jäger . . . und die natürlichen feinde des wildschweins hat der jäger vor jahrzehnten schon erfolgreich ausgerottet.

WdmanagerWdmanageram 17.11.08via Trierischer Volksfreund


Hallo Jupp wo lebst du denn? Kennst du die Kirrverordung? Was meinst Du wieviel Tonnen Mais auf den Feldern stehen? Völlig frei für die Schweine. Kennst Du die Abschußzahlen von diesem Jagdjahr? Es entseht bei mir der Eindruck, du bist so vor 10 Jahren stehen geblieben. Was Du ja nachhaltig mit Deiner Meinung dokumentierst. hahahahahahahha

JuppJuppam 17.11.08via Trierischer Volksfreund


Erstmal sollen die Jäger damit aufhören, die ungeheuren Mengen an Mastfutter in die Natur zu karren. Die Jäger selbst haben durch die Wildschweinemast mit zu verantworten, dass es das Problem in dieser Form überhaupt gibt. Wildschweinmast und das Schießen der Leitbachen machen die Sache doch erst dazu. Dort wo nicht gejagt wird, gibt es überhaupt keine Überpopulation bei Wildschweinen, dafür ist das Tier viel zu schlau. Wildschweine vermehren sich ohne das Zutun des Menschen immer nur im Rahmen von Verträglichkeit für Tier und Umwelt. Das Kardinalsproblem ist, dass die seelenkranken und grenzdebilen Jäger überhaupt kein Interesse daran haben, dass sich die Bestände minimieren, denn dann hätten sie ja weniger zum Schießen.

WdmanagerWdmanageram 17.11.08via Trierischer Volksfreund


Ganz klar im nächsten Jahr müssen per Gesetz die Maisfelder eingezäunt werden um so die Nahrungsaufnahme zu stoppen und damit die Geburtenrate zu senken. Weiterhin müssen alle freiwilligen Maßnahmen, die von der oberen Jagdbehörde empfohlen worden sind, nunmehr angeordnet werden. Da nur die Jägerschaft bisher reagiert hat, muß der Bauernverband per Staatshilfe in die Spur gebracht werden. Ich glaube das dann so neu geschaffene "gemeinsame Handeln" wird dann durchschlagenden Erfolg haben, und wir werden dann die 2 Stück pro 100 ha erreichen.


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