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Höhere Steuer für gefährliche Hunde - AN-Online.de

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Höhere Steuer für gefährliche Hunde - AN-Online.de

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N.
am 04.12.08in Unterhaltung via an-online.de

Düren. Die Stadt Düren wird für gefährliche Hunde eine erhöhte Steuer erheben.

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12 Kommentare

Kommentare zu Höhere Steuer für gefährliche Hunde - AN-Online.de

 

Harry.SHarry.Sam 08.12.08via Aachener Zeitungsverlag


@D.A.

Wenn ich so Ihre Beitäge lese, dann muß ich doch sehr bezweifeln, das Sie Ihr Leben lang mit Hunden zu tun gehabt haben. Eher hat man den Eindruck Sie geben hier "Bildwissen" weiter.
Ich habe seit etwa 40 Jahre Erfahrung (eigene Hunde) mit "sogenannten Kampfhunden" und ich bin mit meinen Hunden NIE unangenehm aufgefallen, werder polizeilich noch amtstierärztlich und das mitten in Berlin. Können Sie das von sich auch behaupten?

D.A.D.A.am 08.12.08via Aachener Zeitungsverlag


An Frau Natalie nochmal (nur nebenbei),

machen sie sich doch mal schlau, über "Manbiter".
So genau waren die Herrschaften dann auch wieder nicht mit der Selektion, wenn es das bissige Hündchen ordentlich in der Pit krachen liess.

D.A.D.A.am 08.12.08via Aachener Zeitungsverlag


Was glauben Sie, warum verschiedenste Rassen, für die jeweiligen Aufgabengebiete gezüchtet wurden?
Genetik spielt eine grosse Rolle, es sind nicht alle Hunde gleich, sie sind kein leeres Blatt Papier, das erst mit Inhalt gefüllt werden muss. Man kann ihre ihnen gegebenen Eigenschaften nur fördern und lenken.
Mann spannt keine Rottweiler vor Hundeschlitten und lässt keine Huskies den Schrottplatz bewachen.

Gruss

PS: Ein Hund muss sich auch nicht alles gefallen lassen und auf Gedeih und Verderb "Nanny-tauglich" (das ist Menschenjob) sein. Lieber ein Hund, der seine Grenze hat, als ein Hund, der sich zu Extremen treiben lässt (darum geht es nämlich, bei diesem tollen Zuchtziel), denn das ist das wirklich Gefährliche.

D.A.D.A.am 08.12.08via Aachener Zeitungsverlag


Hallo Frau Natalie,

als Sport würde ich das auch nicht bezeichnen, sondern als Perversion, gefördert von Menschen, die nicht viel mehr Erbsenhirn besitzen, wie ihre molossoiden Baumelterrier. Ich finde es regelrecht abstossend, diesem Treiben zuzusehen.
Natürlich ist dies eine Eigenschaft von Terriern, deswegen hat man sie auch mit molossoiden Tieren gekreuzt! Die Verbissenheit, die Angriffslust, die Energie von Terrieren, gepaart mit der Kraft von Molossern.....fertig ist das "Kampfgerät".
Diese Tiere sind ungemein triebig und lassen sich schnell "hoch fahren", man kann sie so ziemlich auf alles hetzen (je nach dem auf was sie geprägt werden, ist "Objekt der Begierde"), keineswegs nur Hunde.

Diesen Tieren wurden die urhundischen Verhaltensweisen abgezüchtet, ein Hund mit sicherem Instinkt würde sich nie bis zur Vergasung selbst aufhängen, nicht ablassen selbst bei schwersten Verletzungen weitermachen. So was ist ein armer, geistig tumber Hund, kein guter, cleverer Hund.
Ich habe schon mein ganzes Leben mit Hunden zu tun, keiner meiner Hunde hätte sich so verhalten, ein Beutespiel läuft anders ab (Reaktion-Aktion-Reaktion).

Schauen Sie, mir tun diese Tiere auch leid, ich finde es traurig, dass Menschen es nötig haben, solche Rassen zu kreieren, deswegen muss ich Ihren (in diesem Zusammenhang sowieso unangebrachten) Rassismusvorwurf mal streng von mir weisen.

Was glauben Sie, warum verschiedenste Rassen, für die jeweiligen Aufgabengebiete gezüchtet wurden?
Ge

NatalieNatalieam 08.12.08via Aachener Zeitungsverlag


Ja, so ein Verhalten habe ich schon bei verschiedeben Schäferhundrassen (allen voran der Malinoi), vorallem aber bei sehr vielen nicht gelisteten Terrierrassen (hier allen voran der Jack Russell Terrier) gesehen - und zwar mehrfach!

