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Finanzloch: Gesetzliche Krankenkassen verbuchen Milliardendefizit

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Finanzloch: Gesetzliche Krankenkassen verbuchen Milliardendefizit

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Die gesetzliche Krankenversicherung schreibt in den ersten drei Quartalen tiefrote Zahlen. Zum Start des Gesundheitsfonds soll die Bilanz allerdings wieder ausgeglichen sein, hofft das Gesundheitsministerium. Dazu soll unter anderem das Weihnachtsgeld der Versicherten beitragen.

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44 Kommentare

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Kommentare zu Finanzloch: Gesetzliche Krankenkassen verbuchen Milliardendefizit

 

CheopsCheopsam 08.12.08


Da du die Wähler erwähnst, glaube ich, diese werden 2009 so wählen, dass sich Ulla Schmidt dann mal woanders austoben kann. Soweit ich weiß, werden ja Leute zum Spargel stechen gesucht. Denn das sie von Gesundheit und Medizin weniger als keine Ahnung hat, durfte sie nun lange genug beweisen!

NeleinloveNeleinloveam 08.12.08


Tarantel, mir sind diese Dinge schon auf grund der hohen Preise, der Medikamte, immer suspekt gewesen. Dazu kommt noch, dass ich die Regelung im Ausland kenne, ein Kind von mir lebt dauerhaft im Ausland, kann man nur zu der Annahme kommen, dass hier etwas gar nicht mehr stimmt und nicht darauf, dass die Ossis die Wessis arm gemacht haben mit der Vereinigung. Denn da muss man dann alle Faktoren sehen.

nachtgewitternachtgewitteram 08.12.08


Super !! Ganz meine Meinung!!

nachtgewitternachtgewitteram 08.12.08


Sinalein, Du schreibst aus meiner sicht gute Kommentare. Diese sind gut nachvollziehbar ... werde öfters bei Dir lesen ..... :-)

TarantelTarantelam 07.12.08


Neleinlove In die gleiche Kerbe habe ich schon hier vor ca 8 Monaten gehauen. dabei habe ich gesagt,jeder Patient soll von seinem Arzt,eine nachvollziebare Rechnung bekommen und Kleinigkeiten sollte der Versicherte (bei geringeren KK Beiträgen,) (Vorsorgeuntersuchungen ausgeschlossen)selbst zahlen. Was war: ich bin niedergemacht worden. Und noch eins: Warum lehnen Kassenärzte wohl die Patientencard ab? Doch sicherlich nicht nur aus Datenschutzgründen!!

SinaleinSinaleinam 06.12.08


Hallo, ich meine ja nicht, dass der Apotheker sie weiterverkaufen kann, aber die Firma könnte sie zurücknehmen und weiter als Muster verwenden und für Ärzte brauchen die viele Muster. Heute muß fast jede Firma lt. Gesetz bei Mängelrüge etwas zurücknehmen, vieles auf Kulanz. Dadurch würden eine Menge für die Kassen eingespart werden. Wenn ich 3 Medikamente ausprobieren muß, dann sind das für mich schon 36 Euro und für die Kasse wahrscheinlich 300, ohne dass es dem Patienten etwas gebracht hat.
Zudem halte ich nichts von den Billigprodukten. Eine Pharmafirma macht die teure Entwicklung und Forschung und nach jahren können Billigfirmen es ebenfalls anbieten in einer anderen Zusammensetzung. Die guten produkten werden dann aus Kostengründen nicht mehr genommen. Darüber sollte Frau Schmidt auch mal nachdenken. Frau Schmidt wäre in jeder anderer Firma, bei dem was die geleistet hat schon rausgeflogen. Aber in diesem Posten sitzt sie, und sitzt und sitzt und die Folgen haben wir auszubaden. Ich weiß auch nicht, wie jemand , der so unfähig ist und die Probleme nicht sieht, weitermachen kann. Unbegreiflich. Allein, dass Frau Schmidt in der Partei ist, ist für mich schon ein grund, die Partei nicht zu wählen. So viele andere mußten gehen, warum die nicht. Wer schützt sie eigentlich? ,bzw. deckt sie. Bekomme eigentlich nur zuviel bei dem gednaken an Frau Schmidt. Vor allem, irgendwann muß die doch auch mal merken, dass sie nur Mist macht. Das muß man doch irgendwann spüren und auch wie die Wähler zu einem stehen und wenn meine Reformen nichts gebracht haben, dann muß ich doch mal umdenken oder vielleicht mal in eine Arztpraxis gehen oder in ein krankenhaus und mir die Arbeit dort mal ansehen. Ich muß mich dann doch mal mit der Materie richtig auseinandersetzen.
Ärger!!!!!! Ich reg mich nur auf.

