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Bitte nicht nochmal!

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Bitte nicht nochmal!

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Wag (VEBWK)
am 05.12.08in Unterhaltung via abendzeitung.de

Das Rauchverbot in Bayern hat sich bewährt – sagen auch Raucher: Arno Makowsky, Chefredakteur der AZ, über die neue Diskussion ums Rauchverbot.

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44 Kommentare

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Kommentare zu Bitte nicht nochmal!

 

vivendivivendiam 23.12.08via Abendzeitung


Der Ruf nach dem grossen Bruder, weil er der Stärkere ist? Geben Sie alle Ihre Rechte an die EU ab, wenn Sie den Mut dazu haben, aber lassen Sie den anderen Menschen das Recht auf freie, eigene Entscheidung.

vivendivivendiam 23.12.08via Abendzeitung


@Kurt N. Bach: " Es gibt viel zu viele Raucherclubs." Wer bestimmt das? Sie? Mit welcher Legitimation bestimmen Sie darüber, was andere tun. Solange Sie nicht selbst dazu gezwungen werden, geht Sie das überhaupt nichts an. Ich mische mich auch nicht in Ihr Leben ein.
Ich bin eher der Ansicht, dass es zuviele Krt N. Bachs gibt; ich schlage vor, wir reduzieren ihre Anzahl.

vivendivivendiam 22.12.08via Abendzeitung


"..59% der Bevölkerung sind gegen eine Lockerung ..."
Und diese 59% wollen über 100% der Gaststätten bestimmen, die ihnen nicht gehören?
Auch eine Mehrheitsdiktatur ist eine Diktatur. Aus diesem Grunde verlangt das Grundgesetz Verhältnismässigkeit bei allen Gesetzen.

vivendivivendiam 22.12.08via Abendzeitung


Eine Gaststätte ist keine Bedürfnisansanstalt, also zu hause pinkeln.
Aber eine Gaststàtte ist eine Begegniungsstätte für Menschen, denen es dort gefällt, z.B. weil sie rauchen dürfen. Also suchen Sie sich ein anderes Lokal, wenn's Ihnen nicht passt.

Simon BankSimon Bankam 11.12.08via Abendzeitung


Extreme Meinungen sind bei keiner Problematik hilfreich, aber vielleicht gehört Knut Bach auch nur zu den Menschen, die einfach überdurchschnittlich viele schlechte Erfahrungen mit dem Verhalten von Rauchern gemacht haben (nicht ernst nehmen, ist reine Spekulation.) Ich persönlich kenne solche Leute, und ich kann sie verstehen...irgenwann hat man die Schnauze einfach voll.

Der Staat nimmt dabei natürlich die denkbar schlechteste Rolle ein: Schutz der Gesellschaft? Oder doch lieber Kohle? Auf eine Antwort auf diese Frage muss man in Deutschland, so denke ich, bei keinem ernsthaften Politiker warten. Keine Verwunderung also, dass die Regierung mit dem Rauchverbot so lange rumgestockelt.
Ich bleibe aber bei meiner Auffassung, dass der Staat mit dem Rauchverbot einen richtigen Schritt getan hat für den Schutz der Gesellschaft. Beiträge wie von Aranita hier sind sehr informativ. Aber 1000 Professoren und Doktoranten, die bei einem Thema eine Richtung vertreten, lassen sich ebenso viele gegenüberstellen, die eine entegengestze Richtung vertreten...von Themen wie der Schwerkarft etc. mal abgesehen.

Der angesprochene finanzielle Aspekt ist sicher richtig, wenn ich auch sagen muss, auch sehr sarkastisch und unlogisch. Ich meine, bei nüchterner Betrachtung gestattet man ja bewusst Millionen von Menschen, in den Freitod zu gehen. wenn es dann aber wirklich zum Ende geht und die armen Schweine (und das sind sie dann wirklich, ich hab's erlebt) mit Lungenkrebs dahinsichen und leiden, dann schreit auf einmal jeder, und zu aller erst Vater Staat auf, dass aktive Sterbehilfe moralisch vollkokmmen unzulässig ist.
Der finanzielle Nutzen für die Gesellschaft besteht aber nur solange, wie das Rauchen nicht als Krankheit eingstuft wird und somit eine zusätzliche Belastung für die Krankenkassen darstellt. Und wenn es nach der geliebten Arztekammer geht, sollte das Rauchen von heute ja als Krankheit eingestuft werden, da nicht mehr als "Lifestyle" angesehen werden kann.

Kurt N. BachKurt N. Bacham 10.12.08via Abendzeitung


"Die Behauptung, Passivrauch schädige Nichtraucher, ist eindeutig und erwiesen eine Lüge."

Das behauptet ja nicht einmal mehr die Zigarettenindustrie. Schöne Grüße ins Paralleluniversum.

