Artikel Achtung Unwetterwarnung!! Heftiger Wintereinbruch erwartet!!
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Januar 2007 werden", sagt Meteorologe Andreas Friedrich vom Deutschen
Wetterdienst in Offenbach. Eine Kaltfront mit arktischer Luft zieht von
Norden heran und bringt Schnee, Sturm, Graupel und Gewitter. Die
Temperaturen stürzen von zweistelligen Werten innerhalb kurzer Zeit auf
den Gefrierpunkt.
Autofahrten in Höhenlagen vermeiden
Spätestens am Freitagmittag soll die
Kaltfront Hessen erreichen. "Am Nachmittag geht dann in den
Mittelgebirgen so richtig die Post ab", prognostiziert Friedrich.
"Innerhalb einer Stunde können sich dann hier das Wetter und die
Straßenverhältnisse dramatisch ändern." Bis zum Freitagabend seien zehn
bis 15 Zentimeter Neuschnee zu erwarten. Wer es einrichten könne, solle
Autofahrten in den Mittelgebirgen unbedingt vermeiden, rät Friedrich.
Doch bevor der Schnee nach Hessen kommt, wird es am Freitag
zunächst zunehmend stürmisch. "Es wird zwar nicht so extrem wie ein
richtiger Orkan, doch in den Kammlagen der Mittelgebirge kommt es
durchaus zu orkanartigen Böen mit Geschwindigkeiten von über 100
Stundenkilometern", warnt hr-Wetterexperte Tim Staeger. Auch in den
Niederungen sei mit relativ starken Sturmböen zu rechnen. Besonders
tückisch sei der zu erwartende Temperatursturz von über 10 Grad. "Der
Regen geht dann in Schnee über, die Straßen werden in der Nacht zum
Samstag spiegelglatt. Auf das Auto sollte man unbedingt verzichten",
rät Staeger.
Einsatzpläne bereits erstellt
Die Räumdienste sehen dem ersten
Wintereinbruch mit Gelassenheit entgegen und sind gut gewappnet. In
ganz Hessen stehen 1.200 Mitarbeiter und über 500 Fahrzeuge zur
Verfügung, um Autobahnen und Landstraßen von Schnee und Eis zu
befreien. "Vor allem in den Höhenlagen wie der Rhön und dem Taunus
gehen wir von Schneefall und Glatteis aus und werden dementsprechend
verstärkt im Einsatz sein", sagt Stefan Hodes vom Hessischen Landesamt
für Straßen- und Verkehrswesen.
In Kassel rechnet der Winterdienst mit dem ersten Einsatz. "Die
Salzvorräte sind aufgefüllt und die Einsatzpläne erstellt. 100
Mitarbeiter und 50 Fahrzeuge werden am Wochenende zur Verfügung
stehen", sagt Einsatzleiter Siegfried Rost. Bei Bedarf werde man rund
um die Uhr auf Kassels Straßen unterwegs sein.
Frankfurter Winterdienst gibt sich gelassen
In Bad Homburg, Hanau und Fulda stellt man
sich ebenfalls auf Schnee und glatte Straßen ein. "Wir sind auf alles
vorbereitet, notfalls auch rund um die Uhr", sagt Michael Schwab von
der Stadt Fulda. Die Vorbereitungen für den Wintereinbruch seien schon
seit Wochen abgeschlossen.
Beim Frankfurter Winterdienst sieht man dem Wochenende entspannter
entgegen: "Wir rechnen lediglich mit Teileinsätzen in den höher
gelegenen Stadtteilen und werden Brückenkontrollen fahren. Hier könnte
es zu Glatteis kommen", sagt Michael Werner von der Frankfurter
Entsorgungs- und Service GmbH (FES). Dennoch sei der Winterdienst in
Frankfurt mit 370 Mitarbeitern und bis zu 200 Fahrzeugen jederzeit
einsatzbereit.
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