Artikel 2008/ Teil 1/ Bitte denk darüber nach !
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Haben Sie den Film „We feed
the word“ gesehen, ein Film der uns über die Überproduktion von Lebensmittel
wie z.B. von Brot, Fisch, Fleisch und Gemüse informiert?
Das Angebot in unserer
Konsumgesellschaft muss enorm und frisch sein damit der Produzent des Produktes
auf dem Markt überleben kann- dabei ist die Nachfrage und der Verkauf gering.
Was bleibt ist ein „Gutes von Gestern“ Angebot am nächsten und Rücktransport
der Ware zum Sammellager am übernächsten Tag.
Es wird z.B. ein Fischer in
der Bretagne begleitet, der jeden Tag mit seinem Kutter hinaus auf Meer fährt
und Fisch fängt der mit der Qualität von Massenfischung durch die EU- subventionierte
Fangflotte nicht mal des Vergleiches würdig ist.
Trauriger Weise wird es
diesen Fischer innerhalb der nächsten paar Jahre nicht geben, da zum einen das
Meer überfischt wird und zum anderen die der Verbraucher auf qualitätslose
günstigere Ware setzt.
Haben Sie gehört, dass die
EU- Norm für den Krümmungsgrad von Gurken entfallen ist?
Nicht nur bei Gurken fällt
ab dem 1. Juli 2009 die Norm weg, sondern auch die
Vermarktungsnormen für Zucchini, Möhren, Lauch, Spargel, Aprikosen,
Artischocken, Auberginen, Avocados, Bohnen, verschiedene Kohlsorten, etc.
Das bedeutet,
das Obst und Gemüse, welches nicht dem Idealmaß entspricht entsorgt wird um
nicht in der EU auf dem Markt zu landen darf- oder verstehe ich das falsch?
Die Entsorgung
sieht also folgender Maßen aus, entweder wird mit weiteren EU- Subventionen
eine weltweite Vermarktung des „unschönen“ Gemüses gefördert oder es landet im
Kompost, da die Konzerne sich die Kosten für den Transport zu Ländern die des
krummen Gewächses würdig sind lieber ersparen.
Haben Sie den
Film „Eine unbequeme Wahrheit gesehen“ gesehen, ein Film der darüber aufklärt
wie unachtsamer Umgang mit fossilen Ressourcen unser Klima in den kommenden
Jahren mit steigernder Schnelligkeit verändern wird?
Eine globale
Erwärmung findet statt als Folge der stetig undurchlässigeren Erdatmosphäre, die
eine Reflektion der von der Sonne ausgestrahlten Wärme zurück zum Ursprung
annähernd unmöglich macht und somit für einen Treibhauseffekt auf unserer Erde
sorgt.
Als Folge
schmelzen die Gletscher wie aktuell zu beobachten am Kilimandscharo- Massiv und
am Himalaya, dadurch wird der Lebensraum für viele Tierarten zerstört, der
Meeresspiegel steigt, einige Länder könnte es dadurch bald nicht geben wie z.B.
die Niederlande, die Trinkwasserversorgung Versorgung wird knapper und unser
Klima wird sich zunehmend verändern.
Haben Sie „Super Size Me“
gesehen- ein Mann macht sich selbst zum Versuchsobjekt und wird einen Monat
lang nur von Mc Donald´s Fast Food leben, dreimal am Tag, länderspezifische
Angebote mit eingeschlossen und bei der Frage ob es „Super Size“ sein darf,
natürlich das Angebot annehmen.
Was er herausfinden möchte
ist, wie sich eine gängige Ernährungsweise unserer Generation sich auf den
Organismus, die Gesundheit und das körperliche Wohlbefinden und den
Gemütszustand eingeschlossen ausüben wird.
Sein Experiment wird unter
ärztlicher Beobachtung durchgeführt und zum Film selbst sein noch zu sagen, das
nebenbei auch noch Strategien der Fast Food- Konzerne gezeigt werden wie sie
versuchen den Kunden schon ab Kindesalter für sich zu gewinnen.
Das Ergebnis ist eine
Gewichtszunahme von 11,1 kg, schlechte Leberwerte die sich kaum wieder
ausbessern lassen, miserable Stimmung, Schlaflosigkeit und eine Abnahme der
körperlichen Fitness.
Wobei bitte zu beachten
ist, dass diese Werte sich nicht verallgemeinern lassen und wahrscheinlich
jeder Köper anders reagieren wird- Tatsache bleibt jedoch, das eine
Fetthaltige, Nährstoffarme Ernährung keinem Körper auf Dauer unbeschadet
davonkommen lässt.
Worauf ich hinaus möchte
ist, wie viel Gedanken machen wir Normalverbraucher uns eigentlich jeden Tag
über unser Verhalten gegenüber der Umwelt, über unsere Ernährung gegenüber dem
Körper und über unseren Konsum und Verbrauch gegenüber der Bevölkerung.
Jede unüberlegte Tat kann
verheerende Folgen nach sich ziehen, zwar für uns persönlichen gesehen nur im
kleinen Rahmen, aber auf die Masse hin gesehen als Auswirkung auf uns alle.
Wie sagt man noch,
Unwissenheit ist keine Entschuldigung!
Ich versuche mir Gedanken
zu machen, jeden Tag, und bewusst mit meinem Verbrauch umzugehen, wobei ich
immer wieder mit neuen Erkenntnissen konfrontiert werde.
Bild: Google/ Bilder/ Umwelt
4 Kommentare
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Kommentare zu 2008/ Teil 1/ Bitte denk darüber nach !
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Sehr traurig, aber Wahr.
Viel krasser ist es, wenn man die Glotze ausschaltet und man dann wie gewohnt vorgeht.
Da geb ich dir recht, ich werde jetzt auf jedenfall weniger Fleisch essen oder ich werde es auf jeden fall versuchen
Also was in ,, we feed the world,, gezeigt wird habe ich ja ehrlichgesagt gewusst, aber habe es nie war haben wollen. Wenn man sich das mal vor augen führt, dann ist es schon krass