Stadt stoppt Popp: Keine Rockkonzerte im Amphitheater
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Kommentare zu Stadt stoppt Popp: Keine Rockkonzerte im Amphitheater
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Was Herr Holkenbrink in seiner bisherigen Politikerlaufbahn geschaffen hat, ist ja ganz beachtlich, das wurde ja bei der letzten OB-Wahl deutlich honoriert. Aber was bewegt eigentlich der souveräne Sieger der Wahl der neue OB Klaus Jensen seit seinem Amtsantritt ?? 100 jährige Geburtstage - goldene Hochzeiten und sonst ?? Wenns so weitergeht, kann er Trier nach seiner Amtszeit mit in Rente nehmen. ein Trost ist: die nächsten Wahlen kommen bestimmt. uns schöner Trier - tip top
Ja, etwas anderes, als ein etwas zu groß geratenes Eifel/Mosel/Hunsrück-Kaff wird man eben nicht dadurch, dass man große und wichtige Aufträge für teuer Geld an "namhafte" und vor allem auswärtige Koriphäen vergibt (siehe Ungers-Schandflecke und schon zur 2000-Jahrfeier Piatti-Plakat), die durchaus vorhandene und fähige Leute mit Bezug zur Region ganz sicher billiger und vielleicht sogar besser umsetzen könnten, sondern dadurch, dass man ein lebendiges, vielfältiges Kulturangebot bietet, dass ALLE Zielgruppen anspricht. Und einen gesunden Haushalt bekommt man dadurch, dass man Gewerbesteuereinnahmen da sieht, wo sie SIND, und nicht in in irgendwelchen unnützen Handwerker(lobby)parks, die das Dreifache ihres Ertrags wieder an Kosten verschlingen. Aber da stinkt in Trier wohl offensichtlich noch so Einiges, trotz "neuem" Bürgermeister, zum Himmel.
..wie man auch an der Diskussion DEN Weihnachtsmarkt gesehen hat, nehmen sich die Stadtoberen die Wirtschaftskrise richtig zu Herzen und versuchen regulierend und bestimmend auf das Geschehen am Markt einzugreifen, koste es was es wolle, selbst wenn dabei die Initiative, Risikobereitschaft und bezahlte Beschäftigungsverhältisse privatwirtschaftlicher Unternehmen auf der Strecke bleiben.
Aber vielleicht werden wir durch diese Massnahmen ja auch alle nur geschützt, wie es das "Nichtrauchergesetz" ja auch tut. entmündigung 2.0, danke.
hat eigentlich mal jemand die anwohner selbst befragt, was sie am meisten stört? sind es die 2-3 Konzerte an einem Wochenende oder die dreiwöchigen "Kulturaufführungen"??
vielleicht wird ja auch 2009 der "bit sun beach" verboten, weil es dem motto "leben am fluss" nicht ganz entspricht, wie man es sich in trier vorstellt ??
trier, quo vadis?
Schade. Es ist wirklich Schade. Nicht nur das, es ist geradezu blamabel wie die sich die Verantwortlichen hier verhalten. Einem langjährigem Privatunternehmen, welches so bemüht ist, anständige Kultur nach Trier zu bringen UND dies auch schafft so gewaltigen einen Strich durch die Rechnung zu machen ist mehr als beschämend.
Leider stimmen 2 Kernaussagen des Artikels und des Kommentars voll und ganz:
1) Das ein "Privatunternehmen" Antikenfestspiele längst pleite wäre. Jedes Jahr geht im Anschluß an die Festspiele die Diskussion um "rote Zahlen", "Defizite", "Zuschauerzahlen" und "Rentabilität" von neuem los und TROTZDEM wird jedes Jahr der Geldbeutel wieder aufgemacht und die Termine zur Verfügung gestellt und zwar so das KEIN Platz mehr bleibt für rentable, publikumsträchtige Veranstaltungen. Die nicht nur eine breite Masse von Menschen ansprechen, sondern auch einem Privatunternehmen die Existenz sichern. Man muß sich nicht wundern das Herr Popp in letzter Zeit immer öfter auf Veranstaltungsorte in Luxemburg (Rockhall), Losheim oder weiterer Umgebung ausweicht!
2) Das es eine breite Masse an Fans für Konzerte (egal ob "Mainstream" oder "Alternatives" gibt, aber hierfür KEIN Verständnis aufgebracht wird.
