2.13

Was halten Sie von englischen Wörtern und Wortschöpfungen in der deutschen Sprache?

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Was halten Sie von englischen Wörtern und Wortschöpfungen in der deutschen Sprache?

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Eingestellt von
Sepp Fratzke
am 19.12.08in Politik via saarbruecker-zeitung.de

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10 Kommentare

Kommentare zu Was halten Sie von englischen Wörtern und Wortschöpfungen in der deutschen Sprache?

 

ExilsaarländerExilsaarländeram 21.01.09via Saarbrücker Zeitung


@Theophil:
Die englische Sprache ist meines Wissens nur in den bestimmten Ländern Grundlage (Großbritannien, Irland, USA, Kanada ohne Quebec, von mir aus auch noch in den ehemaligen britischen Kolonien). Man kann das also nicht an der Branche festmachen. Natürlich ist es Blödsinn, Bit oder Byte eindeutschen zu wollen. Wer aber Rechner anstatt Computer sagt, wird in Deutschland auch verstanden. Am schlimmsten sind die denglischen Mischformen (downgeloadet oder heißt es gedownloadet?).
Die Werbetexter sollten sich nicht an dem Ami-Scheiss orientieren sondern an ihren (potenziellen) Kunden. Dann wäre allen geholfen.

TheophilTheophilam 07.01.09via Saarbrücker Zeitung


Ich bin eher dafür, dass man die englische Sprache und Schrift nur dort benützt, wo sie auch Grundlage ist, z.B. im IT-Bereich (Computer)
Dass die Designer (Werbeleute) sich gern in englischer Sprache ausdrücken, kommt daher, dass sich viele an den Werbeideen aus den USA orientieren.

ExilsaarländerExilsaarländeram 06.01.09via Saarbrücker Zeitung


Gegen eine lendige Sprache und gegen bestimmte englische Begriffe habe ich nichts. Vielleicht werden diese ja sogar einmal eingedeutscht (cakes -> Keks!).
Schlimm finde ich jedoch Begriffe, für die es gleichwertige oder bessere Ausdrücke in der deutschen Sprache gibt.
Beispiele:
- Flyer = Faltblatt
- "voten" (bei dem Wort dreht sich bei mir der Magen um!) = abstimmen,
- Sale = Ausverkauf oder Verkauf (Dass ein Laden verkaufen will und nichts zu verschenken hat, glaube ich gern. Oder ist "Sale" gar nicht englisch sondern französisch und soll eine Warnung sein??? Sale [französisch] = schmutzig, schmuddelig!)
Manchmal geht der Schuss aus der Werbe-Denglish-Kanone auch nach hinten los, s. Sepps Beispiel mit Douglas oder der Verkauf von Leichensäcken (Body bags).
Ich bin froh über das Abstimmungsergebnis. Demnach gibt es doch nicht so viele Dummdeutsche, wie manche Texter meinen. Bei den Werbetexter geht das offensichtlich nach dem Motto: "One ass to the customer!"

AmfortasAmfortasam 22.12.08via Saarbrücker Zeitung


Man sollte ein feines Gespür dafür entwickeln, bis zu welchem Punkt Entlehnungen eine Sprache bereichern und ab welchem Punkt sie ihrer inneren Substanz schaden.
"Deutsche Sprache - schwere Sprache": ich fürchte, immer mehr Deutsche sind mit ihr geistig überfordert, ja genießen sogar ihre Verkümmerung und verwechseln dabei Weltoffenheit mit fehlender Selbstachtung - bewährte Art, sich rundum lächerlich zu machen. Peinliche Frage: Welche Kulturnation leistet sich denn noch so viel Masochismus wie der deutsche Michel?

t tt tam 22.12.08via Saarbrücker Zeitung


das ist noch nicht so schlimm ! wartet mal ab in ein paar jahren kommen die türken mit ihrem kauderwelsch !!

walter theobaldwalter theobaldam 21.12.08via Saarbrücker Zeitung


Sprache lebt,es gab schon immer einflüße anderer Sprachen,sei es Latein oder französisch.Nur jetzt gibt es einen kleinen Unterschied,ein Engländer würde unser pseudoenglisches Gequake gar nicht verstehen.

L LL Lam 21.12.08via Saarbrücker Zeitung


ja ! mußt du überall deinen Senf dazugeben ?

AntonAntonam 20.12.08via Saarbrücker Zeitung


Wen das wenigstens noch Englisch wäre.
Die meisten englischen Ausdrücke in der Werbung sind nicht in einen "englisch-deutsch" zu finden!

ArchieArchieam 20.12.08via Saarbrücker Zeitung


Wir surfen mit dem Computer im Internet - noch Fragen?

Sepp FratzkeSepp Fratzkeam 19.12.08via Saarbrücker Zeitung


Ich habe mich für die 2. Antwort, also für: "Mich stört der deutsch-englische Sprachmix nicht. Die Sprache soll lebendig bleiben und auch fremdsprachige Ausdrücke aufnehmen dürfen." entschieden, denn meiner Meinung nach darf man auch von einer Sprache Abwechslung verlangen.Allerdings finde ich es sehr bedauerlich, dass der Werbespruch von Douglas: "Come in and find out" von vielen mit "Komm rein und finde (wieder) raus" übersetzt wurde, so dass sich ihr Slogan zu "Douglas macht das Leben schöner" änderte.
Fazit:Das Thema ist sehr umstritten und da man sowieso nichts gegen das Aufnehmen englischer Wörter in die deutsche Sprache unternehmen kann, ist die Diskussion darüber nicht zielführend.


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