AranitaAranitaam 10.12.08


@Simon Bank: Das Problem an der ganzen Diskussion ist, dass Antiraucher mit Behauptungen "argumentieren", die jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehren. Wir sind uns zwar sicherlich einig, dass Rauchen beim Raucher bestimmte Krankheiten auslösen kann. Es ist aber in keinem Fall so, dass Rauchen grundsätzlich bestimmte Krankheiten auslöst. Noch extremer ist es beim Passivrauch. Die Behauptung, Passivrauch schädige Nichtraucher, ist eindeutig und erwiesen eine Lüge. Ich verweise auf Dr. Michael Siegel, lange Jahre aktiv in Antirauchergruppen, der diese Gruppen verlassen hat weil diese nachweislich lügen. Wer des Englischen mächtig ist kann das gerne in seinem Blog nachlesen: LINK

Es steht außer Frage, dass manche Menschen den Rauch einer Zigarette oder Pfeife nicht riechen können bzw. wollen. Dies rechtfertigt aber nicht die Hexenjagd und Stigmatisierung rauchender Menschen, die hier von einer kleinen - allerdings sehr lautstarken - Gruppe militanter Tabakgegner betrieben wird.

An der Wortwahl einiger Kommentarschreiber, die unter mehreren Pseudonymen in Foren ihre Kommentare abgeben merkt man sehr deutlich, dass es nicht um eine Diskussion oder um einen Meinungsaustausch geht, sondern um reinen Fanatismus.

Das Rauchverbot in Deutschland stützt sich auf die Passivrauchlüge des DKFZ, welches behauptet dass jährlich 3301 Menschen an Passivrauch sterben würden. Eine von verschiedenen seriösen Wissenschaftlern widerlegte Behauptung. Wenn man sich mit dem Thema befasst ist auch ganz klar warum gerade das DKFZ derartige Lügen verbreitet. Es bezeichnet sich ja selbst als "Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle der WHO im DKFZ". Und so jemand glaubt ihr? Dann könnt ihr gleich Philip Morris glauben.

Klaus RodererKlaus Rodereram 09.12.08via Abendzeitung


@Simon Bank

In einem Punkt sind wir uns absolut einig, nämlich der, der die Toleranz betrifft und den auch manfred anspricht. Mit so einer Lösung kann ich super gut Leben.

Wogegen ich mich aber wehre, ist eine Einstellung, wie sie von Kurt N. Bach vertreten wird. Da geht's nämlich mehr darum, dass etwas an manchen Orten verboten ist, sondern da geht's in meinen Augen vielmehr darum, dass das Rauchen überall verboten wird, auch an Orten, die er selbst vermutlich nie besuchen würde. Das ist in meinen Augen eine totalitäre Entscheidung und dafür habe ich den Begriff Faschismus verwendet. In keiner Weise war es meine Absicht ihn mit den Greueltaten der 3. Reiches in Verbindung zu bringen.

Aber ein viel größeres Problem bei diesem ganzen Raucherthema ist m. E. die katasrophale Rolle, die der Staat dabei spielt. Auf der einen Seite möchte er ganz gerne das Rauchen, weil es so gesundheitsschädlich ist, verbieten, auf der anderen Seite kann er auf die Einnahmen aus der Tabaksteuer, die in etwa soviel ausmachen, wie der Solidaritätszuschlag, nicht verzichten.

Das ist jetzt eine Vermutung von mir, aber ich glaube, dass, volkswirtschaftlich betrachtet, ein Raucherleben das beste ist, was der Gesamtbevölkerung passieren kann. Wenn man überlegt, was hier an Steuern bezahlt wird und um wieviel kürzer die Lebenserwartung und damit die Rentenbezugszeit ist, dann sollte der Rest der Bevölkerung den Rauchern bei rein finanzieller Betrachtung eher dankbar sein.

Also hier ist in meinen Augen einfach Toleranz und etwas zurückweichen von extremen Standpunkten notwendig und dann wird es sicher funktionieren.

Simon BankSimon Bankam 09.12.08via Abendzeitung


@ Klaus Roederer:

Dass Sie die deutsche Sprache nicht mehr verstehen, kann ich gut nachvollziehen. Es scheint, als gehören auch Sie zu dieser Gruppe von Menschen, die Wikipedia als Ihre "dritte Gehirnhälfte" bezeichnen würden. Dass an sich ist nicht tragisch meiner Ansicht nach (ich selbst schätze Wiki), aber es in einer doch ernstgemeinten Diskussion als Zitatquelle heranzuziehen, kann ich nicht nachvollziehen. Insbesondere wenn man versucht, den vollkommen verqueren Gebrauch eines Begriffs wie "Faschist" zu rechtfertigen.

