Agentur kippt Hartz-Projekt für Arbeitslose
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Einem Regionaldirektor der Bundesagentur für Arbeit hätte man mehr Fingerspitzengefühl und weniger Kungelei zugetraut. Es ist symptomatisch für diese Gesellschaft, dass erst dann etwas als Unrecht empfunden wird wenn es genügend Proteste und mediale Präsenz gibt.
Nicht die fachliche Kompetenz und auch nicht das Wohl der Langzeitarbeitslosen stand im Vordergrund. Nur das Geschrei von einigen wenigen Kleingeistern hat Herr Schade erhört. Leider haben sich bislang im Saarland nur die zu Wort gemeldet, deren Geschäft nicht das Nachfragen und Nachdenken, sondern das Lärmschlagen ist.
Schade, Herr Schade
Langzeitlose motivieren? Ich habe lange mit langzeitarbeitslosen 1--Jobbern zusammengearbeitet und bin dann selber langzeitarbeitslos geworden. Weder aus eigener Erfahrung noch aus Erfahrung im Umgang mit meinen damaligen Hartz-IV-Mitarbeitern kann ich bestätigen, dass fehlende Motivation Anlass für Beschäftigungslosigkeit war.
Im Gegenteil: meisens fehlt den jeweiligen Arbeitgebern und Behörden die Motivation, Langzeitarbeitslose wieder im ersten Arbeitsmarkt unterzubringen, denn Hartz-IV-Jobber sind ja billige Arbeitskräfte...
Wie hohl muß ein Mensch sein, um sich nach dieser Tragödie und als Vorbestrafter ein 2. Mal in den Mittelpunkt rücken will - Und der Steuerzahler soll das auch noch bezahlen - Gehts noch?
Únd das Programm wieder mal Unsinn hoch 3. Ein Frenchise-System, das 24 Monate "gesponsort" wird. Und wieder mal werden Arbeitslose sich selbst überlassen und verschwinden für 2 Jahre aus der Statistik. Nicht mehr und nicht weniger!
Tut mir leid, aber ich habe die Nase voll von Statistikverfälschungen und Polemik!
Tja, da haben wir uns ja mal wieder selbst ins Knie geschossen und den kompetentesten Experten auf dem Arbeitsmarkt wegen naiver Vorurteile vergrault. Wo soll dieses Land noch seine Spitzenkräfte nehmen, wenn alle so bescheidenen Horizont haben wie die Saarländer?
mir ist unbekreiflich dass so ein mensch überhaubt noch auf dem arbeitsmarkt erscheinen darf. jeder normale-beschäftigte wäre be diesem umsetzungen nicht mehr froh geworden.
Da sind wir aber freudig überrascht, dass Herr Schade mehr seinen "Kunden" Gehör verschaffte als den politischen Ignoranten. Es wird ein Peitschenhieb für ihn und seine Freunde gewesen sein - der sicherlich nun "undercover" anderswo sich austoben darf.