Ich persönlich habe fast jedes Jahr eine Veranstaltung der Antikenfestspiele besucht, werde dies jedoch im nächsten Jahr - egal wie interessant das Programm ist - nicht tun.
Ich denke, eine Möglichkeit den Verantwortlichen zu zeigen, dass das eine genauso wichtig ist wie das andere, ist das KONSEQUENTE fernbleiben bei den Antikenfestspielen. Denn NUR durch noch höhere, fehlende Zuschauerzahlen kann Platz geschaffen werden für die 2 (!) Abende "anderer" Kultur!
In zahlreichen Interviews sagen Künstler div. Bands aus, wie sehr ihnen die tolle Kulisse, die Atmosphäre und die Stimmung in Erinnerung geblieben sind.
Wahrscheinlich wird es nun bei dieser Erinnerung bleiben. Schade. Es ist wirklich Schade.
Also bitte, Frau Popp. Nicht soviel Wahrheit auf einmal. Sie erschrecken die Hüter der Pseudokulturszene die nach dem Wahlspruch:"hier hat der Wahnsinn jedenfalls Methode" praktisch seit Anbeginn die Antikenfestspiele alimentieren und gleichzeitig dem gewerbesteuerzahlenden Veranstalter de facto Berufsverbot erteilen und ihn damit aus der Stadt treiben. Bleibt abschließend zu dieser Posse die Frage, wieso bei identischem Spielplan wie 2008, Probentermine am Abend, am Ort, in diesem Umfang überhaupt von Nöten sind. Wissen Sie es vielleicht, Herr Holkenbrink
Liebe Stadtverantwortliche,
Ihr wundert Euch wirklich, warum so wenig junge Leute ( Achtung: ich meine keine 16-25 jährigen ) Wert drauf legen in Trier zu wohnen, auszugehen oder Ihr Geld zu lassen !!
Kiss, Pur, Fanta4 ist ebenfalls Kunst. Nicht nur Antike Spiele ....
Eine Weltstadt hat für das komplette Spektrum ein Ohr und Veranstaltungen.
Aber nunmal nicht in Trier. Und so leid es mir tut, liebe Trierer Verantwortliche. IHr seid zu alt, zu träge, zu blind, zu eingefahren und zu unverständlich, um aus Trier eine wirkliche Kulturmetropole zu machen. Ich bin mit Herz und Seele Trierer, habe einen Herrn Jensen gewählt, in der Hoffnung er sei Unabhängig.
Naja, weißer Schimmel und unabhängiger Politker....
Also, fahr ich nach Luxemburg, geniess mein Konzert dort, und gehe auch vorher da Essen und hinterher etwas trinken und während dem Konzert das eine oder andere konzumieren, und werd mein Geld also im Ausland lassen. Und mit mir tausende andere.
Und Trier ??? Das kann Dank unserer genialen Stadtväter Jahr für Geld in ein Projekt investieren anstelle Geld einzunehmen, wie jenseits der Grenze.
Und ich war mir ne zeit lang sicher, wir Treverer sind clever(er).
Schade, aber Trier, du bist und bleibst Provinz.
Im Herzen Europas, aber am Ar... der Welt.
@nn: Stimmt! Da gab es ja mal Triers einzigen echten Biergarten mit alten Kastanien und ohne Karlsberg. Jetzt gibt es da nörgelnde Anwohner und "Kultur". Danke Herr Dörfert! Danke Herr Holkenbrink! Aber, wie man zur Zeit wieder erleben darf, hat in Trier ja wohl jedes Jahrzehnt seinen Dörfert. Eigentlich haben wir Sie für einen frischen Wind in den alten Gemäuern gewählt, Herr Jensen.
Ich habe mir den Veranstaltungskalender auf der Homepage der Stadt Trier mal angesehen. Dort stehen unter der Rubrik Termine die Highlights 2009.Trier will wohl seinem Namen älteste Stadt Deutschland zu sein alle Ehre machen.Mit so einem Programm kann man die Jüngeren ja wirklich nur aus der Stadt heraustreiben.Übrigens der letzte Satz der Kaiser Augustus gesagt haben soll lautet "Acta est fabula,plaudite". Aus ist das Spiel, aplaudiert .Kann ja jetzt der Herr Höllenbrink übernehmen falls der Aplaus mal ausbleiben sollte.