Solange die Hunde auf Kommando sofort auslassen, sehe ich darin ehrlich gesagt auch kein großes Problem, es ist nur eine besondere Art von Sport (die mir nicht zusagt und die meine beiden Listenhunde daher nicht betreiben, aber die dennoch keine Gefährlichkeit indiziert).

Solche exzessiven Szenen, wie bei Youtube dargestellt, bekommt man übrigens nur durch monatelanges Training hin, zu so etwas ist ein Hund nicht ohne weiteres Fähig, egal welcher Rasse. Meine beiden Staffordshire-Bullterrier könnten das nicht, ich denke, eine hätte sogar eher Angst davor. die könnten nicht mal so hoch springen...

Aufgrund der hohen Belatsung für Halswirbelsäule und Co. finde ich das eine sehr fragwürdige Art der Auslastung, aber das ist auch der einzige Grund.

Warum man Rassen verbieten sollte, deren höchstes Zuchtzeil seit Generationen Menschenfreundlichkeit, insbesondere auch Kinderfreundlichkeit ist erschließt sich mir nicht. Staff-Bulls tragen in ihrer Heimat den Beinamen "Nanny Dogs" - warum wohl?
Die von Ihnen angesprochene Mannschärfe haben diese Hunde per Definition NICHT! Jegliche Aggression ggü. Menschen war von jeher absolut unerwünscht und führte zum Zuchtausschluss (in früher Zeit durch Tötung des Tieres!)

NatalieNatalieam 08.12.08via Aachener Zeitungsverlag


Immer wieder faszinierend und erschreckend, wie schnell und einfach sich Rassismus (incl. dazugehöriger wissenschaftlich unhaltbarer Vorurteile und Diskriminierung) - der beim Menschen so verpönt ist - Bahn bricht, wenn es "nur" um Hunde geht...

Harry S.Harry S.am 08.12.08via Aachener Zeitungsverlag


Sie sollten sich einmal auf Hundeplätzen, auf denen Schutzdienst trainiert wird, umsehen und sich einmal näher mit anderen Hunderassen (zb. Jagdhunde,Gebrauchshunde usw.) befassen und dann die "gefährlichen" Rassen(ohne sog. Kampfhundrassen)selektiern,...mal sehen wieviele Rassen übrigbleiben.
"Er soll Mut, Härte und Kampftrieb haben....", dies sind die Zuchtziele des Deutschen Schäferhundes, nachzulesen in den Zuchtzielen des SV. Diese Zuchtziele finden Sie bei KEINER "sogenannten Kampfhunderasse".
Und zum festbeissen:
JEDER Hund, da ein domestiziertes Raubtier, wird sich immer festbeissen, wenn er die "richtige" Stelle erwischt hat, denn wäre es anders würde die Beute fliehen oder der Gegner sich wehren, was den eigenen Tod bedeuten kann.

D.A.D.A.am 08.12.08via Aachener Zeitungsverlag


Warum verbietet man diese ganzen Rassen nicht einfach bundesweit? Dann hätte das ganze Theater einfach mal ein Ende.
Um zu sehen wie diese Hunde ticken, sollte man mal bei der "Tube" "Springpole" eingeben, so ein Verhalten ist nicht natürlich, sondern züchterische Selektion. Kampfhunde die sich eine halbe Stunde lang in Seile und Reifen verbeissen, diese Hunde sind völlig in Trance.
Schon mal so ein Verhalten bei einem Afghanen, Schäferhund oder Pudel gesehen (klar mögen Hunde Zerrspiele, aber ein Hund mit einem "naturbelassenen" Instinkt lässt ab, wenn vom Gegenüber keine Aktion kommt)?
Die Kampfhunderassen sind natürlich keine Monster, aber jede Rasse hat ihre Eigenarten und man sollte das Potenzial nicht unterschätzen.
Ich finde für Privathundehalter würden ja auch kleine oder leichtführige Rassen reichen, man muss ja nicht mit Hunden die unter anderem angeborene Mannschärfe besitzen, rumlaufen (dazu zählen z.B. auch Schutzhunderassen und Herder).

Natalie K.Natalie K.am 08.12.08via Aachener Zeitungsverlag


Na da waren ja wieder ganz schlaue Köpfe am Werk *seufz*

Ich bin Psychologin und halte 2 angeblich "gefährliche Hunde" (Staffordshire-Bullterrier). Beide haben ihren Wesenstest mit Bravour bestanden - schon lange - und leben friedlich zusammen mit 2 Katzen und 2 Kaninchen.

