2.73

Kein Platz für rechtsradikale Provokateure

x 1
 
 
Kein Platz für rechtsradikale Provokateure

Beitrag melden

Eingestellt von
Stefan D.
am 23.12.08in Unterhaltung via an-online.de

Aachen. Wenige Stunden vor dem Neonazi-Aufmarsch an Heiligabend haben mehr als 800 Menschen ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus gesetzt. Sie versammelten sich am Dienstagabend am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in der Oppenhoffallee. Oberbürgermeister Jürgen Linden erklärte, die Provokationen des «braunen Gesocks» erfülle die Menschen «mit Abscheu und Ekel.»

Auf an-online.de weiterlesen

11 Kommentare

Kommentare zu Kein Platz für rechtsradikale Provokateure

 

DomiDomiam 25.12.08via Aachener Zeitungsverlag


Einem echten Oecher braucht niemand zu sagen was zu tun ist, den kann niemand an die Hand nehmen um ihn in eine bestimmte Richtung zu leiten.
An diesem 24.12 waren genug Menschen in der Innenstadt die das zeigten, was für die meisten Bürger wichtig war, ABLEHNUNG. Weshalb sollten sich noch mehr Menschen auf den Weg machen? Um diesen 50 Männlein die Aufmerksamkeit zu bieten, die diese Versager so dringend benötigen. Deshalb haben sie doch auch diesen Termin gewählt, aus keinem anderen Grund. Deren Bescherung fiel eben wesentlich kleiner aus, als die erwarteten.

Juergen D.Juergen D.am 24.12.08via Aachener Zeitungsverlag


Ganz genau! Das ist leider auch schon am 8. November so gewesen. Ich war auch auf der "bürgerlichen" Demo, die war richtig, wichtig und beeindruckend - aber leider eben ein bisschen weit vom Ort des Geschehens entfernt. Ich haette mir gewuenscht, dass nach Abschluss dieser Demo noch ein paar "Honoratioren" den Weg zum Bahnhof gefunden haetten, aber da war "nur" die Antifa - auf Deutsch: unsere Kinder, die wir (bin 49, Vater einer Tochter und nicht parteigebunden) vorschicken, weil wir selbst zu feige sind, dem Gesocks entgegenzutreten. Ach ja, und natuerlich die Polizei, die wir genauso "verheizen". Ich erwarte nicht, dass morgen halb Aachen am Bahnhof steht, aber den Stadtrat, so alle Vertreter aus allen Parteien, den haette ich doch gerne da gesehen, und wenn auch nur fuer ein Stuendchen. Schade eigentlich...

ThomasThomasam 24.12.08via Aachener Zeitungsverlag


Es ist ein gutes Zeichen, dass so viele Menschen den Weg in die Oppenhoffallee fanden. Ich begrüße, was OB Linden in aller Deutlichkeit zum Thema sagte. So sprach er auch von "Geschlossenheit" im Kampf gegen den Neofaschismus. Und er sprach davon, dass in Aachen kein Platz für Neofaschisten sei.
"Wir müssen deshalb nicht nur Geschlossenheit in der Gegendemonstration zeigen, sondern über den Tag hinaus auch die soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt unseres Handels stellen und jedem in unserer Gesellschaft eine Chance auf Teilhabe, Wohlstand und Fortschritt garantieren. Lassen Sie uns deshalb in allen Belangen für unsere Stadt eintreten, für ihre gute Entwicklung und für ein harmonisches Miteinander der Bürger. Lassen Sie uns eintreten vor allem aber für unsere Werte, für Offenheit, Pluralität, Demokratie und den inneren Frieden."So der OB.
Genau dort scheiden sich jedoch die Ansichten, wie man sich Neonazis in den Weg stellt oder wie man für den Frieden eintritt. Meiner Meinung nach kommt es (auch) darauf an, dort zu sein, wo die Nazis marschieren (wollen). Stünden die 800 Menschen von heute abend und die, die morgen noch dazukommen, auf dem Bahnsteig (um ihre Mütter und Väter zu besuchen), könnten die Nazis erst gar nicht aussteigen. Zu einfach? Vielleicht. Früher scheiterten Revolutionen an der fehlenden "Bahnsteigkarte", heute der Widerstand möglicherweise daran, dass man sich zur falschen Zeit am falschen Ort zum "stillen Protest" versammelt.

