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Weggesperrt und schikaniert

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Weggesperrt und schikaniert

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Eingestellt von
Paul R. Woods
am 03.01.09in Politik via volksfreund.de

Mit dem Schicksal Hunderttausender Heimklinder, die in den 1950er und 1960er Jahren in geschlossenen Heimen der alten Bundesrepublik lebten, will sich ein "Runder Tisch" des Bundestags befassen. Für seine Aufklärungsarbeit gibt sich das Gremium zwei Jahre Zeit.

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9 Kommentare

Kommentare zu Weggesperrt und schikaniert

 

wernerwerneram 17.01.09via Trierischer Volksfreund


näheres auf meiner Homepage: www.totalorganisation.de
ehemals Kinderheim St. Irminen oder so ähnlich; der Helenenberg galt als permanente Bedrohung für den endgültigen Untergang, mich rettete eine Pflegefamilie bzw. ich mich selbst

MathildeMathildeam 03.01.09via Trierischer Volksfreund


Mutter Beimer sollte sich auch die Zustände in Deutschland ansehen und von ihrem riesigen Einkommen spenden.
Das gilt auch für Schumi, die vielen Gotschalks & co.

MutterBeimerMutterBeimeram 03.01.09


Da fehlen mir die Worte!

KlopapierKlopapieram 03.01.09


Das sind wirklich Dinge, wo man sich wirklich fragen muss, wie kann es soweit kommen...

HeroldHeroldam 03.01.09


ja so sehe ich das auch,dass menschen sowas machen??? schrecklcihhhhhhhhhhhh

NeleinloveNeleinloveam 03.01.09


Dieses Wissen ist für mich neu und sehr erschreckend.
Für diese Menschen muss unbedingt was getan werden!

AliAliam 03.01.09


oh man wenn man sowas liest,erst dann merkt man wie gut man es eigentlich selber hat.

thomaswthomaswam 03.01.09


vonwegen,grausam! echt traurig.

Paul R. WoodsPaul R. Woodsam 03.01.09via Trierischer Volksfreund


Vielen Dank für die ausführliche Darstellung über die Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren. Weniger Kilometer nördlich von Trier befindet sich das Eduardstift in Helenenberg. Das von den Salesianern Don Boscos betriebene Heime wurde als ein Lager für Zwangsarbeiter betrieben, mit allen Übergriffen auf die Menschenwürde, körperlich Unversehrtheit und dem Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, die man sich nur vorstellen kann.
Ich war dort in den 60ern und bekomme noch heute Übelkeit und rasende Wut, wenn ich nur an das Heim denke.
1996 wurde ich von der Heimleitung eingeladen. Zusammen mit meiner Frau bin ich dorthin gefahren und als Erstes hat der Heimleiter erklärt, dass er sich für das schämt, was dort geschehen ist (er war damals noch garnicht in der öffentlichen Erziehung tätig!) und versuchte, sich bei mir zu entschuldigen.
Meine Schwester war in Maria Trost bei Koblenz und wurde dort, wie all die anderen Mädchen, ständig von den Nonnen als Hure und Schlampe beschimpft (sie war bei der Eheschließung noch Jungfrau sagte mir ihr Mann später!).
Wenn die katholische Kirche mehrere 100 Millionen in den USA für Übergriffe zahlt, dann kann sie Ähnliches sicher auch in Deutschland. Als erstes sollte sie aber lernen, dass "Du sollst nicht falsches Zeugnis reden wider Deinen Nächsten" auch für sie selbst gilt. Das Leugnen sollte beeendet werden, ebenso das ständige Behaupten, dass es sich um Einzelfälle handele.


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