Mit diesen Hunden besuche ich Altersheime und Demenzwohngruppen, um den einsamen, alten Menschen eine Freude zu machen, was gerne angenommen wird. Und für meine Hunde ist es toll, von so vielen Händen gekrault zu werden. Ich nehme mit ihnen auch an Schulausflügen teil, um Kindern das richtige Verhalten gegenüber Hunden beizubringen.

Ist natürlich sehr sinnig, wenn dann für solche "gefährlichen" Hunde allein aufgrund ihrer Rassezugehörigkeit eine höhere Steuer gezahlt werden muss, als z.B. für die Hunde meines Nachbarn, die ausgebildete Wach- und Schutzhunde sind und jeden am Zaun anknurren und verbellen. Aber die sind natürlich per se harmlos - die gehören ja schließlich keiner "gefährlichen" Rasse an...

Was für ein unglaublicher Humbug!

Schauen Sie sich diese "gefährlichen Hunde", deren Bestand, sie so dringend eindämmen wollen, doch mal genauer an, statt ihre Wissen nur aus der BILDzeitung und RTL zu beziehen. Schauen Sie ihnen in die Augen: www.schuldig-geboren.de

Und - können sie dann noch in den Spiegel sehen?

Jörg HäckerJörg Häckeram 08.12.08via Aachener Zeitungsverlag


Die Verantwortlichen sind und werden nicht Lernfähig. Jeder Ethologe weiß, dass es a priori von Geburt an keinen Hund gibt der als agressiv oder gefährlich geboren wird. Es exestiert kein wissenschaftliches Gutachten das die Gefährlichkeit einer Rasse beweist. Immer ist es der falsche Umgang bzw. Haltung die Unfälle hervorruft. Statt die Halter auf ihre Zuverlässigkeit zu überprüfen wird in operativer Hektik die von der geistigen Winstille ablenken soll, ständig ein neues Gesetz kreiert.
Wenn unsere Verantwortlichen so Politik betreiben und davon ist auszugehen, wundert es nicht wo Deutschland mittlerweile angekommen ist.
MfG.
Jörg Häcker

S.T.S.T.am 05.12.08via Aachener Zeitungsverlag


Wenn eine Stadt verhindern will, dass die Buerger duch Hunde gefaehrdet werden, dann ist das sicherlich sehr loeblich!

Soll es durch die Erhebung von Steuern geschehen, bekommt es allerdings einen sehr merkwuerdigen Beigeschmack!

Eine gelungene Aktion ware, wenn alle (!) Hundehalter, egal welchen Hund sie haben, beweisen muessten, dass sie ihren Hund fuehren koennen. Und wenn darueberhinaus in Kindergaerten und Schulen den Kindern beigebracht wird, wie man sich einem Tier gegenueber verhaelt plus spezielles Verhaltenstraining mit und ueber Hunde!

Darueberhinaus das arbeiten in Schulen und Kindergaerten mit dem Material vom Blauen Hund: LINK

Aber Steuern erhoehen ^^ ??? Schwach und bringt nichts .. ausser Geld in die Kasse!

N.N.am 04.12.08via Aachener Zeitungsverlag


Ja genau,nur wenn man mal die Statistiken der Unfallkassen über Hundeverbisse guckt, wird man feststellen das die meisten Unfälle mit dem Deutschen Schäferhund und dem allzeit beliebten Dackel passieren !!
Nur da wird das Mäntelchen des Schweigens drüber gelegt ! Weil da eine viel größere Lobby hinter steht !! Der Hund z.B. der Rottweiler war vom Ursprung her ein Haus - und Familienhund und wurde nur auf grund seiner Körperlichen und Geistigen konstitution von irgendwelchen Kriminellen zu einem "Gefährlichen Hund" gemacht wie auch die ganzen anderen Rassen !
Und auf Grund solcher Entscheidungen sind unsere Tierheime voll mit diesen armen Kreaturen die nichts dafür können und auch noch kaum eine Chance haben vermittelt zu werden!!!
Nicht das Tier ist gefährlich sondern der Psychisch schwache Mensch !!!!
Man kann auch einen Chihuahua so abrichten das er sich irgendwo verbeißt und nicht mehr los lässt. Nur er hinterlässt dann kein Faust großes Loch !
Wann versteht unsere Gesellschaft endlich das der Mensch gefährlich ist und nicht der Hund!Dieser macht alles um seinem Rudelführer zu gefallen ! Er macht nur das was man ihm beibringt und der Mensch nutzt dies schamlos aus !! Und wer muß darunter leiden ??
Der Hund !!


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