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Nächster Halt Flughafen

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Klaus Volkmer
am 18.12.08in Unterhaltung via abendzeitung.de

Der milliardenteure Transrapid ist beerdigt. Jetzt kommt die Münchner U-Bahn ins Spiel. Die Stadtwerke wollen die Linie 6 verlängern. Statt bis zum Forschungszentrum Garching soll es bis Neufahrn gehen. Nicht mehr weit bis zum Airport Erdinger Moos.

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1 Kommentar

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Kommentare zu Nächster Halt Flughafen

 

Klaus VolkmerKlaus Volkmeram 18.12.08via Abendzeitung


Sehr geehrte Damen und Herren,

prinzipiell unterstütze ich eine klassische Metro (U-Bahn) voll und ganz. Allerdings nimmt der Verkehrswert in den Aussenbereichen sehr stark ab. Der Kosten Nutzen Faktor dürfte wohl kaum über 1 liegen. Projekte die einen Wert von unter 1 erreichen, sind nicht wirtschaftlich zu betr.
Die wichtigsten sowie lukrativsten Strecken im Münchner Netz sind eigentlich alle gebaut.
Aus diesem Grunde würde ich für die Verlängerung des Streckennetzes vom Forschungsz. Garching in Richtung Eching / Neufahrn ein sog. Stadtbahnnetz bevorz.
Der Vorteil des Stadtbahnnetzes liegt auf der Hand: Im Gegensatz zu Voll-Metro (U-Bahn) verlangt das Streckennetz einer Stadtbahn keine komplett kreuzungsfreie Trasse. Sie wird mit Oberleitungsstrom betrieben (Wahlw. 750 Volt / 15 KV) und könnte Strassen einfach überqueren (diese werden natürlich von Schrankenanlagen gesichert). Dieses System trägt deutlich zur Kostenreduktion bei. 1 km Stadtbahntrasse kostet ca. 10 bis 15 Mio €. 1 km U-Bahn Trasse mind. 30 Mio. €.
Man könnte also wunderbar eine gegabelte Streckenverl. bauen:
Die Strecke würde dann oberirdisch an die U6 Forschungsz. anschliessen (natürlich optimal an den Takt der U6 angepasst) und nach der Überquerung der B11, Dietersheim bedienen. Von dort könnte 1 Ast Richtung Neufahrn und ein Ast Richtung Eching verlängert werden. Würde man das Netz mit 15 kv (wie DB) betreiben, könnte die Stadtbahn bei Neufahrn direkt auf die Trasse der S-Bahn führen und von dort ohne weiteres Umsteigen, zum Airport weiter fahren. Im Falle der Verlängerung der U6 als Vollmetro, müssten die Passagiere eben in Neufahrn umsteigen. Der Umsteigevorg. findet nun eben am Forschungsz. statt.
Ein weitere Vorteil der Stadtbahn: sie könnte je nach Fahrzeugtyp (z.B. S-DT8.10 / Stuttgart) bis zu 140 km/h schnell sein. Die Triebwagen A-C der MVG haben aber nur eine Höchstgeschw. von 80 km/h, was auf längeren Aussenstr. ein Nachteil ist.
K.Volkmer / klaus-volkmer@t-online.de


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