Hanrath GmbH darf keine Feuerwehrstiefel verkaufen
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Verwaltungsgericht Aachen
P r e s s e m i t t e i l u n g
24. März 2009
Verbot des Inverkehrbringens von Feuerwehrstiefeln bestätigt
Die Klägerin, eine in Heinsberg ansässige GmbH, produziert seit über 40 Jahren
Feuerwehrstiefel. Wegen schwerwiegender Mängel untersagte ihr die Bezirksregierung
Köln, diese Stiefel in Verkehr zu bringen. Zugleich gab sie der Klägerin auf, alle
Käufer ihrer Feuerwehrstiefel über die Gefahren und Mängel der gekauften Stiefel zu
informieren. Gegen diese Ordnungsverfügung richtet sich die Klage. Den Eilantrag
der Klägerin, die Stiefel bis zur Entscheidung über die Klage weiter in Verkehr bringen
zu dürfen, hatte die 3. Kammer mit Beschluss vom 20. November 2008 abgelehnt
(vgl. Pressemitteilung vom 24. November 2008). Nun hat die 3. Kammer mit Urteil
vom 10. März 2009 auch die Klage abgewiesen.
...
@Feuerwehrmann
Ich glaub der Spuck dürfte bald schnell vorbei sein.
Bei der Gerichtsverhandlung letzte Woche hat Herr Heimann angekündigt das die Firma Hanrath Schuh GmbH wohl bald Insolvenz anmelden muss.
In der Untersagungsverfügung ist wohl eine Rückrufaktion vorgegeben. Spätestens dann dürften die Pleite gehen.
Inzwischen ist es endlich öffentlich bekannt:
Hanrath hat seit 2002 Feuerwehrstiefeln OHNE die vorgeschriebene externe Qualtitätsüberwachung produziert und verkauft.
Das wurde jetzt mehrfach vor Gericht festgestellt.
Da drängt sich der Verdacht auf das diese Unterlassung bewusst gemacht wurde. Um Geld zu sparen wurde minderwertige Qualität produziert.
Dafür kann sich der Geschäftsführer einen Audi R8 leisten.
Im Gegenzug laufen viele Feuerwehrleute mit gefährlichen Hanrath Feuerwehrstiefeln rum.
eine gute Sammlung von Beiträgen, Dokumenten und Links zu diesem Thema gibt es hier: LINK
@tonto: die erste Untersagungsvergügung ist rechtskräftig. Der Eilantrag gegen die zweite aktuelle Untersagungsverfügung wurde vom Gericht abgeschmettert. Die Begründung zeigt doch deutlich das durch diese Stiefel Feuerwehrmänner gefährdet werden.
Bei zwei Untersagungsverfügungen und mehreren unabhängige Untersuchungen die im Grunde alle das selbe negative Ergebnis zeigen drängt sich mir der Verdacht auf das die Firma kriminell handelt und dabei bewusst die Gefährdung der Einsatzkräfte in Kauf nimmt.
Ramon schrieb: "Und jetzt mal an die Redaktion, wo habt Ihr diese Information her???? Denn diese Person könnte uns ja auch mal darüber mehr informationen geben!"
ist doch ganz einfach: das Verwaltungsgericht hat eine Pressemitteilung herausgegeben. Die findest du auch hier: LINK
Und jetzt mal an die Redaktion, wo habt Ihr diese Information her???? Denn diese Person könnte uns ja auch mal darüber mehr informationen geben!
