Ex-Kripo-Chef soll zum Geheimdienst wechseln
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Da stellt sich die Frage, wie viele angeschwärzte Seelen unser kleines Land in den staatlichen Führungsetagen verträgt, ohne dabei Mafiastrukturen anzunehmen?
Von Politiker und hohen Staatsbeamten erwartet man, dass sie sich pflichtbewusst, gesetzestreu und aufopferungsvoll für das Allgemeinwohl von uns Bürgern einsetzen. Man erwartet, dass sie ihrem Amtseid, in dem sie sich u. a. verpflichteten Schaden von den Bürgern abzuhalten, ernst nehmen. Wenn jene Personen aber Gesetzesbruch begehen bzw. an Verfehlungen beteiligt sind, dann sind sie verbrannt, werden untragbar und sind nicht mehr geeignet staatliche Führungsaufgaben auszuüben. Standpunkte, die sich im Saarland offenbar nicht durchsetzen. Man nimmt das alles nicht so genau.
Es gibt einen wegen Beihilfe zur Untreue vorbestraften Innenminister. Nun soll ein ehemaliger Kripo-Chef, in dessen Verantwortungsbereich gesetzeswidrige Abhörmaßnahmen durchgeführt wurden, zum Verfassungsschutz befördert werden. Dann sei da noch der Oberstaatsanwalt erwähnt, der ein gegen ihn gerichtetes Steuerstrafverfahren durch Selbstanzeige verhindern konnte.
Bei allen dreien ist das Ende der Karriereleiter