Bush "geschuht": „Abschiedsgruß für dich, du Hund!“
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Gegen Saddam Hussein hat niemand einen Schuh geworfen, denn S. Hussein hatte keine freie Gesellschaft versprochen. Man hätte sicherlich mit dem Tod rechnen müssen , ihn mit einem Schuh zu attackieren.
Gegen Bush hätte auch niemand einen Schuh geworfen, wenn im Irak nach dem Sturz S.Hussein tatsächlich eine freie Gesellschaft entstanden wäre.
Die Situation irakischer Journalisten im Jahr 2007:
Sie können nicht über Terrorismus recherchieren, ohne dabei selbst unter Terrorverdacht zu geraten.
Journalisten wurden willkürlich verhaftet, bedroht, angegriffen, es wurde Filmmaterial beschlagnahmt und die Teilnahme an Pressekonferenzen verweigert.
Es werden auch ausländische Journalisten verfolgt und aussergesetzlich exekutiert. Viele irakische Journalisten sehen sich gezwungen im Untergrund zu arbeiten oder ins Ausland zu fliehen.
Die Schuhattacke war auch ein Protest, dass man sich als Journalist entweder an die Regierung verkaufen muss oder unter grosser Gefahr leben muss.
Die US-Regierung zahlte zunächst über einen Zeitraum von drei Jahren 300 Mill USD an private Auftragsnehmer, die verpflichtet sind, Nachrichten und öffentliche Bekanntmachungen nach Anweisungen der US-Regierung zu verbreiten. Das US-Militär wendet hierfür den fachlichen Begriff "informative, psychologische Operationen" an.
Die Iraker wissen nicht, dass die Nachrichteninhalte ursprünglich von der US-Regierung sind.
Die irakische Regierung muss sich quasi selbst zensieren.
Der hätte noch in einen Hundehaufen treten sollen bevor er den Blödmann Bush bewirft.