Noch mehr Geld für Brot und Spiele
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Kommentare zu Noch mehr Geld für Brot und Spiele
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Unglaublich zu erfahren, daß das Land der Medienfabrik noch mehr Zuschüsse "in den Rachen werfen" wollen. Da zahlen sich die guten Verbindungen eines Herrn Frank aus. Man kann nur hoffen, daß die Stadt sich darauf nicht einläßt. Objektiv gesehen wäre es ein Verlust, wenn "Brot und Spiele" nicht mehr statt finden würde. Aber wer ist denn der Veranstalter dieses Events: doch die Stadt Trier! Es ist wirklich an der Zeit, sich vom Diktat der Medienfabrik zu lösen und die Bedingungen festzulegen. Ob dies allerdings ein Herr Holkenbrink schafft, der einmal mehr seine Unfähigkeit bei der Führung des Dezernats gezeigt hat, ist fraglich. Kulturmanagement sieht anders aus!
In anderen Städten wäre die Arbeit der Medienfabrik längs beendet. Natürlich ist Kunst und Kultur i. d. R. ein defizitärer Posten. Ein Erlebnisevent dieser Art jedoch nicht. Dass sich Museen, Theater und Konzertsäle nicht tragen, ist nichts seltenes. Aber gemessen am Gesamtbudget der B&S, ist der Honoraranteil der Medienfabrik definitiv zu hoch. Nach all den Jahren ist so ein Event ein organisatorischer Selbstläufer. Es gibt nur noch wenige Variablen, die Gehirnschmalz abverlangen. Daher ist eine Unterstützung zu Überdenken. Der Trierer Stadtrat täte gut daran, diese "freundlichen Finanzspritzen" zu unterlassen. Es gibt zwar immer wieder "hitzige" Debatten, Herr Frank bekommt aber immer wieder sein Geld. Wenig erbaulich angesichts dessen, dass Einrichtungen für Hilfebedürftige immer weniger finanzielle Mittel bekommen, um weitaus wichtigere Aufgaben (als B&S) wahr zu nehmen. Wenn B&S nicht funktioniert, dann soll man es eben einsehen und beenden. Kann doch nicht so schwer sein. Wenn ich mir ein Hobby nicht leisten kann, muss ich es eben auch sein lassen.