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Dem Namen keine Ehre

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Dem Namen keine Ehre

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besserwisser
am 20.11.08in Politik via volksfreund.de

Ein wiederholter Nabucco in neuem Gewand, eine ukrainische Ballett-Gastspieltruppe und ein Stummfilm-Konzert: Das sind die Höhepunkte der Antikenfestspiele 2009, die gestern im Trierer Rathaus vorgestellt wurden.

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13 Kommentare

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Kommentare zu Dem Namen keine Ehre

 

hein-tirolhein-tirolam 23.11.08via Trierischer Volksfreund


Die Festspiele ausfallen zu lassen ist allemal besser als Perlen vor die Säue zu werfen. Ich meine damit, dass man für abgespeckte Versionen nicht viel Geld zum Fenster rausschmeißt. Lieber zwei Jahre keine Festspiele und dann dafür etwas gescheites veranstalten. Die Zeit für Organisation und Geldbeschaffung wären dann gegeben. So könnte dann auch in der Zwischenzeit erhöhte Eintrittspreise für das Theater und weniger Zuwendung an das Theater seitens der Stadtverwaltung eine Umverlagerung der Kulturzuschüsse mit dazu beitragen. In der Folgezeit kann sich die Stadt mit einem Konzertveranstalter arrangieren: Ein Jahr die Stadt mit den Festspielen, im nächsten Jahr ein Open Air Konzert.
Übrigens tut der OB gut daran sich noch aus der Sache herauszuhalten, hat er doch sicherlich andere Finanzsorgen.

besserwisserbesserwisseram 22.11.08via Trierischer Volksfreund


blablabla.....

MuttiMuttiam 22.11.08via Trierischer Volksfreund


2000 Euro plus - ob die in der Haushaltskasse auffallen? 2 Große Konzerte dürfen deswegen nicht statt finden,erbärmlich,die Zielgruppe und die Besucherzahl der beiden Konzerte wären garantiert um ein Vielfaches höher gewesen.

ulrichulricham 22.11.08via Trierischer Volksfreund


Holkenbrink sollte freiwillig seinen Hut nehmen, sonst wird es bald Rücktrittsforderungen geben.

FippsFippsam 21.11.08via Trierischer Volksfreund


@Penelope: Das Problem wird sein, dass in Trier eben noch ein paar andere "kleine Jobs" ausser den Antikenfestspielen zu erledigen sind, von denen der ein- oder andere den Bürgern vielleicht sogar etwas mehr unter den Nägeln brennt. UND, dass sich die Kulturressourcen einer 100.000 Einwohner-Stadt nicht in der "angemessenen" Ausstattung EINER EINZIGEN Veranstaltungsreihe erschöpfen sollten. Falls die Antikenfestspiele mit einem VERTRETBAREN ANTEIL der Gesamtkapazität nicht zu wuchten ist, sollte man sie wohl tatsächlich besser sein lassen. Vielleicht würde das Wehgeschrei sogar bedeutend leiser ausfallen, als erwartet.

PenelopePenelopeam 21.11.08via Trierischer Volksfreund


Es ist nirgendwo einfach, eine Balance zwischen dem künstlerischen Anspruch eines Intendanten, den Publikumserwartungen und ausgeglichenen Festspiel-Finanzen zu finden. Zur Festspielorganisation gehören viel Gedankenarbeit, viel Mut und Professionalität. Das ursprüngliche Konzept der Festspiele wurde klar definiert und zur Belebung der antiken Stätten gerade zu perfekt geschnitten. Eine klare, unverwechselbare Identität: die Antike im Zentrum eines hochwertigen Opernprogramms. Jedes Jahr ein Schwerpunktthema, das in den drei Sparten Oper, Schauspiel und Konzert aufgegriffen und mit einem Rahmenprogramm (Symposium) flankiert bzw. mit einer Öffnung zu anderen Genres und Präsentationsformen ergänzt wurde. Und der Gedanke, dass Trier in der Mitte eines Dreiländerecks gelegen ist, wurde in der Zusammenarbeit mit dem OPL Luxemburg reflektiert. Und vor allem, ein Festspielbesuch sollte ein Fest sein, auf das man sich freut.
Mit umfangreichen Sponsorengeldern ist wohl kaum zu rechnen. Mit dem derzeitigen "Konzept" rücken diese Gelder sicherlich noch weiter in die Ferne. Festspiele, die diesen Namen tragen möchten, waren nie preiswert. Eine politische Entscheidung für ein festspielwürdiges Etat, ein vorausschauendes und vernetztes Denken in Sachen künstlerische und organisatorische Planung sowie die Finanzierung eines breitgefächerten Marketingkonzepts, insbesondere im Hinblick auf Werbung, Ticketvorverkauf und Angebote der internationalen Reiseveranstalter, sind unabdingbar. Wenn diese Bedingungen in Trier nicht erfüllbar sind, sollte man in der Tat umgehend die Finger von Festspielen lassen und mit diesem unerträglichen "Theater" aufhören.

