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In Aachen grassiert das Norovirus

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In Aachen grassiert das Norovirus

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Soddemann
am 18.12.08in Unterhaltung via az-web.de

Aachen. Das Norovirus macht den Aachenern derzeit schwer zu schaffen. Eine ausgesprochene Erkrankungswelle habe die Stadt erfasst, teilt Hubert Plum, Leiter des städtischen Gesundheitsamts, auf Anfrage mit.

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1 Kommentar

Kommentare zu In Aachen grassiert das Norovirus

 

SoddemannSoddemannam 19.12.08via Aachener Zeitungsverlag


Noroviren-Alarm: Trinkwasser macht krank!

Norovirusinfektionen werden durch Fäkalien entweder in Lebensmitteln oder im Trinkwasser primär ausgelöst. Unsere veralteten Wasserwerke können Viren nicht filtern. Noroviren bleiben in kaltem Wasser lange ansteckend. Lebensmittel haben immer die gleiche Temperatur. Trinkwasser hat sein Temperaturminimum im Februar. Also muss in der kalten Jahreszeit Trinkwasser die Norovirusinfektionen auslösen, bevor sie sich insbesondere in Gemeinschaftseinrichtungen sekundär ausbreiten können. Die Ultrafiltration kann Viren aus dem Trinkwasser filtern, für nur 0,50 Euro je Person und Monat. In ganz Aachen wird leider das ultrafiltrierte Trinkwasser aus Roetgen von der Dreilägerbachtalsperre mit weniger effektiv aufbereitetem Trinkwasser vermischt.

Dipl.-Ing. Wilfried Soddemann
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V.
soddemann-aachen@t-online.de
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