CheopsCheopsam 05.12.08


Du willst ein angebrochenes Päckchen Tabletten umtauschen können? Versuch das mal bei eingeschweißtem Käse oder einer Packung Kondome, Die Medis müssten vor ihrer industriellen Fertigung auf allgemeine Verträglichkeit getestet werden, aber mit einem entsprechenden Gesetz dazu ist die Schmidt gerade auf die Fresse gefallen, wie man in der letzten Kontraste-Sendung sehen konnte. Das politische Personal scheint einfach nur völlig untauglich und überfordert zu sein und das speziell bei den Metzgern, die für die Gesundheit verantwortlich sein sollen.

Karll3292Karll3292am 05.12.08


Hallo dr.fly, die gesetzlichen Krankenkassen könnten Milliardenbeträge einsparen, die sie an die Ärzte bezahlen müssen, wenn der Patient eine Durchschrift der Rechnung erhält. Kein Patient erfährt, was der Arzt der Krankenkasse in Rechnung stellt. Dieses halte ich in der heutigen Zeit für einen Skandal, zumal bekannt ist, dass sehr viel Betrug mit den Rechnungen gemacht wird.Außerdem ist der Einheitsbrei bei den Krankenkassen genau das Falsche, da ein Einsparen von Geldern sich nicht mehr lohnt. Es wird dann an die schlechter wirtschaftenden Krankenkassen weitergegeben. Es wird nur noch Mist von den Politikern produziert. Außerdem zahlt der Bund immer weniger in das Krankenkassensystem für die Personen ein, die niemals oder nur sehr kurz einen Beitrag geleistet haben. Dieses sind überwiegend Umsiedler, Aussiedler, Arbeitslose und Personengruppen, die nach der Wende als Rentner oder fast Rentner in unserem Sozialsystem aufgenommen wurden.

Karll3292Karll3292am 05.12.08


Ich las soeben den Beitrag von Janus. Es ist nicht richtig, dass die Krankenkassen die Krankenhäuser finanzieren. Früher waren alle in öffentlicher Hand. Heute sind sehr viele an private Investoren verkauft worden. Dieses belastet die Krankenversicherungen sehr. Die öffentliche Verwaltung darf keine Gewinne machen. Um an zusätzliche Gelder zu gelangen, sind in einigen Bundesländern die Krankenhäuser, Müllabfuhr, Gaswerke, Wasserwerke, Elektrizitätswerke usw. verkauft worden. Nun ist es so, dass die Unternehmungen, welche die Krankenhäuser gekauft haben, Schulden aufnehmen mußten, die getilgt und verzinst werden müssen. Dieses kann natürlich nicht billiger sein, als wenn die Krankenhäuser in der öffentlichen Verwaltung bleibt, da diese von der Gesellschat ( nicht von den Krankenkassen) schon einmal bezahlt wurden. Mit den anderen ehemaligen Unternehmungen verhält es sich ebenso. Das erworbene Geld wurde auch nicht für die Tilgung der Schulden genommen. Leider!

SinaleinSinaleinam 05.12.08


Ich denke auch, dass die Pharmaindustrie hier einen gewaltigen Beitrag leistet, zum negativen.
Wenn ich z.B. einen Pullover kaufe und ich stelle fest, dass er mir doch nicht passt, kann ich ihn umtauschen, warum kann ich dies bei medikamenten nicht.
Hier sollte Frau Schmidt auch mal drüber nachdenken.
Beispiel. ich bekomme ein Blutdruckmed. und stelle zu hause fest, ich vertrage es nicht. ich kann es dann weder bei der Apotheke noch bei der Firma umtauschen. Warum nicht. Dadurch würden sich enorme Kosten senken lassen.
Antwort: Die Pharmaindustrie und die Regierung gehen Hand und Hand. Ich glaube, da passieren noch Dinge, von denen wir nicht mal träumen würden. Nagativ gemeint.