treverclevertrevercleveram 21.11.08via Trierischer Volksfreund


Oh Gott,
Es tut mir für die Stadt leid, das Sie unter solchen Schnarchnasen leiden muss.
Lieber Ingo Popp, für Sie als Privatunternehmer muss das eine Schlag ins Gesicht sein. Aber auf der anderen Seite müssten Sie sich ein breites Grinsen irgendwo wohl nicht verkneifen können. Die D-Promis unserer Lokalpolitik müssen wirklich auf ein Konzept zurückgreifen, für das man Sie schon getadelt hat und das mit Jahren Verzug.
Es ist ein Jammer, das Politikerstühle mit einem namhaften Alleskleber-Hersteller-Produkt versehen werden.
In der Privatwirtschaft würden solche Vögel nicht mal die erste Gehaltsabrechnung sehen.

Augusta Treverorum, bitte erinnere Dich Deiner Wurzeln und treib diese Luschen aus Deinem ehrwürdigen Gemäuer.

ps.

Lieber neuer OB ..... Warum sind Sie so eine Enttäuschung ??

FippsFippsam 20.11.08via Trierischer Volksfreund


Und dafür die komplette Saison das Amphitheater geblockt? Lächerlich, Dorfdoof, dilettantisch, erbärmlich! Plus 20 Adjektive, die man nicht ausschreiben sollte. Herr Jensen, schade, dass Sie DAS nicht verhindert haben. Herr Holkenbrink, sie sind ein VERSAGER und eine Schande für diese Stadt!

AmadeusAmadeusam 20.11.08via Trierischer Volksfreund


Schade liebes Trier, Deine Größe wie vor 2000 Jahren erreichst du mit diesen Protagonisten (Diletanten) leider nicht mehr. Da zeigt Dir die "Provinz" wie es geht......Mensch OB greif endlich ein, dafür haben wir Dich gewählt!!!!!!
Oder muss der "alte" Helmut Sch. wieder ein Machtwort sprechen?????

ingo poppingo poppam 20.11.08via Trierischer Volksfreund


Die Agentur die Spartacus anbietet hat auch Nabucco für kleines Geld im Angebot, warum nimmt man nicht diese Aufführung, hätte man Proben gespart und wir hätten unser Pop/Rock Wochenende durchführen können. Wie Herr Lintz in seinem Kommentar richtig bemerkt hat , waren wir schon vor 12 Jahren soweit solche Tourneeproduktionen durchzuführen, allerdings mit einem Marktführer der Branche. Herr Kindermann und ich waren nie Freunde und er ist auch nicht der Erfinder von Veranstaltungen im Amphitheater (ich auch nicht). Allerdings muss ich ihm Respekt für sein Programm
und der Anerkennung bundesweit zollen. Zu dem Programm jetzt kann ich nur sagen: kommt noch jemand aus Schweich ??
Chapeau Herr Weber und natürlich Herr Holkenbrink
Beste Grüße Ingo Popp ps. das ist nix gegen Schweich könnte auch Hohensonne sein

KluturfanKluturfanam 20.11.08via Trierischer Volksfreund


Nicht zu fassen! Nein, Trier ist nicht zu provinziell. Die Politiker sind es und der Kulturdezernent ist es allemal. Der muss weg und nicht die Festspiele. Richtige Festspiele ließen sich auch in Trier organisieren. Wo denn sonst? Mehr Potential hat keine zweite Stadt (außer solchen, die bereits erfolgreiche Festspiele haben). Hierzu bräuchte man allerdings Mut. Den Mut das Budget mindestens zu verdoppeln. Der Return käme ganz sicher - nach fünf Jahren Aufbauarbeit. Aber dazu ist der Stadtrat dieser Stadt leider doch viel zu provinziell. Ein graus...

besserwisserbesserwisseram 20.11.08via Trierischer Volksfreund


Stummfilm Konzert hört sich ja schon fast wieder interessant an,aber bei den Preisen dürfte es einem ebenfalls die Sprache verschlagen.

besserwisserbesserwisseram 20.11.08via Trierischer Volksfreund


Stummfilm Konzert hört sich ja schon fast wieder interessant an,aber bei den Preisen dürfte es einem ebenfalls die Sprache verschlagen.


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