So ein Quatsch. Diese Punkte die bemängelt werden wurden angeblich bei der Alten Norm 345 nicht geprüft. Bedeutet das jetzt das jeder Feuerwehrmann der vor 2007 besitzt einem lebensgefährlichen Risiko ausgesetzt wird? Und weiter ist die Frage hat jemand schon mal andere Stiefel getestet, was ist wenn das bei den anderen auch so ist, darf dann keiner mehr Feuerwehrstiefel verkaufen?!? Und schuldig müsste ja dann das Prüfinstitut sein, welches diese Stiefel anfangs Zertifiziert hat, denn von denen hängt es ab ob die Stiefel im vorfeld so hergestellt werden oder nicht, oder!?! Und auch von der Aachener Zeitung ist es sehr fahrlässig sich zu so einem Thema so polemisch Berichterstattungen zu veröffentlichen. Denn fest steht die Untersagungsverfügungen dieser Fa. sind auch nach fast 2 Jahren nicht rechtskräftig! Aber wir haben es ja mit professionellen Redakteuren zu tun, die nur das schreiben was sich verkauft!
shadow schrieb: "ich finde es jedenfalls traurig das ein hersteller von feuerwehrschutzkleidung auf kosten von einsatzkräften versuchen sich zu bereichern..."
Ich find das Verhalten dieser Firma kriminiell.
Den Verantwortlichen der Firma Hanrath gehört ein Berufsverbot für den Bereich der Schutzausrüstung verhängt!
shadow schrieb: >> ich finde es jedenfalls traurig das ein hersteller von feuerwehrschutzkleidung auf kosten von einsatzkräften versuchen sich zu bereichern...
>> "ich finde es jedenfalls traurig das ein hersteller von feuerwehrschutzkleidung auf kosten von einsatzkräften versuchen sich zu bereichern..."
fakt ist,
schriftliche oder mündliche erklärungen des herstellers über die unbedenklichkeit seiner produkte, wie sie in der vergangenheit ausgestellt wurden, sind nicht geeignet, die festgestellten mängel zu beheben.
die stiefel bieten uns als einsatzkräften keinen ausreichenden schutz!
das tragen der stiefel im dienst ist generell verboten.
nachzulesen im feuerwehrmann oktober 2008 bericht der unfallkasse nrw.
bericht der deutschen gesetzliche unfallversicherung (DGUV.
und den beschluss des Oberverwaltungsgericht NRW sollte man sich auch mal durchlesen.
wer nicht lange suchen möchte kann das alles auf feuerwehr.de mit dem link zu den quellen nachlesen!!
ich finde es jedenfalls traurig das ein hersteller von feuerwehrschutzkleidung auf kosten von einsatzkräften versuchen sich zu bereichern...
was auch erwähnt werden sollte das die firma trotz verkaufsverbot gezielt die stiefel für unseren nachwuchs bewirbt.
und dabei stellt ich mir die frage ob denn die sicherheit unserer kinder überhaupt nichts mehr wert ist???
[...] abgeschmettert. [...]
Ist das sachliche Berichterstattung?
Noch Ende Oktober hat Hanrath folgende Mail an Kunden verschickt:
"Unsere Stiefel sind alle zugelassen und zertifiziert. Die "Untersagungsverfügung" auf welche Sie sich beziehen, ist aufgrund eines von Dritten entwendeten, baulich abgeänderten und vom Mitwettbewerber zur Prüfung freigegebenen Stiefels. Dies bedeutet, dass es sich hierbei um ein einzelnes Paar Stiefel und nicht um ein Produkt unserer Serienproduktion handelt. Somit ist die Untersagungsverfügung kein Rückgabegrund."
ich glaub die verarschen uns nach Strich und Faden!
Nur Schade das die Kameraden die leider gottes in gutem glauben diese Stiefel gekauft haben,meine habe ich vor bekanntwerden erworben,jetzt keinerlei anspruch auf wiedergutmachung haben bzw diesen nur schlecht bis garnicht durchsetzten können.
Auf anfrage meinertseits bei der FA. Hanrath wurde mir letzte Woche noch Lappidar geantwortet das ordnungsgem. Zertifikate vorliegen und ich deshalb keinen ersatz bekomme.
So ein Schwachsinn
hi
wird auch endlich Zeit das solche einer Firma die die Gefährdung von Feuerwehrleuten in Kauf nimmt endlich das Handwerk gelegt wird.