Flammender Aufruf gegen Rechtsradikale
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11 KommentareKommentare zu Flammender Aufruf gegen Rechtsradikale
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Es ist wohl sehr erfreulich, wenn sich OB Dr. Linden sich ab und zu auch seines mutigen Vorgaengers Oppenhoff erinnert und auch gelegentlich das diesem gewidmete Denkmal in der gleichnamigen Allee besucht, wie kuerzlich anlaesslich der sicher angebrachten Grossdemo gegen Rechts. Nur kann ich mich des Gefuehles nicht erwehren, dass da seine PR-Referenten auch eine schoene Kulisse( die sonst ja arg vernachlaessigt wird) fuer den Auftritt gesucht haben!
Wenn dann nnaemlich die Reden verklungen, eventuelle Kraenze wieder verwelkt sind, geschieht an diesem so wichtigen Ort wieder nichts!
Dann liegt alles weiter ungepflegt brach, samt dem mit Unrat ueberfuellten Abfallbehaelter daneben. (Aber dafuer mache ich nicht die fleissigen Kehrmaenchen verantwortlich!)- Dann kommt wieder die Stunde der Hunde, die hier respektlos vor dem geschichtlichen Denkmal ihr "Geschaeftchen" verrichten - obwohl Frau N.... uns das ganze Areal einmal als "Promenade mit spielenden Kindern" versprach! Daraus ist leider aber immer noch nichts geworden,- nur weiter ein ungepflegter Hunbdekotplatz.
Mich wuerde interessieren: hat man vor der kuerzlichen Demo, die aus der gelebten Demokratie schoepfte, wenigstens alles ordentlich gereinigt?
Schoen waers!!!!
Sabine schrieb: "Es gibt viele Arten, sich der Aushöhlung der demokratischen Grundordnung von rechts effektiv entgegenzustellen."
Welche denn? Etwa die Aushöhlung derselben von links? Nennen sie von den "vielen Arten" doch mal drei, wenn "wir Aachener" schon nicht dazu gehört!
Ich bin mal gespannt, ob Ihnen eine Antwort einfällt!
@Beweise: Können Sie endlich mal Ihre schwachsinnigen Bemerkungen weglassen, dass andere nur rechtsgerichtete Störenfriede seien?
Können Sie auch Beweise liefern für Ihre Celan-Thesen? Ansonsten sind sie nur ein rechtsgerichteter Störenfried!
Können Sie auch Beweise liefern? Ansonsten sind sie nur ein rechtsgerichteter Störenfried!
Der arme Herr Celan hat ja auch 1970 beschlossen, in die Seine zu springen, so dass ihm angesichts der betroffen den "Meister aus Deutschland" rezitierenden Gutmenschen nicht mehr schlecht werden kann... Dieses Gedicht hätte wahrlich einen würdigeren Rahmen verdient, ist es doch aus ECHTEM Leid und nicht aus Betroffenheitsgetue entstanden. Aber jetzt haben wir den bösen Nazis gezeigt, was aktive Ignoranz ist, und sie werden sich hüten, sich dieser furchbtaren Strafe noch einmal auszusetzen.
Wir sind Aachen - Nazis sind es nicht
Ich habe gerade 8 Monate damit verbracht, die
Geschichte meines Vaters, der in der Gestapo war
aufzuarbeiten.
Nie wieder ein solches System
Nie wieder solche Gräueltaten
Nie wieder Nazis
Frohe Weihnachten! Nun sind doch alle zufrieden: die unterbelichteten Halbstarken mit kriminellen Ambitionen, dass ihr Anliegen, als böse Nazis ernst genommen zu werden, wieder mal erfüllt worden ist, die Aachener antifaschistischen Kundgebungsteilnehmer, dass sie wieder Gelegenheit hatten, angesichts der eigenen guten Gesinnung betroffen zu erschauern. Der Einzige, der sich wohl nicht gefreut haben dürfte, ist Paul Celan, dessen "Todesfuge" einmal mehr herhalten musste. Die Vereinnahmung seines Gedichts in bundesdeutschen Bewältigungskontext verursachte Celan Qualen, die zu dem Leid um den Verlust seiner Eltern noch hinzutraten. Sein Versuch, durch ein Verbot des Abdrucks des Gedichts in Anthologien, dem Missbrauch Einhalt zu gebieten, hat ihm wenig genützt. Immer wieder wird die "Todesfuge" - offenbar mit Erfolg - als Betroffenheitsgenerator eingesetzt. Warum kein anderes? In erster Linie wohl, weil die Betroffenen kein anderes kennen, das den Mord an den europäischen Juden "thematisiert". Solidarität mit den Opfern hieße, sie zu respektieren, statt sich in "ergreifenden" Gedenkminuten wohlig dem eigenen Antifaschismus hinzugeben. Damit soll keineswegs die reale Gefahr verharmlost werden, die von Rechtsradikalen ausgeht. Es gibt viele Arten, sich der Aushöhlung der demokratischen Grundordnung von rechts effektiv entgegenzustellen. Pseudo-Engagement à la "Wir Aachener" gehört sicher nicht dazu.
800 von 250.000! Ja Wahnsinn!
«Man will unsere religiösen Gefühle verletzen, unser harmonisches und freiheitliches Zusammenleben beeinträchtigen, unsere Feste, das christliche Weihnachten, das jüdische Chanukka-Fest und das islamische Neujahrsfest verhöhnen. Das lassen wir nicht zu.»
Dass "man" nebenbei auch unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung abschaffen will, das wird irgendwie immer unterschlagen - aber aus eben diesem Umstand ergibt sich ja auch die Notwendigkeit zum Wiederstand; meinetwegen auch passiver Wiederstand ist immer noch besser als aktive Ignoranz
Die Kundgebung des Antifaschistischen Aktionsbündnisses Aachen beginnt erst um 9:00. Die Versammlungsleitung ist ab 8:30 da.