Auf dem Weg in die »Risikogesellschaft«
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Kommentare zu Auf dem Weg in die »Risikogesellschaft«
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@ netsracc
Das mit den Lebenshaltungskosten mag ja wohl stimmen und mit der Inflation auch, die meines Wissens nach 2008 im Durchschnitt bei fast 3 % lag. Aber Du hast vergessen die, noch vor kurzen hohen Spritpreise, wenn auch in manchen Ländern der Preis höher ist ( Niederlande ). Sowie die hohen Energiepreise. Als Hartz 4 Empfänger muß man sich einschränken, aber das geht nur bis zu einem gewissen Punkt.
Vielleicht sehen das einige zu pessimistisch. Dafür gibt es einen schönen Begriff: " Gefühlte Inflation ", um nochmal auf das Thema zu kommen.
Aprops: Ich habe lieber ein Schnitzel auf dem Teller, als einen LCD- Fernseher.
Na, das war ja mal 'ne wirklich qualifizierte Antwort. Danke. Aber ein paar Dinge stimmen nicht. Die Lebenshaltungskosten zählen in Deutschland im europäischen Vergleich zu den niedrigsten. Dass man beim Einkaufen immer weniger bekommt, stimmt - aber das nennt man "Inflation" und die beträgt 1-2%. Das ist nicht dramatisch und eigentlich uninteressant. Wichtiger ist die Frage, wie lange man heut im Durchschnitt für ein bestimmtes Produkt (Brot, Milch etc.) arbeiten muss - und unter dem Blickwinkel gibt es fast alles geschenkt. Grundnahrungsmittel gibt es doch heute nachgeworfen bei Lidl, Aldi und Co. Das Problem sind eher die Ansprüche, jeder will alles und dann wird es mit Hartz IV natürlich eng. Das ist aber richtig so, denn die arbeitende Allgemeinheit (die bezahlt nämlich die Sozialleistungen) kann eigentlich nicht für die Flachbildschirme der Hartz IV-Empfänger in Regress genommen werden. Natürlich bekommt nicht jeder einen Job, aber dafür ist doch nicht der Staat verantwortlich.
@ netsraccc
Ich muß dir Recht geben. Den Deutschen geht es relativ gut. Allerdings muß man das aus einem anderen Blickwinkel sehen. Natürlich geben die Deutschen viel Geld für Sozialleistungen aus, aber andereseits muß man bedenken wie hoch die Lebenshaltungskosten sind. Viele müßen fast 50% ihres Gehaltes allein für Miete ausgeben. Gehst du mal einkaufen, kriegst du von deinem Geld immer weniger Ware. Was Versicherungen kosten, das brauch ich dir wohl nicht zu sagen. Außerdem das Geld, welches für Sozialleistungen verwendet wird, würde an anderer Stelle besser aufgehoben, aber du kannst die Leute ja auch nicht auf die Straße setzen.
Viele würden lieber arbeiten, als Hartz zu bekommen, aber es bekommt ja nicht jeder einen Job, von dem er Leben kann.
Mensch josef74, Du bist ja noch brillianter. Da könnt' Ihr Euch ja gegenseitig auf die Schulter klopfen, Ihr Helden! Welch eine Vergeudung, dass Ihr beiden Extrem-Leistungsträger nur in diesem Forum zur tatsächlichen Entfaltung kommt und der Rest der Menschheit so wenig von Euch und Euren geistigen Ergüssen hat!
Wie alt bist du eigentlich? Bist du gerade erst geschlüpft?
Man kann als Staat sogar Vollbeschäftigung schaffen. Das geht einige Jahre. Dann kommt die
Pleite. Man kann auch ohne Profitorientierung tätig sein. Jeder, der spielt, kennt das.
Brilliante Antwort, nicht zu fassen.
Vor allem hätten wir nicht soviele Schwachköpfe rumzulaufen, die an solchen Unfug auch noch glauben.
Jetzt geht das Gejammer wieder los. So ein Glück, dass es das Neue Deutschland gibt. Wer übt denn Druck aus? Der Staat? Ich lach mich tot. Der größte Haushaltsposten der Bundesrepublik ist der für Sozialausgaben, und dann wird hier rumgejammrt.
Sollte nicht jeder einfach für sich selbst verantwortlich sein und schauen, wie er einen Beitrag leisten kann? Mit diesem ewigen Herumgeheule kommen wir nicht weiter. Wenn unsere Großväter/Großmütter/Väter/Mütter genauso gejammert hätten wie heute gejammert wird, hätten wir das hohe Niveau (soziale Absicherung wie in nur wenigen Ländern der Erde!), auf dem heute gejammert wird, nie erreicht!
Nur wie will man Arbeit schaffen, wenn alles nur Profitorientiert sein kann?
Das ist doch kein wunder. Der staat übt immer mehr druck auf die Leute aus und dadurch entwickellt sich das immer so weiter