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Entbrennt ein Glaubensstreit in der Region?

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Entbrennt ein Glaubensstreit in der Region?

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Anmerker
am 23.11.08in Unterhaltung via az-web.de

Aachen. Im deutsch-niederländischen Grenzgebiet hat sich ein Glaubensstreit zwischen der katholischen Kirche und der dem Vatikan abtrünnigen Priesterbruderschaft St. Pius X. entzündet.

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6 Kommentare

Kommentare zu Entbrennt ein Glaubensstreit in der Region?

 

g.kohlg.kohlam 27.11.08via Aachener Zeitungsverlag


Naja - so kann man es auch interpretieren,
dass Gott derselbe sei -
gestern - heute - morgen....

Aber dann müssten die Gottesdienste doch in griechisch oder aramäisch abgehalten werden - damit man ...

Röm.-Kath.Röm.-Kath.am 24.11.08via Aachener Zeitungsverlag


Die Aufregung des Herrn Mussinghoff verstehe ich auch nicht. Da erlaubt er Priestern als "Privatmesse" den trientinischen Ritus im Bistum und beschwert sich über die Pius-Bruderschaft. Wer "zwangsfusioniert und von oben diktiert" sollte sich lieber "zurückhalten"!
Vielleicht gründen die zwangsfusionierten Kirchenmitglieder auch eine neue Gemeinschaft?!

ChristChristam 24.11.08via Aachener Zeitungsverlag


Was regt sich das Bistum Aachen denn jetzt so auf!!?? Herr Mussinghoff gestattet es doch selbst, dass seine Priester (siehe Kohlscheid und Herzogenrath-Mitte!) die Messe im alten Ritus feiern dürfen, wenn auch als sogenannte Privatmesse. Also warum jetzt diese Aufregung Herr Mussinghoff - alter Ritus bleibt alter Ritus, und bleibt somit ein alter Zopf und nicht zeitgemäss, ob nun von der Pius-Bruderschaft oder von einem römisch-katholischen Priester gefeiert. Für mich ist es das gleiche, beides passt nicht mehr in unsere Zeit!!!

LeserLeseram 23.11.08via Aachener Zeitungsverlag


Fundamentalismus ist immer eine Keimzelle für Elitendenken und Ausgrenzung. Egal in welcher Region. Der Mensch ist nicht für die Religion da, sondern die Religion zur seelischen und geistigen Erbauung. Doch die Bruderschaft hat ja nichts zu befürchten. Ablassebriefe zum Sündenerlass hatten im Mittelalter Hochkonjunktur. Und in einem Kloster von heute wird sicherlich ein Drucker dafür zu finden sein ,-)!

GläubigerGläubigeram 23.11.08via Aachener Zeitungsverlag


Die Kirche geht seit 2000 Jahren mit ein und demselben sich immer weiterentwickelnden Glauben auf Menschen zu; wenn jetzt eine Gruppierung das tut, was Kirche immer schon dargestellt hat, nämlich sich an "alte Zöpfe" klammert, weil dort nach ihrem Glauben die echte Lehre besteht, dann verstehe ich die ganze Aufregung nicht. Die Kirche sollte mal etwas demokratischer leben lernen und auch andere Meinungen tolerieren; nicht umsonst laufen immer mehr Leute der Kirche weg, weil sie die Entwicklung nicht mehr mittragen können.

AnmerkerAnmerkeram 23.11.08via Aachener Zeitungsverlag


"Ihre Taufen würden nicht anerkannt und die Kinder nicht ins offizielle Pfarrregister eingetragen."

Was für ein absurder Kindergarten. Die Taufen der Priesterbruderschaft sind gültig, da nach Kirchenrecht selbst von Laien oder gar Nichtchristen vorgenommene Taufen gültig sind, wenn sie in entsprechender Absicht vorgenommen werden. Gleichzeitig ist die Taufe nach kirchlicher Lehre nicht wiederholbar. Die bei der Priesterbruderschaft getauften, und deshalb der Kirche angehörigen Kinder können also NIE mehr ins Taufregister aufgenommen werden, wenn der Bischof das so durchsetzt. Allerdings widerspricht er damit dem Kirchenrecht: Nach can 877 § 1 CIC ist eine bezeugte Taufe ins örtliche Taufbuch einzutragen. Der kann sich der gute Mann auf den Kopf stellen.

Was sollen eigentlich diese panischen Reaktionen? Reagiert der Bischof gegenüber anderen christlichen Religionsgemeinschaften auch so?


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