2.16

HWK: Land gibt Geld wieder frei

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HWK: Land gibt Geld wieder frei

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Eingestellt von
doriangray
am 27.11.08in Politik via volksfreund.de

Frohe Botschaften vom Interims-Chef der krisengeschüttelten Trierer Handwerkskammer: Die vom Land eingefrorenen Fördergelder fließen laut Karl-Jürgen Wilbert (67) wieder, für Unregelmäßigkeiten bei Prüfungen gebe es keine Anzeichen. Im TV-Exklusiv-Gespräch sagt Wilbert auch, dass er eine Fusion mit Koblenz befürwortet.

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21 Kommentare

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Kommentare zu HWK: Land gibt Geld wieder frei

 

doriangraydoriangrayam 01.12.08via Trierischer Volksfreund


...Gottseidank, es werden langsam alle wach. Ich bin weit davon entfernt, Kocks und Adams vorbehaltlos zu verteidigen. Aber was jetzt abgeht, muss jedem Handwerker klar sein. Sollten auch viele Meister (vielleicht zurecht) über Defizite in Sachen Azubi-Ausbildung gemault haben, wird es jetzt auf keinen Fall besser. Ich sehe schon unsere Auzubildenden für jeden Mist in Koblenz Blockuntericht absolvieren. Und wenn die 11 Mio. "verballert" sind (ob durch Fusion oder anderweitig), wird auch die Dozentenqualität leiden. Von den Themen Fort- und Weiterbildung ganz zu schweigen. Es mag sein, dass Kocks und Adams Fehler gemacht haben, aber diese Entwicklung hat sich wohl kein Meister gewünscht. Eine autonome HWK-Trier stärkt auch die heimischen Betriebe! Schade, dass Einige immer noch meinen, dass es gut ist, dass das Führungsduo abgesetzt wurde. Aber bei den beiden wusste man wenigstens, wo man dran war!

AsterixAsterixam 30.11.08via Trierischer Volksfreund


Da hat Obelix den Hinkelstein aber gehörig daneben geworfen. Die HWK Trier hat laut Präsident Müller 11 Mio. Rücklage und ist "gut aufgestellt" (Zitat Dr.Wilbert). Gilt das auch für die HWK Koblenz? "Natürlich" wird Dr. Wilbert sagen. Was auch sonst, ist ja seine Kammer. "Deshalb müssen wir Trier ja schlucken". Klingt doch logisch, oder etwa nicht? Hat übrigens das Land schon die Freigabe der Mittel bestätigt? Natürlich nicht! Sonst hätte das doch der Minister persönlich verkündet. Schließlich ist es seine Zuständigkeit und nicht die von Dr. Wilbert, über Bewilligungen zu entscheiden. Es bleiben viele Zweifel. Armes Handwerk!

CleverCleveram 30.11.08via Trierischer Volksfreund


Ich stimme duplo zu! Preisfrage: Wem wird Dr. Wilbert bei schwierigen Entscheidungen im Zuge der Fusion, was in welcher Kammer erhalten bleibt, zuarbeiten? Der HWK Koblenz, deren Chef er über Jahrzehnte war, oder der HWK Trier? So gut kann ihn Trier gar nicht bezahlen, dass er Nachteile an seinem eigenen Koblenzer Lebenswerk zuläßt. Wie kann der Trierer HWK-Vorstand nur so naiv sein?

duploduploam 30.11.08via Trierischer Volksfreund


Wilbert als Retter zu bezeichnen, ist eine besondre Glanzleistung des TV. Den Trierer HWK Verantwortlichen sei zugerufen: Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber!

"Retter" 28.11.am 30.11.08via Trierischer Volksfreund


Wer auch immer von der Handwerskammer Trier mit dazu beitrug, dass Kocks und Adams zum Abschuss freigegeben wurden, dem muss doch spätestens jetzt ein Licht aufgehen. Da kommt ein "Retter" aus Koblenz mit einigen Gehaltsgruppen mehr als Kocks; außerdem sind die Mitgliedsbeiträge in Koblenz erheblich höher als in Trier. Was soll da besser werden für Trier!?
Zu alledem ein sichtlich erleichterter und zufriedener Präsident R. Müller?