Zum Thema:
Ich kann Manfred nur zustimmen: Toleranz ist in einer Demokratie notwendig. Ebenso wichtig ist die Tatsache, Gesetze einzuhalten und zu respektieren, wenn sie denn dem Schutz des Einzelnen bzw. der Gesellschaft dienen.
Rauchen schädigt die Gesundheit, nicht nur die des Rauchers, sondern auch die Gesundheit der Mitmenschen eines Rauchers. Das ist Fakt, eine nachgewiesene Tatsache! Und da dies so ist, ist es Aufgabe des Staates, einen Eingriff vorzunehmen, wenn die Gesellschaft sich nicht selbst zu helfen weiss (und das tut sie offenbar...man lese nur mal quer durch diesen Thread). Diesen Eingriff hat der Staat in Form des Rauchverbots vollzogen. Und hierbei hat der Schutz von Mehr- oder Minderheiten in einer Gesellschaft (den Nichtrauchern) der Auslebung von persönlichen Freiheiten anderer Mehr-oder Minderheiten (den Rauchern) definitiv Vorrang!!
Bsp: Ich wäre mit 16 Jahren früher auch gerne länger in Discos geblieben, aber es ging eben nicht, weil das Gesetz es nicht erlaubte. Punkt! Damals habe ich gesagt "Scheiss Gesetz", heute sage ich rückblickend "Gut, dass es existiert".

P.S.: Dies stammt nicht aus Wikipedia oder einer anderen "berühmten" Quelle, sondern ist auf meinem eigenen Mist gewachsen.

Kurt N. BachKurt N. Bacham 09.12.08via Abendzeitung


"Wieviele von diesen 59% gehen denn regelmäßig in Kneipen? Wahrscheinlich keine 20%! "

Unterstellt, es wäre so: Müssten Sie nicht auch die Frage stellen, warum das so ist? Ich habe da einen heißen Tipp: Säuberung durch Verschmutzung.

Kurt N. BachKurt N. Bacham 09.12.08via Abendzeitung


Die Raucher könnten auch genügend Toleranz aufbringen, und zum Rauchen vor die Tür gehen. Dann ist drinnen die Luft für alle besser.

manfredmanfredam 09.12.08via Abendzeitung


mich verblüfft immer wieder der fanatismus auf beiden seiten !!! nichtraucher in nichtraucherlokale und raucher in raucherlokale. ist das soooooo schwer ? was speiselokale betrifft, sind sich doch beide seiten einig, da wird nicht geraucht. wo bleibt die toleran, die in einer demokratie lebensnotwendig ist. man muß halt auch sachen tolerieren die einem selbst nicht passen.

Kurt N. BachKurt N. Bacham 09.12.08via Abendzeitung


Will ja niemand den Verkauf von Tabak verbieten. Schon um den Markt vom Heroinmarkt getrennt zu halten. :-P

SindykatzeSindykatzeam 08.12.08via Abendzeitung


Ich muß eststellen, daß die meisten hier zivilisiert schreiben. Bis auf einen. Nikotin vernebelt offenbar das Gehirn und macht agressiv.

backesbackesam 08.12.08


Ach ja, Roederer, was ich vergessenhabe: Als totalitär sehe ich es an, wenn Raucher ein Recht zu rauchen immer und überall einfordern. Somit sind Sie bzw ihre Komikertruppe Raucherfaschisten beziehungsweise Luftvergiftungsfaschisten.

backesbackesam 08.12.08


Na dann sind Autobahnbenutzer Autobahnfaschisten, Volkswagenfahrer Volkswagenfaschisten, alles "Erfindungen" der Faschisten.

Und nicht zu vergessen die Sportfaschisten, denn die Leibesertüchtigung stand gerade bei den Faschisten sehr hoch im Kurs.

Roederer, für den Quatsch, den Sie hier erzählen, werden sich 99,5% aller Raucher fremdschämen.

Klaus RodererKlaus Rodereram 08.12.08via Abendzeitung


Sie wissen aber Bescheid, über mich. Gratulation!

Kurt N. BachKurt N. Bacham 08.12.08via Abendzeitung


"Was spricht also dagegen, Sie als Nichtrauchfaschisten zu bezeichnen?"

Anstand und Geschichtsbewusstsein. Mit beidem sind Sie offenbar nicht gesegnet.

manfredmanfredam 08.12.08via Abendzeitung


den verkauf von tabak verbieten, - hmm, gab es da nicht mal ein land wo der verkauf von alkohol verboten war?????? wer hat von diesem verbot profitiert ? also die antialkoholiker waren es nicht!!

backesbackesam 07.12.08


Beim Qualm gibt es kein normal verträgliches Maß, dieser DRECK GEHÖRT EINFACH VERBOTEN; WEIL DIE MILITANTEN QUALMER AUF IHRE MITMENSCHEN KEINE RÜCKSICHT NEHMEN.


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