Artikel HarzVI
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Der Druck auf Peter Hartz wurde zu groß. Die für Donnerstag geplante Vorstellung eines neuen Konzepts für Langzeitarbeitslose bei der Saarbrücker Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit wurde kurzfristig abgesagt. Allein die Ankündigung der Präsentation hatte für massive Empörung gesorgt.
Es soll auch zunächst nicht umgesetzt werden. Grund der Absage war offenbar massiver politischer Druck "von Berlin bis München", wie der Leiter der Regionaldirektion, Otto-Werner Schade, sagte.
Allein die Ankündigung des neuen Konzepts sei auf eine derart negative Resonanz gestoßen, dass mit einer objektiven Bewertung nicht zu rechnen sei. Er wolle sich und seine Mitarbeiter nicht mit einem Makel behaften, den er nicht zu verantworten habe, sagte Schade. Der 69-Jährige Hartz war im Januar 2007 als Ex-VW-Arbeitsdirektor in der Affäre um Lustreisen und andere Vergünstigungen für Betriebsräte zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und einer hohen Geldstrafe verurteilt worden.
Nach Schades Worten hatten er und Hartz an zwei Konzepten gearbeitet, die sich in Teilen überschnitten. Deshalb hätten sie eine gemeinsame Präsentation ins Auge angesetzt. Nun werde vorerst nur sei eigenes Konzept auf saarländischer Ebene vorangetrieben, sagte der Leiter der saarländischen Arbeitsverwaltung. Dabei gehe es darum, Langzeitarbeitslose in eigentlich ehrenamtlichen Bereichen, wie Sport und Kultur, sozialversicherungspflichtig zu beschäftigen. Außerdem solle mehr mit den Stärken der Betroffenen gearbeitet werden und ihnen Selbstbewusstsein eingepflanzt werden.
Wann und ob es einen weiteren Vorstoß zum Hartz-Konzept gibt, ist laut Schade völlig offen.
12 Kommentare
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Kommentare zu HarzVI
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Die Beschäftigung in Projekten des Sozialen Betriebes zur Qualifizierung und Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen auf Dauerarbeitsplätzen gibt es schon lange. Die Langzeitarbeitslosen als ehrenamtliche Mitarbeiter zu beschäftigen ist, meiner Meinung nach, nicht der richtige Weg. Besser wäre es die Langzeitarbeitslosen kleinen Betrieben mit Erfolgsaussichten zu vermitteln und diesen Betrieben massive Kostenvorteile zu gewähren um eine Festanstellung zu beschleunigen.
-lino - bekommst Du cerebrale HartzIV-Zulagen oder ist Dein Hirn wie bei Deinen wenigen Menschen, die wollen aber nicht können: Ich will ja denken, aber ich kann nicht!?"
Irgendwie ist das alles so unsicher mit den Geldangelegenheiten wie man sieht. Kann doch nicht sein, dass man selbst als Renter kein erfülltes Leben haben kann, weil wieder das Geld kanpp ist.
Sal150, du vergisst da was, es gibt Leute die können einfach nicht arbeiten. Es geht einfach nicht, basta.
Und das sind nicht ein paar sondern jede Menge. Natürlich gibt schwarze schafe, aber die sind eine Ausnahme
Dass man mehr Geld verdient, wenn man nicht arbeiten geht ist paradox. Aber es gibt auch Menschen die darauf angewiesen sind und man kann oder sollte nicht jedem Antragstellendem hinterher spionieren. Irgendwie müssen die, die arbeitsfähig sind, motiviert werden. Irgendwann ist das nicht arbeiten sehr unbefriedigend und für die Zukunft zeichnet sich auch kein gutes Bild ab, das möchte niemand.
Sorry , wenn ich das sage, aber wenn jemand mehrere Jahre ohne Job ist, aber arbeiten könnte, eben nur keine Lust hat einen Niedriglohn Jab anzunehmen, wo es von dem Arbeitsamt doch fürs nixtun 400€ gibt, solchen Leuten einfach das ganze Geld streichen, dann werden die schon arbeiten
Was bitte schön hat das jetzt mit dem Artikel über Peter Hartz zu tun? Viele Menschen die jetzt nach 40 Arbeitsjahren H4 beziehen, weil z.B. ihre Firma pleite gegangen ist, haben eventuell mehr in ihrem Leben geleistet, als du vielleicht jemals leisten wirst. Schon mal daran gedacht? Nee? War klar. Also mal nicht soviel Unsinn reden
Man sollte "Harz IV" mal einer genauen, unparteiischen Prüfung unterziehen. Es gibt bestimmt darin vernünftige Festlegungen. Aber insgesamt sollte er der neuen Situation in unserem Staate Rechnung tragen. Es soll kein üppiges und sorgenfreies leben garantiert werden. Der Bezieher muss kontrolliert sich um Arbeit bemühen. Es kann nicht sein, dass jemand wegen eines niedrigen Verdienstes lieber zu "Harz IV" geht und von Steuergeldern lebt. Außerdem kann man vom Bezieher wöchentlich einige Stunden unbezahlter Arbeit zum Nutzen der Gemeinde verlangen.
Du bist bestimmt Politiker in Berlin.
Der sitzt bestimmt schon im Flieger und will sich in Brasilien erstmal den Frust von der Seele bumsen.
Die meisten. Du kennst die meisten ja auch.
Du glaubst du das, was du im Fernsehen siehst. Du hast absolut keine Ahnung wie es Menschen geht, die Arbeitslos sind.
Langzeitarbeitslose, sollte man einfach zum Arbeiten zwingen, oder ihnen einfach das Geld streichen, klar gibt es Menschen, die arbeiten wollen, es aber nicht können, die meisten nutzen das System einfach aus. Tut mir leid, dass ich das sage, es ist aber leider so