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Hundekot macht Kühe krank

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Hundekot macht Kühe krank

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Hundebesitzer
am 29.11.08in Unterhaltung via oberpfalznetz.de

Erreger Neospora caninum setzt sich in der Gebärmutter fest - Beer appelliert an Hundehalter Mit Sicherheit hat jeder schon mal Bekanntschaft mit Tretminen gemacht. Das ist nichts Militärisches, sondern das sind die Hinterlassenschaften von Hunden, die auf Straßen, Gehwegen und sogar auf Kinderspielplätzen ihre Häufchen hinterlassen.

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2 Kommentare

Kommentare zu Hundekot macht Kühe krank

 

dirtdogdirtdogam 30.11.08via Der Neue Tag


Tja Herr Beer wenn ich nicht möchte, dass jemand über mein Grundstück läuft, dann ziehe ich einen Zaun herum. Schon mal darüber nachgedacht?
Natürlich ist es einfacher, mit halbwahrheiten gegen Hundebesitzer zu hetzen, als sich selbst mal zu überlegen was denn die wirklichen Gründe für dieses Problem sind.
Schade, dass sich der "Neue Tag" auf so ein inhaltlich schlechtes Niveau herablässt und alles veröffentlicht, was da so zusammengeschrieben wird. Oder was bedeutet denn "Anzeige auf Schadenersatz"?

HundebesitzerHundebesitzeram 29.11.08via Der Neue Tag


Na na, da erzählt uns Landwirt Beer aber einen ganz großen Mist. Und die Zeitung hats munter und kommentarlos übernommen.

Die entscheidende Frage ist doch, wo sich der Hund ansteckt? Wer im Internet nachschaut, der wird schnell erfahren, dass das Infektionsrisiko schon von den Bauern selber ausgeht. Es sind nicht unsere Hunde, von denen sich die Kühe anstecken, sondern hygienische Missstände auf den Höfen, wenn Nachgeburten und Aborte unsachgemäß entsorgt werden. Aber auch durch die Ausbringung der Gülle wird dieser Parasit weiter verbreitet, denn schließlich fressen ja auch die Kühe das gülleverseuchte Gras.

Guckst Du hier, bist du beseser informiert:
Rüffler für die Presse:
LINK

oder:
LINK
....Nach aktuellen wissenschaftlichen Studien können Hunde sich allerdings nur dadurch infizieren, dass sie Nachgeburten, Abortmaterial oder Gebärmutterausfluss bereits infizierter Kühe aufnehmen. Es liegt auf der Hand, dass es sich bei infizierten Hunden allenfalls um die eigenen Hofhunde des Landwirtes handeln kann, die mit entsprechendem Material gefüttert wurden oder auf sonstigem Wege damit in Kontakt kamen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Hund, der nicht auf einem Hof mit Rinderwirtschaft gehalten wird, sich mit Neospora Caninum infiziert, ist, wie auch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelschutz bestätigt, gleich null:....
.....Im Klartext: Das von Hunden ausgehende Neosporose-Risiko geht tatsächlich von den Landwirten selbst aus. Hunde, die keine Nachgeburten oder dergleichen zu fressen bekommen, können nicht infiziert sein - am wenigsten Hunde, die über industriell hergestelltes, d.h. ultrahocherhitztes Fertigfutter ernährt werden - und können insofern auch keine Gefahr darstellen.

....Die von Bauernverbänden und ihren Publikationsorganen immer wieder vorgenommene Schuldzuweisung an die Adresse von Hundehaltern entbehrt jeder Grundlage. Sie erscheint als billiger Versuch, von den selbstzuverantwortenden Mißständen und den daraus resultierenden Problemen in der Haltung von "Nutztieren" abzulenken.
Im Übrigen sind es die Bauern selbst, die durch megatonnenweises Ausbringen bakteriell hochverseuchter Gülle auf Felder und Wiesen diese mikrobiologisch überlasten. Bei entsprechend infiziertem Rinderbestand ist ggf. auch die Gülle mit Neospora Caninum belastet.....

Auf der Internetseite des Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit ist ähnliches zu lesen:
LINK


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