Auch EVS spekuliert mit Millionen
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Die Bonität sind wir die Zahler - die ja sooooviele Alternativen haben.
... und das macht mir am meisten Angst!
Träger (Mitglieder) des EVS sind alle saarländischen Städte und Gemeinden im Bereich des überörtlichen Abfalls und der überörtlichen Abwasserentsorgung. Der Verband wurde durch Gesetz gegründet und alle Verbindlichkeiten und Vermögenswerte würden anteilsmäßig an die Gemeinen übergehen. sofern der EVS per Gesetz aufgelöst werden würde. Dies gilt für die Derivate, die bestehenden Kredite und das Anlagevermögen. Der Verband kann nicht zahlungsunfähig werden, da er Gebühren und Beiträge erhebt.
sinnvoll und richtig eingesetzt sind Derivate (überbegriff von Swaps, Caps, Floors, Collars et.) ein sinnvolles Instrument zur Steuerung von Zinssätzen. In der Hand von Spekulanten eine Vernichtung von Kapital
Eine Zinsersparnis von, Aussage des EVS, 15 Millionen und eine zum Jahresanfang angekündigte Preiserhöhung von 5 bzw. 8 % kann man vielleicht noch nachvollziehen. Allerdings spreche ich jedem Bürgermeister der sich im EVS engagiert die Fähigkeit ab auch nur einen Bruchteil von dem zu verstehen was die EVS an Swapgeschäften betreibt, das ist selbst für Fachleute nicht immer verständlich darstellbar. Derartige Geschäfte mit einer Landesbank beinhalten, bei dem Geschäftsgebahren zahlreicher Landesbanken, immer ein Risiko. Wer haftet im Falle einer Zahlungsunfähigkeit des EVS für die Verbindlichkeiten ? Doch hoffentlich nicht die maroden Städte und Gemeinden.
Verbietet endliche Derivate, Swaps und diese hochriskanten Finanzinstrumente wo sich nur ein paar Manager bereichern können.
Eine Schande, wir sind hier nicht in Amerika wo das Kapital regiert !
....man sollte halt ohne genauere Kenntnisse der Hintergründe nicht über etwas schreiben. Leider ist die SZ nicht groß genug, dass für jeden Bereich sachkundige Redakteure bereit stehen.....
Leider wurden in dem o.g. Artikel so genannte gehebelte Swaps (Spread-Ladder) mit ungehebelten Swaps (reiner Zinstausch) verwechselt. Mittlerweile hat sich Herr Franz auf ein persönliches Gespräch eingelassen, sich den Sachverhalt erklären lassen und seinen Fehler eingesehen. Schade, dass dies nicht in der SZ veröffentlicht wird.