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Brisanter radioaktiver Transport durch die Eifel

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Brisanter radioaktiver Transport durch die Eifel

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:(
am 05.12.08in Politik via volksfreund.de

Beladen mit hochgiftigem, radioaktiven Uranhexafluorid sind am Freitag sechs LKW sehr wahrscheinlich durch die Prümer Innenstadt gefahren. Rein rechtlich scheinen diese Transporte zulässig zu sein.

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22 Kommentare

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Kommentare zu Brisanter radioaktiver Transport durch die Eifel

 

Michael2706Michael2706am 08.12.08via Trierischer Volksfreund


Ich finde oft wird auch zu viel Wirbel um die Kernkraft und die Transporte von Kernbrennstoff gemacht. Viele wollen keine Kohle- und Kernkraftwerke und alternative Energien sind entweder nur schwer verfügbar oder zu teuer aber ohne Strom will auch keiner leben. Selbst wenn jetzt noch die Güter mit Uranhexafluorid umherfahren, ist das besser als wenn irgendwann mit Atombomben Spritztouren unternommen werden.

intererssiertintererssiertam 08.12.08via Trierischer Volksfreund


Woher stammt diese Informatiuon?

daheimlichdaheimlicham 07.12.08via Trierischer Volksfreund


Mittlerweile sind Ziel und Herkunft des Gefahrgut-Transportes geklärt. Es handelt sich um abgereichertes Uranhexafluorid, welches aus strategischen Gründen (Atomkraftgegner) über einen Umweg unterwegs war von Gronau in Westfalen nach Rußland. Weil eine weitere Anreicherung unrentabel ist, stellt es für die deutsche Atomindustrie Atommüll dar. Atommüll darf aber nicht exportiert werden. Deshalb kaufen die Russen den Müll und machen daraus Uranmunition. Mit sauberem Strom aus der Steckdose - wie hier ein Kommentator meint - hat diese Art des Rohstoffkreislaufes wenig gemeinsam. Skandalös ist es, dass solche Transporte neuerdings per LKW über Landstraßen und durch Kleinstädte führen, wohlgemerkt bei Eis und Schnee. Die Mainzer Landesregierung findet solche Transporte "bedauerlich", weil es keine Rechtsgrundlage für ein Transportverbot auf der Straße gibt. Sie hätte allenfalls eine andere Route festlegen können, wennn sie nicht geschlafen hätte.

StromverbrauchStromverbraucham 07.12.08via Trierischer Volksfreund


Sorry Tippfehler: nehme das "h" bei nämlich zurück.

StromverbrauchStromverbraucham 07.12.08via Trierischer Volksfreund


Ja, ja so ist das mit der sauberen Umwelt, alle sind dafür und niemand hat etwas daran auszusetzten. Mein Strom kommt auch aus der Steckdose. Wehe aber, es sind irgendwelche Gefahrguttransporter unterwegs, dann ist das Geschrei wieder riesengroß. Es fällt nunmal nix vom Himmel. Am allerschlimmsten ist natürlich, wenn die Transporte an meiner Haustür vorbeifahren. Wenn ich jedesmal informiert wäre, was so alles an gefährlichen Gütern durch die Landschaft gefahren wird, käme ich aus dem Ärger garnicht mehr raus. Doof ist halt nur, wenn ich im Supermarkt einkaufen möchte, kein Licht brennt, alle Kühltheken dunkel und alle Pizzen und Hähnchen im Tiefkühlregal handwarm sind. Dann ist das Geschrei nähmlich noch viel größer. Gerade jetzt vor den Feiertagen.

TarnkappeTarnkappeam 06.12.08via Trierischer Volksfreund


ja das mit dem Einnässen ist schon ein Problem....
Mein Tip: erst mit Verstand lesen und dann erst beleidigend kommentieren.

:(:(am 06.12.08via Trierischer Volksfreund


Das Uranhexafluorid könnte von der der Atomfabrik im südfranzösischen Pierrelatte stammen.. Von dort aus wird es über Lyon, Perl-
Apach, Trier, Köln und Düsseldorf nach Gronau gebracht und angereichert. Prüm liegt doch fast auf der Strecke

lederlederam 06.12.08via Trierischer Volksfreund


@ tarnkappe Sie sind einfach nur eine arme Gestalt. Mit so Leuten wie ihnen wolte Deutschland schon einmal groß werden: obrigkeitshörig, engstirnig, militärbesessen und bieder. Sie erinern mich an die 4 affen: Nicht hören, nicht sehen, nichts sagen und nichts verstehen.

Markus PflügerMarkus Pflügeram 06.12.08via Trierischer Volksfreund


Gemeinsame Presseerklärung von 2 Trierer Anti-Atomkraft-Initiativen:
"Stop Bure Gruppe Trier" und "Messen für Aktiven Umweltschutz (MAUS)"
c/o Friedens- und Umweltzentrum, Pfützenstr.1, 54290 Trier

Trier, den 6.12.2008


Eine Rute für Atomindustrie und Regierung:

Geheime und gefährliche Atomtransporte durch die Region stoppen!

Zu den sechs LKWs mit hochgiftigem, radioaktiven Uranhexafluorid auf der
B 51 und in Prüm erklären die Anti-Atomkraft-Gruppen:

"Es ist unverantwortlich, dass trotz ständigem Atomtourismus auf
Schiene, Wasserstraße und Straße diese Transporte wie ein
Staatsgeheimnis gehütet werden und nicht einmal die kommunalen Behörden,
Katastrophenschutz und Rettungsdienste darüber informiert werden.", so
Elisabeth Quaré.

