Offener Sonntag war ein Renner
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Solange der verkaufsoffenen Sonntag auf wenige Tage beschränkt ist und vor allem nur in nur wenigen - zumeist den größeren - Städten stattfindet mag er den Umsatz der Einzelhändler steigern. Wenn jedoch die Erlaubnis inflationär erteilt wird, wird sich der Umsatz wieder auf das "normale Maß" einpendeln, da die Menschen ihr Geld nur einmal ausgeben können. Was bleibt ist eine wachsende Zahl von gestressten Arbeitnehmern, die - unfreiwillig - sonntags zur Arbeit gehen müssen.
Die Menschen sollen absolute Freiheit in ihrer Entscheidung haben, was sie tun, nutzen oder gut finden. Dazu gehört auch, wann sie einkaufen wollen.
In anderen Ländern klappt das Miteinander von Kommerz und Kirche auch - ohne dass von Staatsseite kirchliche Interessen gesondert unterstützt werden.
Mit einer so altbackenen Haltung braucht die Kirche sich nicht wundern, wenn sie immer mehr "Schäfchen" verliert.
Es ist doch jedem seine Sache ob er zum verkaufsoffenen Sonntag in die Stadt geht oder nicht---wenn niemand geht werden die Geschäfte sich überlegen ob noch mal öffnen oder nicht.
Ich verbitte mir die Äusserung "KAB & Konsorten"! Damit fühle ich mich als junger Mensch und Familienvater sehr angegriffen! Das Erzielen von Umsätzen ist nicht das Einzige was zählt! Vielmehr muss unsere Gesellschaft wieder in ein vernünftiges Gleichgewicht geraten, welches nicht von Umsatzzahlen oder Börsenkursen tangiert wird. Gesellschaftliche Werte und Normen sollten endlich wieder in den Mittelpunkt gelangen! Der Sonntag ist ein RUHETAG für alle Arbeitnehmer und -nehmerinnin!Ein KOLPINGER
kab und kolpingwerk fordern dazu auf, einen cdu-oberbürgermeister nicht zu wählen? interessante entwicklung...
Bin gegen verkaufsoffene Sonntage,die Gesellschaft ist schon gestresst genug.
Mag sein das die "Großen" wie Karstadt gute Umsätze hatten,aber was leidet sind die Cafe's und Ausflugslokale die auf das Sonntagsgeschäft angewiesen sind.
Es zwingt die KAB & Konsorten keiner, den verkaufsoffenen Sonntag zu nutzen. Das Ganze spiegelt mal wieder das konservative Fulda wieder... Es ist wichtiger, dass die noch bestehenden Einzelhändler in der Innenstadt gute Umsätze erzielen, als so etwas zu boykottieren.