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Staatshilfe oder nicht? Drei Gipfel für Opel

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Staatshilfe oder nicht? Drei Gipfel für Opel

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Eingestellt vonam 18.11.08in Politik via volksfreund.de

Nach dem Ruf der GM-Tochter Opel um Staatshilfen ist in der Bundesregierung hektische Aktivität ausgebrochen. Für morgen ist ein Krisentreffen bei Kanzlerin Merkel geplant, SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier hat die Betriebsräte der deutschen Autobauer zudem ins Außenamt geladen.

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22 Kommentare

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Kommentare zu Staatshilfe oder nicht? Drei Gipfel für Opel

 

KaminfreundKaminfreundam 19.11.08


Wenn die Regierung kleinen und mittleren Unternehmern, die wegen der Wirschaftskrise Pleite gingen, mit einem ähnlichen Aufwand geholfen hätte, wären erheblich mehr als 25000 Arbeitsplätze erhalten geblieben. Die Zeit der Autohersteller in Deutschland ist abgelaufen.

dasbrotdasbrotam 18.11.08


1. Solange Opel zu GM gehört, dürfen keine deutschen Steuergelder, direkt oder indirekt, in ein amerikanisches Pleite - Objekt fliessen.
2. Wo soll der Staat mit der Hilfe anfangen und wo soll er aufhören? Ist eine grosse Aktiengesellschaft oder ein Konzern mehr Wert als ein Handwerksbetrieb?? Wer hat den vielen Tante - Emma Läden, den Bäckereien und Fleischern geholfen??
Und wer bezahlt unter´m Strich die Hilfen, mit denen sich die Politiker dann rühmen und für die nächste Wahl empfehlen ??

TarantelTarantelam 18.11.08


Rockilde. Schön was du da sagst. Es bedeutet doch aber auch,das es einen massiven Arbeitsplatzabbau in der KFZ Industrie geben wird, und auch muss. Meines Erachtens ist es aber so, das unsere Regierenden das auf Teufel komm raus,nach Hessen und Bundestagswahl hinausschieben wollen. Es wird mit Sicherheit einen verlängerten Bezug von Kurzarbeitergeld geben. Und wenn das dann alles abgelaufen ist,was kommt dann?? Wer soll das alles bezahlen?
Und bei weiter verminderten Einkommen,wer bitte schön soll all die neuen Autos kaufen? Roboter und Automaten brauchen nur ein bischen Strom ,Pressluft und Hydrauliköl, aber keine Kühlschränke und Autos!!

PR1940EPR1940Eam 18.11.08


So viel Hektik war selten zu sehen. Kaum hat bei Opel der Blitz eingeschlagen, überschlagen sich Politiker aller Couleur mit vorschnellen Versprechungen. Neuwahlen sind in Sicht, da will niemand in Verdacht geraten, nicht alle Register gezogen zu haben, um Arbeitsplätze am Standort Deutschland zu retten.
Dabei wäre gerade jetzt ein kühler Kopf gefragt. Schon 1999 hatte Gerhard Schröder den maroden Baukonzern Philipp Holzmann mit einer staatlichen Bürgschaft unter die Arme gegriffen. Die Insolvenz hat er nicht abgewendet.
Damals wie heute versucht die Politik, Arbeitsplätze zu retten. Die Krise im System lösen Hilfen vom Staat allerdigs nicht. Deshalb muss die Politik der Versuchung widerstehen, jetzt mit der Gießkanne zu bürgen.
Mit der Vertagung bis Weihnachten hat sich Merkel Bedenkzeit verschafft. Eine Milliarden - Bürgschaft für Opel darf es nur geben, wenn die Mutter General Motors tatsächlich vor die Wand fährt. Andernfalls zahlt der deutsche Steuerzahler für die Unfähigkeit amerikanischer Manager.

phili34phili34am 18.11.08


Da stehst du nicht alleine da.

cesar01cesar01am 18.11.08


Dann dauerts nicht lange und andere halten auch die Hand auf.
Also ich wäre dafür das sich Opel von GM trennt.

