Aachener bauen am Kohlekraftwerk der übernächsten Generation
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Die Notwendigkeit Kohlendioxid-Emissionen zu reduzieren steht sicher außer Frage, nur, wie kommt die Wissenschaft auf die Idee ein solches Projekt als emissionsfreies Kraftwerk zu verkaufen? Nur weil man keine Abgasfahne mehr sieht? Und was man nicht sieht, das ist nicht da?
Das Kohlendioxid soll also in die Erde verpresst werden. Und dann? Dann gibt es eine unterirdische Lagerstätte ähnlich einer riesigen Sprudelflasche. Gerade in diesen Breitengraden sollte man sich jedoch fragen, was geschieht, wenn man eine Sprudelflasche schüttelt oder sie erwärmt? Die Antwort hierzu kennt doch eigentlich jeder von uns. Das Szenario was sich ergibt, wenn punktuell Milliarden Tonnen Kohlendioxid innerhalb eines kurzen Zeitraums freigesetzt werden, kann sich hingegen niemand vorstellen. Doch eins ist sicher, gemütlich wird es nicht!
Unbestritten ist es sinnvoll und notwendig Verbrennungsprozesse und deren Emissionen durch eine Optimierung der Einsatzstoffe zu verbessern, solange sich der energetische Aufwand für diese Verbesserungen in Grenzen hält. Aber ist es tatsächlich sinnvoll neue Endlager zu schaffen, die insbesondere aus klimatischer Sicht ein unfassbar hohes Gefahrenpotential besitzen?
Sicher, es geht darum möglichst kurzfristig den Anstieg des Kohlendioxid-Anteils in der Atmosphäre zu verlangsamen mit dem hehren Ziel den Anstieg zu stoppen oder den Anteil an Kohlendioxid gar zu reduzieren. Diesem Ziel dient das entwickelte Verfahren, aber emissionsfrei ist es definitiv nicht