CheopsCheopsam 05.12.08


Du hast Recht, wie man nur Recht haben kann, denn nach der ersten Gesundheitsreform der Schmidt, noch in der Regierung Schröder hatten die Kassen vier Milliarden Euro Gewinn durch die Reformen verzeichnet:

LINK

Wenn sie jetzt schon wieder Geld brauchen, dann wirtschaften sie einfach schlecht und das darf dann nicht zu Lasen der Steuer und Beitragszahler gehen!

kawasakirosikawasakirosiam 05.12.08


Das Jammern der Krankenkassen hat Methode. Sie peilen jetzt schon für die Zukunft an, den Beitragszahlern durch fadenscheinige Erklärungen noch tiefer in die Tasche zu greifen. Die Politiker stecken auf jeden Fall mit den Krankenkassen und der Pharmaindustrie unter einer Decke. Das sind insgesamt mafiöse Strukturen hier in Deutschland, die nur durch einen Volksaufstand unterbrochen werden können.
Die Krankenversicherungsbeiträge werden zwangsweise erhoben. Wenn ich alles durchrechne, dann würde ich freiwillig niemals Beiträge bezahlen. Die gesamten Gelder wären in meinen Händen für meine Gesundheit besser aufgehoben. Wichtige Maßnahmen muß ich heute sowieso selbst bezahlen.

NeleinloveNeleinloveam 05.12.08


Ich bin selbst ein Zahlenacrobat und kann nicht verstehen, was hier vor sich geht. Denn Menschen sind krank wie früher und die Behandlung ist fortlaufend schlechter und eingeschränkter geworden. Man kauft viele Medis selbst, wie für Erkältungen usw., Brillen bezahlt man, Zahnersatz trägt man zu hohen Anteilen. Wo liegt hier der Hase im Pfeffer?

Ich glaube nicht mehr an die ganzen Berechnungen in der Wirtschaft. Wir bezahlen hier für Betrug und Spekulationen der einzelnen Unternehmen, wie sie auch heißen mögen.

rehserehseam 05.12.08


Hast Du noch nichts vom Einheitsbeitrag gehört, der mit dem "Gesundheitsfonds" kommen wird ?

rehserehseam 05.12.08


"Richtige Wirtschaftsberater" haben schon früher festgestellt, dass es eine Misswirtschaft gibt. So haben sich viele Vorstände ihre Bezüge drastisch erhöht, als Geld in den Kassen war. Die in meinen Augen leider total unfähige Ministerin Ulla Schmidt hat zwar Konsequenzen angedroht, aber< aufgrund der Gesetze könne da nichts gemacht werden, war danach ihre Antwort. Man solle notfalls eine andere Kasse nehmen, wo die Vorstände sich nicht ungeniert bedient hätten. Dann kam der Vorschlag mit dem "Wettbewerb der Kassen" für eine Beitragssenkung (sob Fr. Schmidt). Die gab es dann nicht und jetzt wird der Einheitsbeitrag kommen, stark favorisiert auch von Fr. Merkel. Die Kassen haben dann die Möglichkeit, auch Zusatzbeiträge zu verlangen, was die Mitglieder ja nicht überprüfen können.
Ob die Gehälter der Angestellten bei den KK zu hoch sind, weiß ich nicht. in jedem Fall sind die Bezüge der Vporstände deutlich überzogen für Anforderungen, dien in keinem Verhältnis zu der Gehaltssumme stehen. Aber was will man machen, wenn es eine Klausel gibt, die es erlaubt, auch kranke Verwandte aus der Türkei zu behandeln von den türkischen Arbeitnehmern hier. Das gilt, glaube ich, auch für das Gebiet des früheren Jugoslawiens. Das muß man sich mal vorstellen, wieb großzügig da mit dem Geld der Beitragszahler umgegangenb wird.
Sinalein, da könnte vieles besser gemacht werden, aber offensichtlich ist es nicht gewollt.

