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Streit von Ärzten und Krankenkassen: Patienten leiden

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Streit von Ärzten und Krankenkassen: Patienten leiden

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Eingestellt von
Stefan Jung
am 04.01.09in Politik via abendzeitung.de

Beratungsstellen für Patienten haben kein Verständnis für den Honorarstreit zwischen Ärzteverbänden und AOK: „Versicherte müssen weiterhin ohne Vorkasse kostenlos behandelt werden“

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13 Kommentare

Kommentare zu Streit von Ärzten und Krankenkassen: Patienten leiden

 

Daniela MüllerDaniela Mülleram 07.01.09via Abendzeitung


Alle eine Kasse! Genau das WILL die Politik ja! Die Frage ist, ob das die "gute" Lösung sein kann??! Genaueres Hinschauen lohnt sich. Und falls alle in eine Kasse wechseln, dann BITTESCHÖN nicht in die AOK. (siehe Streit im Bundesland Bayern mit der AOK). Mal ganz abgesehen davon, dass die AOK von allen Kassen für ihre überdimensionale Verwaltung am Meisten Geld "aus dem Fenster wirft". Sparsame Kassen, die unnötige Verwaltungskosten vermeiden und nicht mit ihrer "Machtstellung" so spielen, wie die AOK sollten unterstützt werden.

CamposCamposam 05.01.09


Das planwirtschaftliche Modell sieht in der Praxis so aus:
Der Durchschnittsarzt muss mit 20 Prozent weniger Geld rechnen, der Facharzt mit ca. 40 % weniger.
Vom bürokratischem Monstrum "Gesundheitsfond" werden bei oft wesentlich höheren Beiträgen
der Versicherten ein Durchschnittsbetrag von gerade 185 Euro pro Patient und Monat an die
Kasse überwiesen (die restliche Summe verschwindet auf vielerlei Weise). Der Arzt bekommt weniger
als zehn Euro pro Patient im Monat. Und mit diese lächerlichen Summe sollen nach Ulla Schmidt eine
"Verbesserung der Versorgung" , geringere Wartezeiten und andere Verbesserungen möglich sein.?
Das ist purer Hohn. Deshalb wäre es an der Zeit, daß Versicherte wie Ärzte aus eimem derart teueren,
aber völlig ineffektivem System aussteigen. Die Versicherten/Patienten sollten sich auch nicht gegen
die Ärzte aufhetzen lassen, denn mit dieser Methode haben schon immer die politischen Reform-
Kurpfuscher von ihrem eigenen Versagen abzulenken verstanden.

CamposCamposam 05.01.09


Jeder privat Versicherte bekommt eine solche Rechnung. Und wenn er sie seiner Kasse zur
Erstattung einreicht, wird diese Rechnung auf Korrektheit überprüft.
Da wird eben nicht das Geld aus einem großen "Patscheimer" verstreut.
Und die oft kritisierten"Doppeluntersuchungen": Die haben schon Hundertausenden das Leben
gerettet und der Verzicht darauf wohl einigen Millionen die Gesundheit unwiderruflich ruiniert.

CamposCamposam 05.01.09


Es ist richtig, dass die Ärzte dank des "Gesundheitsfonds" weniger Geld für ihre Leistung bekommen.
Das gilt ganz besonders für die hoch qualifizierten Fachärzte, die für eine hochwertige Diagnose und
Therapie sorgen, was für die Patienten sehr wichtig werden kann. Die politisch gewollte Benachteiligung
der Fachärzte wird in angesehenen Zeitungen auch heftig kritisiert.
Der "einfache Kassenarzt" wird dagegen gerade von den AOKs mit Zusatzeinnahmen bedacht- ohne
Rücksicht auf Qualifikation und die Ausstattung seiner Praxis.
Dass sich die Fachärzte dagegen wehren, ist verständlich. Die betroffenen AOK-Mitglieder sollten sich
nicht über die Fachärzte beschwerden, sondern bei ihrer meist "wasserköpfigen Kasse", die es
den Fachärzten unmöglich macht, eine Behandlung nach hohem Standard durchzuführen.
Das ist das Ergebnis der Politik von Ulla Schmidt, die es auch noch wagt, das Gesundheitssystem als
eines der weltbesten hochzuloben. Heruntergewirtschaftet ist es. Durch wen wohl?

mace-windumace-winduam 05.01.09


Tarantel, war so mein Eindruck wenn ich zu meinem Arzt gehe, oder einen Apothekeneinkauf mache, es gibt immer mehr Ersatzpräperate und die Zuzahlungen werden immer höher. Ich denke mal den größten Schnitt macht die Pharmaindustrie. Freud und Leid liegen dicht beieinander, als mein Apotheker mir sagte für dieses Medikament entfällt die Zuzahlung freute ich mich,als er mir aber sagte für das andere Medikament wird die doppelte Zuzahlung fällig litt ich.

