40.000 Häuser plötzlich unter Denkmalschutz
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19 KommentareKommentare zu 40.000 Häuser plötzlich unter Denkmalschutz
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@Alberto
Naja, die "Häuslebauer" sind ja von dieser schlimmen Sache wohl nicht betroffen. Der Pappkarton wird jedenfalls ganz sicher nicht in dem Moment, in dem Du ihn auf die grüne Wiese stellst, zum Denkmal erklärt.
Die CDU muss sich um die Bordellstory von Hebgen kümmern
Und was passiert eigentlich, wenn einem ein US-Kampfjet ins Neu-Denkmal fällt? Da müssten die Amerikaner doch erst mal nen korrekten Antrag stellen. Bzw ihre Luftkorridore untersuchen, um so sicher zu stellen, dass da keine Denkmäler drin stehen.
Nicht dass man am Ende noch die Korridore verlegen müsste.
Ist nicht unbedingt die feine englische Art, aber da fragt man sich wieso die Opposition da nicht mehr öffentlichen Wind gemacht hat, als die Novelle verabschiedet worden ist ?
Es lebe unser König! Alle Hausbesitzer notfalls enteignen!
Miete ist die beste Lösung.
König Kurti, es ist an der Zeit, dass König Kurti nach der nächsten Wahl seinen Hut, ähh Krone nimmt und verschwindet. Er hat leider jede Bodenhaftung verloren. Dies ist mal wieder ein schönes Beispiel dafür. Leider kümmert sich die CDU aber mehr und die Bordellaffäre von Hebgen als um König Kurti, leider..
"Hausbesitzer" kann man auch werden, wenn man sich einiges/etliches vom Munde abspart und sich dann ein Häuschen erstellt. Neidisch sind scheinbar gewisse Leute auf Hausbesitzer die dies nicht getan haben und ihr Geld in vollen Zügen ausgegeben haben obwohl sie es sich bestimmt auch hätten leisten können(vielleicht mehr noch als gewisse Hausbesitzer) sich Eigentum zu erwerben oder zu erstellen!
Das kann doch wohl nicht wahr sein.
Wo ist da der Unterschied zu einer Enteignung?
Logisch: Hausbesitzer = Großgrundbesitzer !!
Geheime Einstufung als Denkmal, das ist tatsächlich sehr weit weg von dem, was unsere Politiker in Sonntagsreden als bürgernahe Politik verkünden.
Praktisch sieht Denkmalschutz so aus, um ein Beispiel zu nennen, dass statt preiswerter und ewig haltbarer Kunststofffenster Holzfenster im alten Stil vorgeschrieben werden, etwa 300 % teuer und pflegeinstensiv. Und hoffentlich hat das Haus kein Schieferdach, dann wird ebenfalls Schiefer vorgeschrieben bleiben, mit jährlichen Dachdeckerkosten.
Und Zuschüsse? Seitdem das Geld in die Erneuerung im Osten fließt gibt es nichts oder sehr wenig. Was daraus zu folgern ist, das muss jeder Hausbesitzer selbst entscheiden. Neidisch auf die Mieter seiner Einliegerwohnung, das ist normal. Die machen Urlauf in Antalya, er schafft selbst im Urlaub, um seine Raten bezahlen zu können. Steuerlich absetzbar? Da heißt es zunächst einmal, viel zu verdienen.
Wozu die Aufregung? Dieses sogenannte deklaratorische Denkmalschutzrecht wurde in Bayern (CSU) zuerst eingeführt, danch, 1986 in Hessen, andere Bundesländer folgten. Die neuen Länder haben es alle. Die Kriterien für die Aufnahme in die Listen sind im Gewsetz definiert. Diese wirkungsvolle Art des Denkmalschutzes ist bereits vielfach gerichtlich überprüft und verfassungsgemäß. Man sollte sich also besser vorher informieren, bevor man als Journalist solch polemische Artikel schreibt. Die Kommentare beweisen deutlich, dass hier eine Desinformation betrieben wurde.
Ist schon sehr clever in Zeiten aufkommender Rezession jegliche Bemühungen der Hausbesitzer, in Richtung Werterhalt, energetische Sanierung oder sonstige Investitionen, vielfach im Keim zu ersticken.
Da kann man mal sehen, wie schnell das gehen kann, bei Nacht, Nebel und im Geheimen werden von unauffällig auffälligen Leuten Listen erstellt. (Erinnert das jetzt mehr and die Zone oder an's Reich???) Und wenn man dann zum glücklichen Denkmalsbesitzer erklärt wird und umbauen will, dann braucht's eine Genehmigung. Diese "Leistung" für den Bürger ist dann garantiert wieder mit amtlichen Kosten verbunden. Das könnte auch ein raffinierter Stimulus sein, ganz im keynes'schen Sinne?!
Wem die Art und Weise nicht passt, oder die ganze Idee, einfach bei der nächsten Wahl das Kreuz an der richtigen Stelle machen! ;-)
@Hausbesitzer mit großem H
ja, da haben wir wieder, dieses übliche Vorurteil, dem im Übrigen sogar die aktuell geltende Gesetzgebung und Rechtsprechung zu 100% Rechnung trägt: "Mieter sind immer die ARMEN Opfer, Hausbesitzer immer die BÖSEN, ausbeuterischen Kapitalisten, Und Geld haben die eh wie Heu."
Ich bin selbst auch "Hausbesitzer", da ich mir irgendwann mal gedacht habe, dass ich mein Geld lieber der Bank gebe, als einem Vermieter und so im Alter zumindest ein Dach über dem Kopf habe, wenn schon in der Rentenkasse nix mehr drin ist und das auch noch wegversteuert wird.
Das heißt aber nicht, dass es mich nicht schnell vor relativ unlösbare Probleme stellen könnte, wenn ich gezwungen wäre, bestimmte Arbeiten auf bestimmte teure und aufwändige Art machen zu lassen.
Ich denke, der Anstand hätte es geboten, zumindest einmal VOR der Einstufung mit den Eignern zu reden. Bei besonders schützenswerter Substanz in Händen besonders uneinsichtiger Besitzer kann man dann ja immernoch verfügen.
Ich finde es gut, wenn die Qualität der gebauten Umwelt erhalten und gepflegt wird, das kommt uns allen zugute - und die Denkmalbehörden sind da eine Hilfe, da sie über mehr Kenntnisse verfügen als der "kleine Mann".
Die Angst liegt doch darin, dass Instandhaltung dadurch teurer werden könnte. Ob das der Fall ist, ist die Frage - es sei denn, ich "verschönere" mein Haus mit Baumarktprodukten.
Nichts gegen Denkmalschutz und die Erhaltung von Kulturgütern, aber so geht es nicht, dass die Eigentümer vorher überhaupt nicht informiert werden. Auch wie will eine Behörde die Denkmalschtzwürdigkeit feststellen, wenn sie das Gebäude nur von außen kennt.
Ich finde es immer interessant, wie der "kleine Mann" hier in verschiedenen Kommentaren herhalten muss. Wenn es um Sozialhilfe geht, dann kann man vielleicht vom "kleinen Mann" reden, sicher aber nicht bei Hausbesitzern...
das ist ja mal wieder eine bodenlose frechheit. so einfach macht man sich es, über die köpfe des kleinen mannes zu entscheiden. braucht die landesregierung mal wieder "schnelles geld"? es wird wohl mal wieder auf dem rücken des kleinen hausbesitzers ausgetragen.
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