CheopsCheopsam 05.12.08


Bei der Differenz zwischen den 10 Mitgliedern, die zahlen und den 30 die Leistungen bekommen, genau dafür steht ja der Staat mit den Steuermilliarden ein.
Nur kann der Staat eben nicht sagen, er verplempert das Geld lieber für Krieg und marode Banken, sondern er sollte die Steuern schon zum Wohle des Volkes nutzen und das wäre in dem Fall , das Gesundheitssystem mit Steuern zu unterstützen.
Ähnliches gilt auch für die Bildung und die Infrastruktur, wobei aber Gesundheit und Bildung sehr viel wichtiger sind, denn die Infrastruktur gibt es ja.

SinaleinSinaleinam 05.12.08


Es ist an der Zeit, dass mal richtige Wirtschaftsprüfer und Unternehmensberater sich der Krankenkassen annehmen.
So bei kleinem ist es nicht mehr nachzuvollziehen. Außerdem war es früher so, dass Asylanten und Leute, die nicht gearbeitet haben, durch das Sozialamt versichert waren und nicht über die krankenkassen liefen. Dadurch gab es früher dieses Problem nicht. Dies sollte mal wieder eingeführt werden, damit die dann aus einem Extratopf finanziert werden. Ansonsten geht die Rechnung nicht auf. Wenn ich von z.B. 10 Mitgliedern Geld bekomme und 30 Mitgliedern versorgen soll. Wie soll das gehen.
Und ein gewaltiger Punkt ist, die Gehälter der Angestellten der Krankenkassen, die großen mordernen Bauten der Krankenkassen, die fiananziert wurden ,und,und.,und.
Ich denke, da müssen richtige Wirtschaftsprüfer sich die Bücher und die Zahlen mal vornehmen.

CheopsCheopsam 05.12.08


Wieso klagt eigentlich eine Regierung, die für Banken und Banker, die an der Börse auf die Schnauze gefallen sind, mal eben eine Mehrheit zusammentrommeln konnte, die mal eben knapp 500 Milliarden Euro Unterstützung bewilligte, über Löcher bei der Finanzierung der Krankenkassen?
Auch diese Regierung ist vom deutschen Volk ja irgendwie gewählt worden und in erster Linie dem deutschen Volk verpflichtet.. Also sollte auch der finanzielle Schwerpunkt dieser Regierung bei der Erhaltung der Gesundheit dieses Volkes liegen!

Karll3292Karll3292am 05.12.08


Auch ich kann es nicht verstehen, wo das Geld der Krankenkassen bleibt. Früher zahlten die Krankenkassen alles, dann mußten Medikamente für geringfügige Dinge wie Schnupfen und Husten selbst bezahlt werden, dann wurde die Pflegeversicherung eingeführt und die Kassen auch davon befreit, dann wurden alle nicht verschreibungspflichtigen Medikamente von der Erstattung ausgeschlossen. Heute bekommen fast nur noch drogenabhängige Personen Medikamente bezahlt. Ich frage mich, wo das Geld eigentlich bleibt? Oder liegt es daran, dass nach der Wiedervereinigung so viele Personen in unser Sozialsystem gekommen sind, die nie etwas einbezahlt hatten? Ich vermute, dass unsere Regierung sich aus der Verantwortung stielt und die Versicherten dieses ausbaden müssen. Selbst sind unsere sogenannten Volksvertreter bestens versorgt. Es wird Zeit, dass diese Vertreter, die uns dieses Debakel eingebrockt haben, bie der nächsten Wahl abgelöst werden. Wahlprogramm ansehen

tieffliegertieffliegeram 04.12.08


Ein wirklich ernsthaftes Problem stellt das Falschabrechnen der Ärzte da. In einem Bericht vom Spiegel aus dem jahre 2002 ging man bereits von 5 Milliarden aus, 2007 von 7,5 Milliarden. Wer sich ernsthaft mit der Problematik von betrügerischer Bereicherung der Ärzte befasst, wird ein großes Loch im System entdecken. Die Prüfmechanismen sind nur aufgewacht, viele Ärzte sollten sich warm anziehen. Bis zu 30.000 haben sich viele Praxen einfach mal ebend dazu verdient, natürlich ohne Leistungserbringung.


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