HinkelsteinHinkelsteinam 30.11.08via Trierischer Volksfreund


Das ist genau der Punkt. Das beurlaubte Führungsduo hat doch erst die Sache so zugespitzt. Die Kammer hatte früher oder später finanzielle Probleme bekommen. Mit den niedrigsten Kammerbeiträgen deutschlandweit, wäre die Kammer nicht mehr weit gekommen. Und all diejenigen, die das Verhalten von Kocks und gut jetzt noch gut fanden, sollten einmal überlegen auf welche Kosten Sie das alles gemacht haben. Und an der Sache muss ja schon etwas dran sein, denn sonst würde weder ein Staatsanwalt Ermittlungen einleiten noch würde sonst Mainz, Berlin oder Brüssel irgendwelche Gelder einfrieren, wenn es um das Antreiben der Wirtschaft geht. All die jenigen die sich hier hinter die alte Führung stellen, erwecken den Eindruck, das sie selber gerne mitgemacht hätten oder aber auch haben.

HandwerkerHandwerkeram 30.11.08via Trierischer Volksfreund


@ Durchblick .....Zitat s.o.:....Die vom Land eingefrorenen Fördergelder fließen laut Karl-Jürgen Wilbert (67) wieder........


Ohne Wilbert wäre die HWK in Kürze finanziell trockengelegt worden.... es ist ein Erfolg!

DurchblickDurchblickam 29.11.08via Trierischer Volksfreund


Der TV hat verdienstvoll daran mitgewirkt, wenn die HWK Koblenz Trier kassiert und bei der HWK in Trier Arbeitsplätze abgebaut werden. Die Krönung des ganzen ist allerdings, dass die Trierer HWK auch noch den Koblenzer Dr. Wilbert teuer dafür bezahlt, die Einverleibung mit seiner HWK vorzubereiten. Und Präsident Müller verkauft das als riesigen Erfolg. Till Eugenspiegel könnte es nicht besser machen.

Treverer2Treverer2am 29.11.08via Trierischer Volksfreund


Stimmt. Beim TV regiert leider der reißerische Unterhaltungsjournalismus. Die objektiv, neutral und mit regionaler Verantwortung berichtenden Redakteure haben beim "allmächtigen" Chefredakteur einen sehr schweren Stand. Schade, dass er so "entrückt" ist. Seine Kollegen bei anderen Regionalzeitungen pflegen ganz andere Qualitätsstandards. Munter in Berichten drauf los zu spekulieren ist halt einfacher als ordentliche journalistische Arbeit.

HandwerkerHandwerkeram 29.11.08via Trierischer Volksfreund


Ein paar Tatsachen die nicht unerwähnt bleiben sollten:

.... in der HKW und dem UWZ sind bestimmt Dinge geschehen die unrecht waren.

.... der Trierische Volksfreund hat mit seiner Berichterstattung bestimmt zur Aufdeckung der Dinge beigetragen, aber mit Frau Wolfs investigativem Schreibstil den Vertrauensverlust der Geldgeber massiv gefördert. - und das alles nur um mit reißerischen Titelzeilen die Auflage zu steigern?

.... ich warte nun nur darauf, das derselbe Volksfreund mit großen Schlagzeilen die "drohende und zu vermutende" Fusion mit der HWK Koblenz bejammert.

.... mit Wilbert ist bestimmt die beste Person gefunden worden die derzeit im Handwerkswesen die schwierigen Bedingungen für Trier lösen kann - also eigentlich die beste Wahl.

.... Fusionen der HWK´s und der Handwerksorganisation generell (Innungen, Verbände, Kreishandwerkerschaften ) werden schon seit einigen Jahren diskutiert und auch mit positiven Beispielen belegt; aber es werden ganz bestimmt noch einige Jahre ins Land gehen bis diese Dinge abgeschlossen sind.

.... vielleicht wäre es nun endlich an der Zeit objektiv über die Arbeit der HWK zu berichten damit nicht noch mehr zerschlagen wird. (oben stehender Bericht lässt hoffen...)

.... letztendlich hat es die Region Trier nicht verdient wieder einmal der Verlierer zu sein.

Henry FordHenry Fordam 28.11.08via Trierischer Volksfreund


Das mit der Fusion von IHk und HWk wäre eine wirklich gute Sache. Die Region hätte dadurch schon ein kräftiges Sprachrohr.