Erst im August 2008 wurde ein völlig überladener Eisenbahnwaggon mit
radioaktiver Fracht in Apach entdeckt (Die Medien berichteten) "Die
bisherigen Vorschriften sind unzureichend, die Bevölkerung wird
insbesondere durch die Transporte von Uran in verschiedenen Stadien der
Anreicherung, die ständig kreuz und quer durch Europa laufen (Achse
Pierelatte/Südfrankreich - Gronau - Hamburg etc.) unnötig gefährdet!" so
Quaré von der Gruppe MAUS, die mit Messstationen die radioaktiven
Emissionen des AKW Cattenom überwacht.

"Wieso kann die Atomindustrie mit Rückendeckung des Innenministeriums
die Bevölkerung dauernd in Gefahr bringen, ohne dass vor Ort jemand
davon weiß?" fragen die AtomkraftgegnerInnen. Zu den Urantransporten
kommen noch die Transporte von mittel- und schwachradioaktivem Atommüll,
die im Gegensatz zu den jährlichen Castortransporten mit
hochradioaktivem Müll ebenfalls ständig im Geheimen stattfinden.

"Wer auf die Landkarte schaut und die europäischen Atomanlagen inklusive
Urananreicherungsanlagen und Brennelementefabriken vor Augen hat, fragt
sich, was ein Atomtranport in Prüm zu suchen hat - es scheint jedenfalls
nicht um sichere und kurze Routen zu gehen.", kritisiert Markus Pflüger
vo

MonaMonaam 06.12.08via Trierischer Volksfreund


Wir sind aber heute nicht mehr die dummen Eifelbauern die sich alles gefallen lassen! Diese Zeiten sind vorbei.

DangerfreakDangerfreakam 06.12.08via Trierischer Volksfreund


Das Leben in der Eifel ist wild und gefährlich! Nicht die strahlenden Funkmasten und um sich schlagenden Windräder vergessen!

Waren das noch Zeiten, als freilaufende Rindviehcher und besoffen fahrende Cousins die einzigen natürlichen Feinde des Eifelaners waren...

TarnkappeTarnkappeam 06.12.08via Trierischer Volksfreund


Danke für die Hilfe Herr Freud !
Zitat Wikipedia:"Heute bezeichnet man als Zynismus zum einen eine Haltung, die in (manchmal absichtlich) verletzender Weise die Wertvorstellungen anderer herabsetzt oder missachtet, und zum anderen auch eine Haltung, die moralische Werte grundsätzlich in Frage stellt (und sich darüber hinaus manchmal auch über sie lustig macht). Zynismus kann Folge und Anzeichen von Resignation sein. (Ein Zyniker ist jemand, der Ideale hat, aber ganz genau weiß, dass sie nicht realisierbar sind.)"

Genau getroffen! Danke und gute Besserung Herr Freud.
Sie gehören genau zu der vom TV bevorzugten Zielgruppe dieses Aufdeckungsjournalismus. Weiter so Siggi - bleib am Ball. :-)

docsiegmunddocsiegmundam 06.12.08via Trierischer Volksfreund


@tarnkappe zwischen Satire und Zynismus gibt es fliessende Grenzen. Zynismus ist fast regelmäßig ein Zeichen für schwerwiegende, psychische Probleme

docsiegmunddocsiegmundam 06.12.08via Trierischer Volksfreund


@tarnkappe zwischen Satire und Zynismus gibt es fliessende Grenzen. Zynismus ist fast regelmäßig ein Zeichen für schwerwiegende, psychische Probleme

EifelbauerEifelbaueram 06.12.08via Trierischer Volksfreund


Solang die Teile nur in der Eifel rumfahren is ja alles im grünen Bereich...

studienratstudienratam 06.12.08via Trierischer Volksfreund


naja gefahrstoffe sind nunma gefährlich.... steckt ja im wort. und transportiert werden müssen sie auch. captain kirk kann darauf natürlich verzichten. aber bis dahin müssen die auch irgendwo durchfahren. und uran gibts in der freien natur auch jede menge. Wer das wohl dahin gebracht hat ? Der liebe gott nehme ich an.

TarnkappeTarnkappeam 06.12.08via Trierischer Volksfreund


Wunderbar auf den Zug aufgesprungen, Danke!!
@Leser :-) pensionierter Studienrat?
fällst auf Satire rein -schade, hätte Ihr Tag werden können.
Gruss aus Saarburg

PrümerPrümeram 06.12.08via Trierischer Volksfreund


Sind nicht schon genug LKW auf der B 51 vei Olzheim verunglückt? Wenn so ein Lastwagen mit radioaktivem Kram gegen einen Betonpfeiler fährt, dann wirds aber lustig. Aber es ist ja alles in Ordnung, die Papiere stimmen, es kann nichts passieren. Das haben die Amis bei Nattenheim auch gesagt.

leserleseram 06.12.08via Trierischer Volksfreund


@ tarnkappe
Haben Sie ungter Umständen vielleicht ein massives persönliches Problem. Verraten Sie uns doch bitte Ihren Wohnort. dann schjicken wir die LKW beim Nächsten Mal bei Ihnen vorbei.

TarnkappeTarnkappeam 06.12.08via Trierischer Volksfreund


Ja - nicht nur Terroristen sondern auch die Scheinangriffe von den Amis mit Ihren kerosinablassenden Höllenmaschinen (die Eifelkinder einnässen lassen) stellen eine besondere Gefahr für die pensionierten Studienräte in der Eifel dar.


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