EX-UnternehmerEX-Unternehmeram 18.11.08via Trierischer Volksfreund


Richtig, den vielen kleinen Unternehmen die die Grätsche machen wegen offener Rechnungen hilft niemand. Vor allem unser Staat ist mit seiner besch... Zahlungsmoral ganz vorne mit dabei. Ich spreche da aus Erfahrung. Ich werde als ehemaliger Geschäftsführer eines mittelständigen Unternehmens verurteilt weil ich die Löhne und Gehälter meiner damaligen Mitarbeiter in der Krise privat bezahlt habe und die Sozialversicherungsbeiträge nicht mehr zahlten konnte weil der deutsche Staat seine großen Rechnungen nicht bezahlt hat. Die LBB Trier ( Landesbaubetriebe ) hatte meine Rechnungen über viele Monate verzögert und bis zur Insolvenz nicht gezahlt hat. Das gute Finanzamt hat dann in diese Forderungen vollstreckt und die Bank hat mir den Hahn zugedreht weil mein ehemaliger Partner seine Bürgschaft gekündigt hatte. Er wurde über Jahre nicht aus der Bürgschaft entlassen. Wo bitte soll man als Jungunternehmer die geforderten Sicherheiten her nehmen. Die Banken lassen sich selbst von Ehefrauen Grundschulden eintragen und belasten die Familien der Unternehmer zusätzlich. Das ist das Regelwerk von BASEL II an das sich die Banken selbst nicht gehalten haben wie man jetzt sieht.

element5element5am 18.11.08


Der Insignia allein wird Opel nicht viel bringen. Leider. Wünschen würde ich es dem Unternehmen natürlich trotzdem.

lollipoplollipopam 18.11.08


Die Merkel? Ich glaube eher, WIR sind diejenigen, die das zu zahlen haben werden. Egal ob durch Steuererhöhung, Lebensmittelpreiserhöhung oder sonstiges. (Spritpreiserhöhung?) Irgendwas fällt denen schon ein.

FunFanFunFanam 18.11.08


Da schließ ich mich an. Ich kenn persönlich selber jemanden, der bei opel arbeitet und grad ziemlich am schwitzen ist.

Hoffen wir auf einen milden Ausgang dieser Tragödie.

GenosseGenosseam 18.11.08


Ja, Frau Merkel und ihr Kollegen.

AliAliam 18.11.08


Opel Insignia. Ab dem 22.11. falls du zuschlagen willst ;)

(Wohl gemerkt, kann man diesen auch jetzt schon käuflich erwerben, bekommt ihn aber natürlich noch nicht XD)

666666am 18.11.08


Ist jetzt nicht gerade sowas wir ein neuer Hoffnungsträger seitens Opel auf den Markt gekommen? Hab sowas aufgeschnappt.

giacomogiacomoam 18.11.08via Trierischer Volksfreund


haben die,die noch verstand haben etwas verpasst? he ihr opeldallas !was schert euch festeingestellten schnarschhühner,die auf der strasse liegenden leiharbeiter,nach einem liquiditätsschuß von f.k.merkel? NICHT`S !!! ihr bekommt eure millis weiter,und die leihis von dr.h.c. hartz iv berühgungstropfen. unser land muß mal zum zahnarzt,der üble mundgeruch der fäulnis liegt in der luft.!!! p.s. opel ist eine gute marke !

SpackoSpackoam 18.11.08


Das sich MG einmal in einer so desaströsen Lage befinden würde, dass konnte keiner ahnen. Auch Opel nicht.

MuttiMuttiam 18.11.08via Trierischer Volksfreund


Hm die Sache ist doch,das der Karren hauptsächlich durch GM in den Dreck gefahren wurde.Wer weiß ob all das Geld was unser Staat zahlt auch hier verwendet wird?Natürlich hängen viele Arbeitsplätze daran,aber mal ehrlich ein kleines Unternehmen,das in Misere geraten ist,weil Kunden ihre Rechnung nicht gezahlt haben,bekommt auch keine Unterstützung.Darum bin ich etwas zwiespältig was die Bürgschaft betrifft.Ist Euch mal aufgefallen,das sämtliche Angstellte jetzt in den Medien jammern der Staat soll Zuschüsse zahlen damit ihre Arbeitsplätze bestehen bleiben?Das sind gerade die Leute die sonst die Nase rümpfen und über andere lästern,das sie Unterstützung vom Staat bekommen ;)

rockoldierockoldieam 18.11.08


Das Beste für OPEL wäre die Trennung vom Mutterkonzern GM.

Es soll sich bereits BMW für den Konzern interessieren. Damit könnte BMW auch Fahrzeuge im Niedrigpreissegment anbieten, ohne selbst etwas in dieser Richtung zu entwickeln.

Toi, toi, toi für die ganzen Opel-Mitarbeiter.

sonyfansonyfanam 18.11.08


looool. Dafür ein Punkt von mir.

142lupusalpha142lupusalphaam 18.11.08via Trierischer Volksfreund


Peter Zwegat soll noch vor Weihnachten den Opel-Laden übernehmen. Und RTL überträgt jeden Abend live.

InselderWahrheitInselderWahrheitam 18.11.08


Habe ich schonmal erwähnt, dass wir nie Schuldenfrei sein werden? Wenn jetzt jeder Konzern die Hand aufhält, dann könnten auch noch die Ur-Ur-Ur-Enkel abzahlen.


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