Artikel pro-NRW-Kandidaten für die Kreistagswahl in Oberberg nominiert
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pro NRW hat seine Kandidaten
für die oberbergische Kreistagswahl im kommenden Jahr nominiert. Dabei
wurde Udo Schäfer aus Radevormwald als Spitzenkandidat gewählt.
Überhaupt beschränkt sich das Reservoir der "Auserwählten" auf
Radevormwald und familiäre Verbindungen. So stammen fast ausnahmslos
alle Nominierten aus Radevormwald; drei der Kandidaten gehören sogar
der gleichen Familie an.
Die
Gewählten sind: Tobias Ronsdorf, Dirk Lichte, Patrick Lichte, Franziska
Lichte, Erhard Mielke (aus Hückeswagen), Jennifer Zirkel, Alexander
Bitjutzki, Alexander Vogt, Maria Susanj, Tim Herschel, Timo Schröder,
Alexander Claus, Jannik Wolf und Miriam Vesper.
Unter
diesen meist sehr jungen Kandidaten befinden sich einige, die doch sehr
offenkundig ihre politische Einstellung zur Schau stellen. Als Beispiel
wäre Tim Herschel (19) zu nennen, der mit Leidenschaft die Musik der
Rechtsrock-Band "Stahlgewitter" hört, eine der populärsten Musikgruppen
aus der Neonazi-Szene. So ist es auch nicht verwunderlich, dass "pro
NRW" vor allem aus dem jungen Spektrum schöpft, ist hier doch zumeist
das radikalste Verständnis von rechter Politik und eine
dementsprechende Begeisterungsfähigkeit vorhanden.
Zudem
wurde Manfred Rouhs nun endgültig zum pro-NRW-Landratskandidaten für
Oberberg gewählt. Dieser kündigte einen entschlossenen Wahlkampf an und
werde "alle Hebel in Bewegung setzen".
Es bleibt abzuwarten, ob diese Hebel nicht durch die oberbergische Bevölkerung in Stillstand zu versetzen sind...
3 Kommentare
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Kommentare zu pro-NRW-Kandidaten für die Kreistagswahl in Oberberg nominiert
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Es gibt Hinweise, dass bei "Kroaten" die im folgenden Artikel von RP Online bezeichnete Person Marija K. gemeint ist, die ihr Lokal schon zur Verfügung gestellt haben soll für pro NRW Treffen.
www.rp-online.de/public/article/radevormwald/391560/Hoert-gerne-Urlaubsgeschichten.html
Pikant dabei ist der Umstand, dass zu den Stammkunden etliche Angehörige der Stadtverwaltung zählen. Ob die wohl wissen, wer vorher auf ihrem Stuhl gesessen hat?
Für pro NRW sind Ausländer nicht gleich Ausländer. Nach deren Vorstellungen haben nur jene Ausländer eine Existenzberechtigung in Deutschland, wenn sie sich bis zur Unkenntlichkeit ihrer Nationalität assimilieren.
Ferner geht es pro NRW nicht primär um den Kampf gegen Ausländer (das wäre ja zu radikal, um den Schein einer bürgerlichen Partei zu wahren). Viel mehr versuchen sie, über den Schleichweg einer massiven Kritik am Islam (die übrigens teilweise berechtigt ist) in der Bevölkerung Ängste vor Überfremdung zu schüren. Und gerade diese eingebleuten Ängste sollen nach Hoffnung von pro NRW zu einer vermehrten Ablehnung gegen in Deutschland lebende Ausländer führen. Nur sagt man so etwas natürlich nicht öffentlich - so blöd sind sie auch nicht. Und Ausländer, die sich für pro NRW engagieren, dienen ebenso bestenfalls als Mittel zum Zweck.
Leider wird verschwiegen das auch "Ausländische" Mitbürger für Pro NRW im Oberbergischen Kreis kandidieren werden.
Außerdem gibt es auch bei "Ausländischen" Mitbürgen Sympathisanten zur Bürgerbewegung Pro NRW, die dort auch sehr gerne gesehen werden.
So sind auch z.B. Kroaten und Italiener bei Rader veranstaltungen dabei.
An der Samstagsdemo (10.01.09) wird außerdem ein langjähriges Bundesvorstandsmitglied der Deutsch-Armenischen Gesellschaft sprechen.
Aber das würde ja nicht die schönen Hetzkampangen passen.