DEMOkratDEMOkratam 24.12.08via Aachener Zeitungsverlag


«Man will unsere religiösen Gefühle verletzen, unser harmonisches und freiheitliches Zusammenleben beeinträchtigen, unsere Feste, das christliche Weihnachten, das jüdische Chanukka-Fest und das islamische Neujahrsfest verhöhnen. Das lassen wir nicht zu.»
Dass "man" nebenbei auch unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung abschaffen will, das wird irgendwie immer unterschlagen - aber aus eben diesem Umstand ergibt sich ja auch die Notwendigkeit zum Wiederstand; meinetwegen auch passiver Wiederstand ist immer noch besser als aktive Ignoranz.

UnterzeichnerUnterzeichneram 24.12.08via Aachener Zeitungsverlag


Der Text des von mir und ca. 74 anderen (Einzelpersonen, Gruppen) unterzeichneten Aufrufs war:

"Nazis sind keine Weihnachtsmänner. Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen, werden von ihnen bedroht und angegriffen, wie mehrfach in Aachen geschehen. Faschismus bedeutet Gewalt, er HAT keinen Anspruch auf freie Meinungsäußerung. Wir werden am 24. Dezember demonstrieren und wollen einen Naziaufmarsch verhindern."

Das haben wir unterschrieben und nichts anderes.

Initiator der Unterschrifenliste ist die VVN-BdA Aachen, die damit auf die "Aktive Ignoranz"-Kampagne reagierte, daß es schon anrüchig ist, überhaupt gegen Nazis am 24.12.08 zu demonstrieren.

In der Presseerklärung der VVN-BdA zu diesem Aufruf stand dann der Satz "Wir lehnen Gewalt ab, fordern aber zum bürgerlichen Ungehorsam auf." (wie Mahatma Gandhi und Martin Luther King). Das war aber nicht der Text des unterzeichneten Aufrufs. Sicher wir diese Auffassung von vielen, aber nicht von allen Unterzeichnern geteilt, was den Aufruf zum zivilen Ungehorsam betrifft.

Meine Meinung:

Niemand MUSS an Heiligabend, aber jeder DARF an Heiligabend friedlich gegen Nazis demonstrieren, - und es wäre gut, wenn das zweite möglichst viele tun.

IllegalIllegalam 23.12.08via Aachener Zeitungsverlag


Mit dem "bürgerlichen Ungehorsam" sind wahrscheinlich friedliche Sitzblockaden gemeint - das war DIE Aktionsform der Friedensbewegung in den 80iger Jahren.

Blockaden von - legalen - Demonstrazionen - sind als Nötigung, also als Gewalt, und abgesehen von der Strafanzeige setzt man sich u.U. auch noch einem recht unsanften Polizeieinsatz aus.

Wehrh.SchmiedWehrh.Schmiedam 23.12.08via Aachener Zeitungsverlag


Alle Nazi Postings bitte löschen.....................

diese Hetze auf billigstem Niveau,
braucht hier und jetzt kein Mensch,

Wir Aachener wollen keine Hetzer.....................

die den IQ von nem Stück Brot haben..........

Und Az Sympathisanten haben nicht randaliert, es waren schwarz gekleidete NEO-NAZIS der unsäglichen "Autonomen" Nazionalisten!

Juergen D.Juergen D.am 23.12.08via Aachener Zeitungsverlag


Das mit dem "braunen Gesocks" hat OB Linden gesagt. Ist der jetzt Antifa? Und was demoliert er denn so?

CaimanCaimanam 23.12.08via Aachener Zeitungsverlag


Du Türkendeutsch ! Du Juffe ??

MaruschaMaruschaam 23.12.08via Aachener Zeitungsverlag


Bis nächstes Jahr zum Neujahrsempfang findest Du nun keinen mehr von diesen Rednern und redlichen Widerständlern !! Wetten ??!

Stefan D.Stefan D.am 23.12.08via Aachener Zeitungsverlag


"Gegen Gewalttäter will sie entschieden vorgehen."

Aber das wissen wir doch !
Und auch wie !
Und auch gegen wen !
Siehe Holzgraben. Und die Sympathisanten des AZ.


Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden

Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren