Bewährungsstrafe für Millionen-Untreue
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Aber hallo, nicht so weit z.B. nach New York gehen. Die Nadelstreifen Verantwortlichen der DZ Bank u.a. betreiben das Geschäft mit den DG Fonds einvernehmlich mit den Volksbanken/Raiffeisenbanken schon seit zig Jahren. Abgeschöpft, ausgelutscht werden die Einlagen von zigtausend Anlegern. Schaden über 500 Millionen Euro für die Anleger, denen marode Fonds als "sichere Anlage", "inflationssichere Altervorsorge" aufgeschwätzt wurden. Wer da noch Geld zu den Volksbanken/Raiffeisenbanken trägt, sollte darüber nachdenken. Die Verantwortlichen dieser DG Immobilienkrise laufen weiter frei herum. Je höher die Niete gestellt ist, um so weniger wird diese zur Rechenschaft gezogen. Politik schweigt - Rechtsprechung "verhandelt" und die Geschädigten werden bis zum "Jüngsten Gericht" getrieben. Eine Schande, die Geno Banker haben jede Bodenhaftung verloren, handeln gegen die eigenen Mitglieder, denen sie ja (lt. Statuten) eigentlich zur wirtschaftlicher Förderung verpflichtet sind. Die Macher bleiben weiter ungeschoren, treiben weiter die Gelder ein!
Übrigens - für alle, die es interessiert:
Informationen zum DG-Fonds-Skandal und dem Umgang der DZ-Bank sowie Volks- und Raiffeisenbanken mit den gutgläubigen Anlegern gibt es unter LINK
Schon vor der Finanzkrise haben die Volksbanken mit dem Vertrieb von DG-Fonds Anlegergelder in Millionenhöhe vernichtet. Doch es wird munter weiter gelogen: Die Volksbanken verschicken immer noch Briefe an ihre Kunden: "Finanzkrise - nicht bei uns!"
Dieselbe Bank hat mir vor 16 Jahren den DG-Fonds Nr. 30 empfohlen. Der Fonds hat - wie die meisten DG-Fonds - nicht ein einziges Mal ausgeschüttet und ist heute pleite. Das Geld ist en den Kanälen der Genossen versickert. Wer einer Volksbank sein Geld anvertrauen will, sollte zuerst den Banker nach der Wertentwicklung der DG-Fonds und der ganzen anderen Schrottanlagen fragen, die die Genossen verkauft haben und immer noch verkaufen.
Nomen est Omen
Es ist absolut gerecht, dass diejenigen, die schonmal was für die Gesellschaft geleistet haben, nicht so hart bestraft werden. Deshalb ist es auch richtig, dass "die kleinen" härter bestraft werden. Ich bin daher absolut FÜR eine Zweiklassenjustiz!
Im Prozess gegen einen früheren Vorstand der Sparkasse Saarbrücken, einen Kreditsachbearbeiter und einen Ex-Abteilungsleiter in dem es um gemeinschaftliche Untreue, 6,3 Millionen Euro, ging wurden statt Haft- oder Bewährungsstrafen Geldbußen verhängt. Sogar die Staatsanwältin hatte vor dem Saarbrücker Landgericht in ihrem Plädoyer für die drei Angeklagten ein gutes Wort eingelegt. Interessanterweise war die Sparkasse an einer strafrechtlichen Verfolgung nicht interessiert und auf zivil- und arbeitsrechtlichen Ansprüchen gegen die Angeklagten verzichtet. Für uns Kleine bedeutet die Zukunft also Lerchesflur und für die Großen Altstadt. Die Zweiklassengesellschaft wirkt offenbar schon als eine Zweiklassenjustiz.
Der Mann wurde angesichts weltweiter Verwerfungen im Bankensystem viel zu hart bestraft, was passiert eigentlich mit den Typen in den Glaspalästen von New York, über Frankfurt bis Tokio ,die innerhalb weniger Wochen über eine Billion Euro verzockt haben - keine Justiz, Staatsanwaltschaft oder ähnl. Institution greift sich diese Herren, obwohl sie weltweit das Geld Hunderttausender Menschen
vergeigt haben und die jetzt grossen finanziellen Schaden erlitten haben, die Anleger bei der VB Spiesen-Elversberg, haben wenigstens über eine Versicherung der Bank ihre Geld zurückbekommen-aber die "Nieten in Nadelstreifen" machen ungeschoren weiter, die einzige Strafe für die Klientel
ist die Reduzierung ihres Gehaltes auf mickrige 500000 im Jahr - aber wie lautet ein deutsches Sprichwort "Die Kleinen hängt man, die großen lässt man laufen", ein Armutszeugnis für die oft so hochgelobte Justiz.
