Volkswagen Pläne: Billige SUVs braucht die Welt
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Thema SUVs: Man hat herausgefunden, dass diese Fahrer sich eher unsicher im Straßenverkehr fühlen. Prestige kommt hinzu, aber größtenteils hadelt es sich um "Angsthasen". Na ja, in so einem Ding fühlt man sich wirklich sicher und der Überblick über die Straße ist wirklich super.
Zumindest in den USA ist mehr als die Hälfte der SUV Kunde weiblich. Deswegen sind die Türgriffe an diesen Wagen so groß, damit eine Frau mit Findernägeln keine Probleme bekommt.
Nicht blinken, einfach rüberziehen – die anderen passen schon auf. Die Gewissheit, einen schwereren Wagen zu fahren, verleitet manchen Lenker, Machtgelüste im Straßenverkehr auszuleben. Umso schlimmer: Bei Unfällen mit Fußgängern droht Gefahr wegen der hohen Fahrzeugfront.
Vielen SUV-Besitzern sind die Qualitäten ihres Autos ziemlich schnuppe. Ihnen geht es nur ums Prestige. Die Umwelt soll beeindruckt werden, vor allem der Nachbar. So kommt es, dass Großstadt-Muttis ihren Nachwuchs im 350-PS-Zweieinhalbtonner zum Kindergarten chauffieren. Die besseren Wohnviertel der Metropolen sind voller fetter SUV. Dort braucht diese Autos niemand. Außer fürs Ego.
Wie heikel das Thema SUV auch im Ausland ist, zeigt das Beispiel London. Der grüne Bürgermeister Ken Livingstone hat angekündigt, Autos mit hohem CO2-Ausstoß mit einer Sondermaut von 25 Pfund (circa 37 Euro) am Tag zu belegen. Dies würde vor allem schwere SUV wie Mercedes ML und Range Rover treffen. In den USA hat sich eine Anti-SUV-Bewegung formiert. Und in China soll der inzwischen eingestellte Porsche Cayenne Turbo S (521 PS) wegen seines hohen Verbrauchs (Werksangabe: 15,7 l/100 km) sogar verboten worden sein.
Ein Kompakt-SUV mit Zweiliter-Dieselmotor kann relativ sparsam sein und entsprechend wenig Kohlendioxid (CO2) emittieren. Im Vergleich mit klassischen Karosserieformen schneiden SUV aber grundsätzlich schlechter ab. Honda steuert dem Image des Öko-Buhmanns deshalb entgegen – und wirbt mit dem niedrigen CO2-Ausstoß des CR-V.
Ein Range Rover mit fünf Sitzplätzen ist 4,97 Meter lang und 1,96 Meter breit. Damit beansprucht er eine Grundfläche von 9,7 Quadratmetern des knappen städtischen Raums – so viel wie ein kleines Kinderzimmer. Zum Vergleich: Ein VW Touran nimmt nur 7,9 Quadratmeter in Anspruch. Und der darf auch noch zwei Passagiere mehr befördern.
Üppiges Blechkleid und Allradantrieb – das geht aufs Gewicht. Zusammen mit der großen Stirnfläche ergibt sich zwangsläufig ein hoher Verbrauch.
Ja genau- Die lernen es einfach nicht. Bauen Autos, die keiner haben will oder leisten kann, dann sinken die Absatzzahlen und dann wird nach der Brust geschrieen.
Warum kaufen die Amerikaner denn keine SUVs mehr? Weil der Sprit so teuer ist. Die Rechnung, dass ein Amerikaner immer noch billiger fährt mit Spritverbrauch als der Grundpreis eines Autos in Deutschland, interessiert eine US-Bürger nicht, deswegen hat er nicht automatisch mehr Geld.
Warum bietet VW sowas nicht in Deutschland an? Wir haben auch weniger Geld, nur die Autofirmen glauben noch immer an den gut lebenden Mittelstand. Für uns gibt es solche Autos nicht, aber Steuern vom Staat fordern weil es einem ja soooooo schlecht geht in Deutschland. Das passt alles nicht zusammen.
Wir Deutschen dürfen also weiterhin die Autos der Amerikaner subventionieren. Da bleiben die Preise hier hoch und keiner kann/will sich ein Auto kaufen, also ruft man nach Steuergeldern. Ich muss kotzen, ganz gewaltig.
Abwarten - ob das wirklich so zieht!
Jeeps sind schon lange nicht mehr angesagt, da haben sich die Hersteller gut verschätzt die letzten Jahre.
Ja, der totale Oberwitz.
Die spinnen in der Autobranche.
Sollen sich mal was sinnvolleres einfallen lassen.
das sind doch die größten spritfresser. abschaffen!