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Bayerische Studenten protestieren gegen Studiengebühren

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Bayerische Studenten protestieren gegen Studiengebühren

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Eingestellt von
martin
am 01.12.08in Unterhaltung via abendzeitung.de

Seit dem Sommersemester 2007 zahlen die Studenten in Bayern bis zu 500 Euro Studiengebühren pro Semester. Jetzt demonstrieren sie - für die Abschaffung.

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14 Kommentare

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Kommentare zu Bayerische Studenten protestieren gegen Studiengebühren

 

MaxMaxam 03.12.08via Abendzeitung


DoktorFaustus ich nehme an du bist weit davon entfernt zu studieren zumindest scheinst du nur Polemik zu kennen.
Nicht jeder Student gibt (und hat dies überhaupt in der Tasche) unmengen Geld für Partys, Klamotten und "Markenware" aus, wobei mit "Markenware" wohl die Klamotten gemeint sind, bleibt also nur noch Partys und Klamotten übrig.
Selbst wenn Studenten mit schicker Kleidung rumlaufen, dann auch bitte erforschen, woher her sie diese haben und wieviele Studenten es sind, kannst ja mal anfangen deine Studie zu beginnen 80 000 Studenten in München gilt es zu erforschen. Und Bayern erst...

Im Übrigen es sind nicht 500 Euro es sind insgesamt 592 Euro.
Wenns den Studenten egal wäre, weil sie genügend Geld zu haben scheinen (nach dir, denn natürlich musst du es wissen), hätten wir bislang nicht 9700 Stimmen in der Petition (Quelle: LINK) zusammenbekommen. Es gibt noch Menschen die nicht alles unpolitisch und undemokratisch einfach nur hinnehmen, sondern auch ihre Meinung dazu verkünden um etwas zu erreichen.
Passt natürlich nicht in das konservative Bayern, da scheint es nur eine Meinung zu geben, die gibt DIE Partei vor?

DoktorFaustusDoktorFaustusam 03.12.08via Abendzeitung


Was sind denn 500 Euro im Gegensatz zu den Ausgaben eines Studenten für Klamotten, Partys und Markenwaren?

Uns geht es allen gut und ich hätte gerne 500 Euro bezahlt, da Bildung ein hohes Gut ist. Aber von den rot-grünen Stichlern augehetzt, muss man ja mitmachen.
Frage: Hat die SPD und die GRÜNEN in Bayern sonst kein anderes Thema? Beim nächsten Mal werden es nochmals weniger als 18 % für die rote Partei. Der Bürger nimmt doch diesen Krach nicht ernst.
Für unsere Kinder zahlen wir auch für den Kindergarten. Die können nicht nebenbei arbeiten, da kommen wir als Arbeitnehmer auf.

MaxMaxam 02.12.08via Abendzeitung


Auch ich kann von mir aus nur sagen, dass auch ich vom Bafög jeden Monat 100 Euro abzweige um damit am Ende des Semesters bzw. vor Anfang des neuen Semesters die 592 Euro bezahlen zu können.
Das heißt der Bafög-Satz wird um 100 Euro gekürtzt, was in den Zeiten, in denen ja sichtbar alles teurer wird, schlicht eine unfassbare Sache ist.
Ohne Bafög und (noch) Kindergeld könnte ich nicht studieren, meine Eltern können sich keine Finanzierung meines Studiums leisten.
Schulden für ein Darlehn aufzunehmen ist nun wirklich kein Argument, vor allem nicht, wenn man sieht wieviel wirklich sinnvolle und gute Lehre die Universität schafft (das Meiste bleibt und ist Eigenarbeit und warum soll man für seine Eigenarbeit bezahlen? diese tätigt man ja selber).
Ebenso will das Bafög (als Zinsloser-Kredit) nach dem Studium so und so abgezahlt werden. Eine Verschuldung reicht ja für diese studiumsgeile Welt.
Leider scheinen viele Menschen (nicht Studenten) nicht zu wissen, was es heißt zu studieren (was man dafür von der Universität erhält (nämlich praktisch nichts, außer den Status „Student“) und was es bedeutet, für das erlebte Studium, nebenher auch noch zu arbeiten (vorausgesetzt man bekommt einen entsprechenden Job) oder sich sonst wie die Gebühren finanzieren zu können.

FranziskaFranziskaam 02.12.08via Abendzeitung


Studierst du überhaupt selbst? Ich glaube es kaum ...
Wie unsere Eltern es geschafft haben? Wohl auch mit Bafög - Ohne Studiengebühren und mit nicht so harten Studienbedingungenen von maximal 10 Semstern etc. Da konnte man Prüfungen schieben oder schon mal versemmeln. War alles nicht so schlimm. Aber bei den heutigen Bachelorstudiengängen hast du Vorrückungsbedingen die knallhart sind. Ich arbeite seit dem 3. Semester am Wochenende weil mir da Geld ansonsten nicht reich und ich bin wirklich sehr sparsam - da bleibt vieles auf der Strecke: Lernen, Vorbereitung, Spaß, Freunde, gemeinsame Aktivitäten....ich finde das Studentenleben ist nicht so attraktiv wie es mir von älteren, ehemaligen Studenten beschrieben wurde^^