TarantelTarantelam 05.01.09


Noch ein Nachtrag. Wie blauäugig sind die Krankenkassen überhaupt. Warum bekommt nicht jeder Patient beim verlassen der Praxis eine ordentliche,für jeden nachvollziehbare Rechnung?? Warum sind Ärzte gegen Einführung einer Patientencard?Datenschutzgründe?Lachhaft.Jede Doppeluntersuchung bringt mehr Kohle!
Früher wurde mit den Krankenhäusern nach der Liegezeit der Patienten abgerechnet. Heute gibt es Fallpauschalen. Was passiert? viele Fälle werden,wenn es sich nicht nachweisen lässt,höhergestuft,weil es dafür mehr Kohle gibt. Unser Gesundheitssystem? Ein El Dorado für Betrüger und Abzocker. Insbesonders die Pharmaindustrie. Seid nicht aufmüpfig,zahlt alle brav weiter!

TarantelTarantelam 05.01.09


O Gott Oben sollte es heissen 2,5 Milliarden überwiesen!

TarantelTarantelam 05.01.09


Mace-windu Wie kommst du auf den Gedanken,das Leistungen eingespart werden. Praktisch ja,in der Theorie nicht. Es ist gar nicht solange her,da hat Ulla an die armen Kassenärzte (Eink. im Schnitt nach abzug von Betriebskosten 7500 € nur durch Kassenpatienten. Zuzüglich Einnahmen durch Privatpat. usw,)überwiesen. Zweckgebunden für bessere Behandlung der Kassenpatienten. Keiner meiner Bekannten hat allerdings von einer besseren Behandlung etwas gespürt. Wo ist der Zaster geblieben??????

mace-windumace-winduam 05.01.09


Es werden immer mehr Leistungen eingespart, bin mal gespannt wie lange es noch dauert bis es eine Krankenriester- Versicherung gibt und wer sich seine Taschen dann füllt.

OffenGesprochenOffenGesprochenam 04.01.09via Abendzeitung


Dieses hin und her....mir tun die Kassenpatienten wirklich leid und ich bin froh, mich vor Jahren privat versichert zu haben.
Übrigens heute immer noch günstiger, als freiwillig bei der Barmer versichert und das ohne Selbstbeteiligung oder ähnliches.

Frau Ullala aus Bonn propagiert ja den Einheitsbrei,
dann soll sie ihn auch bekommen....und zwar schnell, direkt und so, dass sie es merkt.
Sozialismus pur!

Mein Vorschlag:

Da alle gesetzlichenn Krankenkassen ja ab Januar 2009 sowieso identische Prozentsätze
in den Beiträgen haben (1:1) , dies bei identischen Leistungen (1:1), schlage ich
im Februar 2009 Massenkündigungen bei den jeweiligen Gesetzlichen in Deutschland vor!!

Und alle treten nur noch EINER gesetzlichen Krankenkasse bei.
Meinentwegen der AOK, der Barmer oder wie sie auch immer heissen.
Wichtig ist nur : alle in Eine.

Was meint ihr, wie schnell die Vorstände der anderen Krankenkassen und Frau Ullalaa in ihren Glaspalästen wach werden, wenn sie auf einmal niemanden mehr zu verwalten haben und und sie keine Rechtfertigung mehr für ihre Daseinsberechtigung haben.
Sie sind schlichweg überflüssig, so wie ihre Gehälter, Altersrückstellungen, der Fuhrpark, die Verwaltungen etc.etc.etc.

SO KÖNNEN MASSIV KOSTEN GESPART WERDEN, DIE DANN SEHR SCHNELL DEN VERSICHERTEN ZUGUTE KOMMEN!!!

Denkt mal drüber nach!!!!!!!

kawasakirosikawasakirosiam 04.01.09


Ja, das haben die Scheißpolitiker und die dazugehörigen Lobbyisten auch geschafft - sie haben nun auch noch einen Keil zwischen den einzelnen Ärzeschaften geschoben. Die Herren Chefärzte und andere in gewissen Gesundheitspositionen krallen sich nach wie vor das viele Geld und der einfache Kassenarzt kann für einen Hungerlohn arbeiten.
Ich frage mich nur: warum tun sich nicht alle Kassenärzte zusammen und schaffen die gesamten Lobbyistenverbände ab?

tokiohtokioham 04.01.09


Zuletzt müssen immer die Patienten in den sauren Apfel beißen. Das ist doch nichts neues! Wohl dem, der heute privat versichert ist...

Stefan JungStefan Jungam 04.01.09via Abendzeitung


Leider geht Ihr Bericht völlig an den Tatsachen vorbei. Die von Hr. Friemelt angesprochen geht völlig an den Ärzten vorbei. Im Gegenteil, die meisten Ärzte bekommen ab dem 1.01.09 wesentlich weniger Geld für Ihre Leistung. Wir sprechen hier von 10%-40% Umsatztverlust der politisch gewollt ist. Fragen Sie mal einen Augenarzt was er für einen Patienten pro Qtl. bekommt. Es sind unter 25 Euro (Umsatz). Aber Hr. Friemelt hat recht der Patient hat ein Recht auf Behandlung aber Ärzte auch auf eine gerechte Entlohnung Ihrer Leistung. Dies ist ein Kommentar eines Nicht-Arztes.


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