Südring: Das sind die 18 Varianten
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Gestern hat die Autobahndirektion Südbayern den zweiten Zwischenbericht zur Machbarkeitsstudie vorgestellt.
Schade dass hierzu kein Artikel zu finden ist.
Hier LINK kann man bei einer Umfrage zum Südring teilnehmen: Bis jetzt ist die Mehrheit FÜR den Ringschluss….
Der Ring muss auf jeden Fall kommen, es kann ja nicht sein, dass hunderte LKWs jeden Tag 50 km Umweg fahren müssen und so in verantwortungslosem Maß die Umwelt verschmutzen. Welche Streckenführung es auch wird, sie wird auf jeden Fall kürzer sein als der Weg um ganz München von der A96 zur A8 und den Rest der A99 stark entlasten. Beschwerden der südlichen Nachbarlandkreise vermute ich nicht, denn sie profitieren nur von der besseren Anbindung. Wer regelmäßig von Germering nach Solln oder Grünwald will weiß, man steht eigentlich immer im Stau oder vor einer der tausend Ampeln. Ich hoffe, dass die Machbarkeitsstudie ein positives Signal sendet und sich der Bund zu dieser wichtigen Investition auch schnell durchringt. Selbst wenn man von 45 Mio. pro Kilometer ausgeht, würden die Kosten wohl unter 1 Mrd. EUR liegen, was im Vergleich zu den Horrorzahlen der aktuellen Bankenkrise ja ein echtes Schnäppchen ist.
Wenn man sich für eine Trasse vom Autobahnkreuz Süd-West über das Autobahndreieck Starnberg zum Autobahnkreuz Süd mit weiträumiger Untertunnelung der Isar entscheiden könnte, würde der Naturschutz und die Anwohnerinteressen noch am besten berücksichtigt werden. Dann würde weder der Forstenrieder Park noch der Perlacher Forst durchschnitten. Sicher ist nur, dass der Autobahn-Südring irgendwie her muss. Nur mit einem geschlossenen Autobahnring kann der überörtliche Verkehr aus München ferngehalten werden, was ja doch Sinn und Zweck eines Autobahnrings ist. Was man mal angefangen hat, muss man halt auch vollenden! Im Gegensatz zum Transrapid und der dritten Startbahn sehe ich den Autobahn-Südring nicht als eigenes Projekt, sondern als Vollendung des Projekts Autobahnring A99. Bei der bestehenden A99 handelt es sich doch letzten Endes nur um Stückwerk.
@Fred
Leider ist Ihnen entgangen, dass es bei meinen Anmerkungen nicht über Kosten ging, sondern über die zusätzlichen, unnötigen Abgase und die Treibstoffverschwendung, die durch einen Umweg von bis zu 20 km von Millionen von Autofahrern zusätzlich entstehen.
Ein "bergmännischer Vortrieb" des 10 km kurzen, im Betrieb dann umweltfreundlichen Tunnels kann in einer Tiefe erfolgen, in der das bereits heute dort gebaute "Kurzzeitgerümpel" nicht mehr stört ohne die Baukosten markant zu erhöhen.
Denken Sie dabei an den "Schildvortrieb" bei U- und S-Bahn, wobei die S-Bahn sich ja durch tägliche Betriebsstörungen mit hoher Unzuverlässigkeit imer in' s Gedächtnis der gepeinigten und abgezocktenPendler ruft.
Bei nötiger neuer Infrastruktur leidet immer irgendwer. Fragt sich, was am wenigsten schadet ( Umwelt und Anwohnern gegenüber) und möglichst wenig kostet. Was ist wohl besser für die Umwelt ? Stundenlang im Stau stehen oder gleichmässig durchrollen? Ich denke zudem, der Südring wäre sicher für extrem viele ehr eine Abkürzung als permanent erst in Richtung City zu fahren. Bsp.: Weg von Oberhaching/ Ottobrunn nach Starnberg, Weilheim,...
Unter der Isar, den U- und S-Bahn-Linien und den uralten Münchner Kellern hindurch? Von dem Geld was das kosten dürfte könnte man wahrscheinlich drei Autobahn-Ringe bauen...
Die einzige ökologisch und wirtschaftlich sinnvolle Variante ist die kürzeste Strecke, also die nur 10 km lange Untertunnelung des Münchner Stadtgebiets.
Nur so ist eine kraftstoff- und Fahrzeiten sparende Verbindung der Autobahnen A96, A99, A94, A8 möglich, die die Umwelt nicht durch die riesigen Umwege der anderen Varianten zusätzlich in nicht vertretbarem Ausmass belastet.
Um nicht zusätzliche Umweltschäden für alle Ewigkeit zu zementieren gilt auch hier : In der Kürze liegt die Würze.