Hubertus v. SitHubertus v. Sitam 28.11.08via Trierischer Volksfreund


Bekommt man für solche Aussagen Geld oder hat hier jemand Angst um seinen eigenen Stuhl (Vielleicht im UWZ?)?

LeserLeseram 28.11.08via Trierischer Volksfreund


Mir ist das schon klar, das die Kammer in Trier gut aufgestellt und leistungsfähig ist. Aber das spielt hier keine Rolle. Und glauben Sie mir, ich habe mehr Ahnung als Sie denken. Und es wird noch weitere Kammern treffen - die Pläne sind schon geschrieben und liegen parat. Das ganze hat nichts mit Trier oder irgendwelchen Personen zu tun, sondern hier hat die zeit und die Vorfälle das ganze etwas beschleunigt.

KoblenzerKoblenzeram 28.11.08via Trierischer Volksfreund


Ich verstehe die Aufregung nicht: was soll an einer Fusion der beiden Kammern in Koblenz und Trier zwangsläufig so schlecht sein? Sicher: eine Fusion von IHK Trier und HWK Trier erscheint ebenfalls sinnvoll, wenn nicht gar sinnvoller. Dazu fehlen aber wohl die gesetzlichen Voraussetzungen.
Und noch eines: sicherlich kann man die Herren Kocks und Adams nicht für alles verantwortlich und auch nicht in allem schlecht reden. Aber bleiben wir doch mal bei den Tatsachen: die aktuellen Zustände sind in erster Linie mal dem fragwürdigen Führungsstil und manch halb legaler bis illegaler geschäftspolitischer Entscheidung geschuldet!

doriangraydoriangrayam 28.11.08via Trierischer Volksfreund


Ich empfehle der Handwerkerschaft aus dem Kammerbezirk Trier, schnellstens tätig zu werden! Pedition an die zuständigen Ministerien, Protest-Aktionen und und ganz schnell das, was Kocks konnte: Lobbyarbeit! Aber zügig!

Guten MorgenGuten Morgenam 28.11.08via Trierischer Volksfreund


Eine Fusion stünde nicht zur Debatte und jetzt wird sie vorangetrieben. Die Region lacht.
Ich schlage dann eine Fusion mit der IHK vor.
Noch was: Was sich hier abspielt, ist doch die größte Show des Jahrhunderts. Die SPD instrumentalisiert Ministerien und Staatsanwaltschaltschaft um sich unliebsame Macher aus der CDU zu entledigen. Armes Spiel.

DurchblickDurchblickam 28.11.08via Trierischer Volksfreund


Sie sind leider nicht auf der Höhe der Zeit. Nicht die Größe einer Einrichtung -wie man noch vor Jahren glaubte- sondern deren Leistungsfähigkeit ist entscheidend. Aber die ganze Sache ist doch politisch von Mainz und Koblenz veanstaltet worden. Dort knallen die Sektkorken. Wann wachen manche in Trier endlich auf???

TrevererTrevereram 28.11.08via Trierischer Volksfreund


Die ganze Sache stinkt doch zum Himmel. Und Präsident Müller sitzt neben Dr. Wilbert und macht einen zufriedenen Eindruck. Auf was ist er denn stolz? Dass er die -wie Dr. Wlbert selbst sagt- gut aufgestellte HWK Trier und ihre dicke Rücklage nach Koblenz bringt? Tolle Leistung!

LeserLeseram 28.11.08via Trierischer Volksfreund


Das sind doch alles alte Kamellen. Auch ein Kocks hätte sich nicht lange mehr wehren können.Diese Pläne liegen schon seit über 10 Jahren deutschlandweit in den Schubladen der Ministerien. Wer glaubt das sei eine ganz neue Entwicklung, der hat ganz schön fest geschlafen. Wer glaubt das Mainz sich so bereitwillig zu einer Kooperation mit Kaiserslautern hat hinreißen lassen, der hat auch gut und fest geschlafen. Die Entwicklung ist traurig, hat aber nichts mit der jetzigen Situation gemeinsam.

HWKHWKam 27.11.08via Trierischer Volksfreund


Ich bin gegen eine Fusion mit Koblenz da die Hwk in Trier Ihre Selbständigkeit verliert. Ich finde es muß weiterhin eine HWK in Trier geben die selbständig ist und nicht zu einer anderen Kammer gehört.


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