Dieses Urteil lässt mich schmunzeln. Wer die Urteile der saarländischen Justiz seit einigen Jahren beobachtet und mitverfolgt, muss zwangsläufig zu dem Urteil kommen: je krimineller und verbrecherischer die Tat, desto geringer die Strafe! Die, zum Teil, gefällten (saarländischen) Urteile sind äußerst fragwürdig und in der gesamten Bundesrepublik bekannt! Zu diesem Urteil kam vor ca. einem Jahr der Münchner Anwalt Rolf Bossi in einer seiner Veröffentlichungen. DEM ist wohl nichts mehr hinzuzufügen!
Naja, es ist ihm eigentlich nicht zu gönnen, dass er darbt, denn schließlich hat die Volksbank einfach nur mal wieder gezeigt, an welchen Stellen sie besonders spart: dem Risikocontrolling.
Jeder der bei rot über die Ampel fährt wird härter bestraft. Wieder einmal gilt das Krähenprinzip.
Wer weiterhin im dicken Mercedes spazieren fährt und im (bestimmt schon lange bezahlten) Eigenheim lebt, warum sollte so jemand "noch einmal wirtschaftlich auf einen grünen Zweig kommen" wollen? 100,- monatlich abstottern tut da nicht weh, auch wenn man nebenbei ein Einkommen von "NUR" 800,- hat. Manche waren schon immer Lebenskünstler und werden es auch immer bleiben...
und wenn's nur auf Kosten der Allgemeinheit ist :-(
In einer Zeit von Milliardenbürgschaften scheinen 2,5 Millionen Euro ja für manchen Richter Kleingeld darzustellen. Wäre der inzwischen anscheinend allseits bedauerte (noch) Ex-Betrüger mit einer Plastikpistole in den Schalterraum spaziert und hätte 2.500,- Euro aus der Kasse "erbeutet", er würde nach gängiger Rechtspraxis mit hoher Wahrscheinlichkeit länger einsitzen müssen als jeder prominente Kinderschänder. Der tausendfache Schaden hingegen interessiert offenbar kein Schwein mehr.
2.5 Millionen Euro mit schlappen 4% verzinst schreien nach einem Kapitaldienst von immerhin 100.000,- Euro pro Jahr oder 8.333,- Euro monatlich - ohne Tilgung, versteht sich. Zieht man davon die 100,- Euro des angeblich reuigen Betrügers ab, STEIGT der Schaden pro Jahr immerhin noch um runde 98.796,- Euro. Wer, wie Herr Jungmann oder das Gericht, diesen dreisten Versuch, die Umwelt zu verscheißern, als "abstottern" schönfärbt, unterstützt publizistisch aktiv den aktuellen Trend, auf Kosten der Allgemei
Die Kleinen hängt man die Großen lässt man laufen. In unserem ungerechten Justiz-System sind Fehlentscheidungen üblichen. Erst dann wenn mal jemand den Mund aufmacht und über solchen Rechtsmi´bfruah berichtet kann man etweas bewegen. Es gibt einen weiteren passenden Ausspruch... wer gut schmiert der kann gut fahren...
Ein Urteil mit dem der frühere Anlageberater leben kann und auch die Staatsanwaltschaft sollte die Angelegenheit auf sich beruhen lassen. Was in dem Prozess nicht bzw. nur unzureichend behandelt wurde ist die Rolle der damaligen Volksbank Spiesen-Elversberg, die bei einer überschaubaren Größe nicht gemerkt haben will, dass in all den Jahren mit 2,5 Millionen Euro jongliert wurde. Meines Erachtens hat auch die Bank bzw. ihre Vertreter eine Mitschuld sei es durch unzureichende Interne Kontrollen oder im ungeregelten Betriebsablauf.