Schade, da beraubt man uns Trierer zunächst des schönsten Biergartens der Stadt (Löwenbrauerei) und dann fallen auch noch aufgrund der dort angesiedelten Bebauung und der absolut überzogenen Massnahme Antikenfestspiele (Kultur ist eben wichtig- auch wenn Sie noch so stark subventioniert werden muss) richtig gut organisierte Veranstaltungen dem Rotstift zum Opfer. Vielleicht sollte der Stadtvorstand auch einmal bedenken, dass auch Rock-/Popkonzerte ein Teil von Kultur sind und nicht eben nur Antikenfestspiele wo Tausende Euro für Müll (wie im letzten Jahr die Pappkameraden eines gewissen Künstlers) verschwendet werden.
Bravo Trier.....man schafft es in Trier immer wieder Erfolgskonzepte kaputt zu machen. Da gelingt es in den letzen Jahren endlich mal wieder, gute Acts nach Trier zu holen und schon ist das wieder dahin. Der Bürokratie und dem Starrsinn einzelner Stadt-Verantwortlichen sei Dank.
Tja, da wird man zukünftig wieder sein Geld für Konzerte in Saarbrücken, Köln und Mannheim anstatt in Trier ausgeben.
Aber wenn die Rathaus-Herren das so wollen........ Schade, Schade!!
Klasse! Vielfalt auf Trierisch.
Eine schallende Ohrfeige für Triers Kulturlandschaft.
Ich hoffe, Herr Popp läßt sich nicht entmutigen für
weitere musikalische Highlights in Trier zu kämpfen.
Traurig, das ich das Wort "Kämpfen" benutzen muß.
Schade,Schade,mal wieder zeigt sich ,das die Stadt wirklich nur tätig wird,wenn einzelne Personen Vorteil davon haben.Wenn der Stadt nur etwas daran gelegen wäre,so könnte man doch zumindestens in Erwägung ziehen 1 oder 2 Proben der Antikenfestspielen zu verlagern,so das hier durch Termine frei würden.Und überhaupt warum müssen Proben abends statt finden?Wenn ich es dem Artikel richtig entnommen habe,dürfen nur 20 Abendveranstaltungen statt finden.Dann könnt man auch Proben zeitlich auf den morgen oder mittag verlegen,wären auch Abendtermine frei.Wo ein Wille da auch ein Weg,nur scheint die Sadt gar nicht danach zu suchen
ich schließe mich den Vorrednern hier an.. es ist einfach nur eine Blamage für die Stadt, solche Konzerte/Möglichkeiten auszuschlagen, zumal Popp Concerts und andere Eventagenturen bis dato schon einiges für Trier und den Tourismus unternommen haben. Diese Veranstalter haben bis heute viele hochkarätige Veranstaltungen organisiert, die der Trierer Wirtschaft bestimmt nicht schlecht bekommen sind. Ich finde die 17 Veranstaltungstermine der Antikenfestspiele derart überzogen (von den eingefahrenen Defiziten mal ganz zu schweigen...)
ich bin wütend, verzweifelt und stink sauer darüber!!!!!! herr popp versucht wenigstens für die subkultur (schwarze szene) ein wenig leben in die stadt zu bringen. vor allem die schwarzen veranstaltungen liegen uns sehr am herzen.
in der innenstadt wohnen weitaus mehr anwohner als beim amphitheater, aber da kann die rallye ja mal für ein paar tage stattfinden. die konzerte sind lange nicht so laut wie die rallye-autos.
wenigstens ist das saarland direkt um die ecke, so dass auch die schwarze szene freiluftveranstaltungen genießen kann.
mir tut es nur sehr leid für herrn popp, der sich jedes jahr so ne mühe gibt mit open-air konzerten.
tja, dann muß man mal wieder ins saarland fahren...wenn hier auch noch die letzten schönen konzerte nicht mehr stattfinden, bleibt uns trierer wohl nur noch der ausweg...echt schade.
Das ist ja echt ein Witz! Das Amphitheater stand ja schon ein paar Jährchen vor den Häusern, die auf dem ehemaligen Brauereigelände gebaut wurden. Und die Häuser stehen jetzt auch schon ein paar Jahre. Wieso kommt man da erst jetzt auf die Idee, einen neuen Bebauungsplan zu erstellen? Dass dann auch noch die paar Pop- und Rock-Höhepunkte im Jahr ausgerechnet den finanziell heruntergewirtschafteten und künstlerisch vollkommen unbedeutend gewordenen Antikenfestspielen und diesem unsäglichen "Brot und Spiele"-Historien-Kitsch weichen muss - das ist wirklich unfassbar! Armes Trier!