Tod eines Klassikers: Abschied von der Glühbirne
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Kommentare zu Tod eines Klassikers: Abschied von der Glühbirne
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Hallo Campos,
wie recht du hast. Zum Erzeugen einer Energiesparlampe, sind etliche Schritte wie die Herstellung des Quarzglaskörpers der Erzeugung des Stiftsockels, das Brennen und einschmelzens des selben in den Quarzglaskörpersockel, vorher die Herstellung der Wolframwendel und das alles mit vielen Energieaufwendungen an den entsprechenden Maschinen, wie Quetschungen und Einbrenn- und Vakuumautomaten mit dem Zusatz von Quecksilber. Ich will nur damit sagen, ohne alle energieintensiven Schritte aufzählen zu wollen, keiner soll sich in darin sonnen, wenn er Energielampen kauft, dass er etwas besonderes für die Umwelt getan hat.
Die Energiesparlampen sind nur wenig effizienter. Ihr Energieverlust beträgt immerhin auch 75%.
Sie erzeugen Elektrosmog und halten bei kurzen Schaltzyklen längst nicht so lange.
Dafür enthalten sie hochgiftiges Quecksilber, müssen daher auf den Sondermüll, wenn sie ausgefunzelt haben.
Aber nur 10 Prozent der bisherigen "Energiiesparer" und "Klimaretter" machen sich diese Mühe.
Hergestelt werden diese teueren Funzeln billig meist in Niedriglohnländern. Folge: sehr lange Transportwege, daher weiterer Anstieg des CO2-Ausstosses und Abbau von Arbeitsplätzen in der EU.
Auf diese Nachteile hat eben wie erneut die Zeitschrift "ökotest" hingewiesen. Die hat solche Funzeln
untersuchen lassen. Mit meist bedenklichen Ergebnissen. Der Vorschriftenstaat wird die Weltmit diesen
Dingern nicht retten. Aber nur keine Panik: Es gibt einen Stufenplan über mehrere Jahre. Dazu sind
Alternativen in der Entwicklung, die eher halten werden, was sie versprechen. Niemand muss auf "Schildbürger" machen.