FranziskaFranziskaam 02.12.08via Abendzeitung


Durch eine Pflichtveranstaltung konnte ich nicht teilnehmen, was ich sehr schade fande. Aber ich bin froh dass die Studenten in Bayern für Ihre Rechte kämpfen. Jeder zählt auch wenns nicht mal 10 % waren die heute auf die Straßen gingen um zu demonstrieren.
Ich arbeite das Wochenende durch, um trotz Bafög mein Studium zu finanzieren. Meine Eltern arbeiten beide, haben aber wenig Möglichkeiten mich und meine Geschwister zu unterstützen.
Wie Ines bereits geschrieben hat, muss auch ich und viele andere vom Bafög 100 Euro zur Seite legen um nicht extra einen Darlen aufzunehmen. Bücher etc. kann ich mir keine leisten, obwohl diese sehr wichtig wären - aber für meinen Studiengang gibt es trotz Studiengebühren kaum Literartur zum entleihen. Wo bleibt bitte das ganze Geld?
Ich bin nicht Grundsätzlich gegen Studiengebühren, sie sollten sich jedoch in einem bezahlbaren Maß halten und dann für jeden auf das Studium bezogen sinnvoll eingesetzt werden.

studiengebührenstudiengebührenam 02.12.08via Abendzeitung


Leider im Artikel nicht erwähnt:

Einhergehend mit der Demo kann man im Rahmen der Kampagne auf

www.studiengebuehrenbayern.de

eine Petition gegen Studiengebühren unterzeichnen, die in etwas mehr als einer Woche schon fast 10 000 Unterstützer gefunden hat.

HumptyDumptyHumptyDumptyam 02.12.08via Abendzeitung


War heute in Erlangen mit dabei.
Es geht uns schließlich nicht allein um die bloße Abschaffung der Studiengebühren:
1. Sie sind einfach viel zu hoch
2. Wir profitieren noch zu wenig davon. Für das viele Geld (Erlangen-Nürnberg ca. 12 Mio. Euro/Semester) , das wir alle zahlen, ist das was gemacht wurde zu wenig.

Für mich und viele meiner Kommilitonen wären günstigere Gebühren okay. Die Meinungen gehen da von 100-300 Euro/Semester.

BodoBodoam 02.12.08via Abendzeitung


Martin, Martin. Du bist eine Pfeife! Heute sind die Lebenshaltungskosten ins unermessliche gestiegen. Ich beziehe BaföG und verdiene nebenher sogar noch etwas dazu. Und: Wei0t du was lustig ist, Martin? Das Geld reicht hinten und vorne nicht. Dabei geht es hier nicht mal um Fälle wie meinen. Hier wird auch Solidarität gegenüber denen gezeigt, die gar keinen Background haben. Zu deiner "alten" Zeit ist auch vielleicht noch nicht der Putz von der Decke der Uni gefallen und die Vorlesungssäle aus allen Nähten geplatzt. Auch das sind Dinge die hier in der Demonstration mitschwingen. Es geht nicht nur um die Studiengebühr. Eine Studiengebühr kann dann veranschlagt werden, wenn entsprechende Finanzierungsmöglichkeiten für eine solche bestehen, bei denen man sich nicht noch weiter verschuldet. Das Bafög ist schließlich nur zur Hälfte "geschenkt". Martin, pack doch mal einen Taschenrechner aus und versuche das ganze mal nachzurechnen, wie teuer ein Studium heute ist. Du Schlaumeier. Gruß aus Nürnberg

NaNaNaNaam 02.12.08via Abendzeitung


Na, du kriegst wenigstens noch Bafög - weil ich daheim wohn, und mein Vater arbeitet, steht mir gar keins zu. Studiengebühren, Bücher, Materialien und v.a. die Fahrkarte i.d. Uni (monatlich 85.-) bezahlen sich aber auch nicht von selbst...
Genau deshalb war ich heut mit dabei.

InesInesam 02.12.08via Abendzeitung


Ich studiere in Bayern und muss mir von meinem BaföG 100€ im Monat allein für die Studiengebühren zur Seite tun!! Dann kommt noch meine Versicherung dazu, Büchergeld,Materialgeld,Miete.......darf ich auch noch was essen? Wenn das so weitergeht werde ich mein Studium abbrechen müssen!!!
DANKE BAYERN!!

seadogseadogam 01.12.08via Abendzeitung


Super Sache. Hoffentlich wird langfristig etwas erreicht.
Jeder der einmal in der Universität studieren durfte und gemerkt hat, wie viel Leistung die Universität von sich aus erbringt, würde sich ärgern, wenn er/sie für die vier Monate Vorlesungszeit 500 Euro im Voraus bezahlen darf. Zumal 500 Euro ja nicht das Einzige sind, dazu kommen nochmals 92 Euro (Verwaltungskostenbeitrag + Studentenwerksbeitrag) Plus Kosten für Bibliotheken, Kopien, Bücher, Fahrkosten

StefanStefanam 01.12.08via Abendzeitung


Diese Demo ist ne super Sache! Ích bin der Meinung alle Studenten, Schüler, Eltern und Politiker sollten da hingehen um der Bayerischen Staatsregierung, der CSU und FDP klarzumachen das diese höchst unsozialen Studiengebühren abgeschafft werden müßen!

TäterTäteram 01.12.08


Das ist echt krass, in ganz Deutschland haben nur 2 oder 3 Bundesländer die die Studenten abzocken und horende studiengebühren fordern

martinmartinam 01.12.08via Abendzeitung


wie haben wir alten unser studium nur ohne dieser komfortablen unterstützung durch den staat geschaft?? in unserer sozialen hängematte braucht scheinbar keiner mehr eigeninitiative ergreifen, der staat muss für meine Ausbildung sorgen, aber wenn ich dann geld verdiene scheisse ich auf ihn, das ist heute der slogen, trauriges deutschland.
martin aus bremen


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