Finanzierung von Social Networks - Lösung gefunden?
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Aber die Kosten pro Mitglied sinken ja auch massiv, wenn man soviele Benutzer hat. Ich betreibe www.bassic.ch mit 17000 Mitkleidern und ein Facebook-User wird dem Betreiber weniger kosten als mir ein Bassic-User kostet.
(gehe nicht in die Details ein, habe das in meinen Rechnungen in meinem Beitrag schon gemacht:
LINK )
Ja, das stimmt schon alles. Aber das von Dir angesprochene Thema der Bannerblindness ist ein sehr problematisches Thema. Durch die Bannerblindness sind natürlich die Werbepreise für Communities ganz, ganz unten, da auf Grund der geringen Conversion-Rates kein Werbetreibender einen höheren Preis bezahlen möchte.
Ich weiss, dass große Communities (> 1 Mio. User) TKPs von unter 0,20 Cent haben. Und dann wird es natürlich schon schwer eine derartige Plattform zu betreiben.
Und wenn dann alle (also alle Kollegen von allen) dabei sind, werden sie auch nicht mehr weg wechseln, sondern Verständnis haben für die Werbung.
Sensibel war vor 1-2 Jahren. Jetzt sind viele bannerblind (unsensibel). Genau das ist aber, was ich sagen will: sie wollen jetzt noch wenig einbelnden, bis alle registriert sind (ausser vielleicht in Deutschland, dort findet Facebook keinen Anklang). In der Schweiz sind schon über 1 Million Benutzer registriert (von 7 Millionen Einwohnern).
Naja, wenn sie mehr Werbung einblenden laufen sie Gefahr, dass die User weglaufen, da die mittlerweile sehr sensibel gegenüber Werbung reagieren...
"Die Kosten für den Betrieb der Netzwerke übertreffen die Werbeeinnahmen in der Regel aber deutlich."
Das stimmt so nicht einfach. Facebook steht auf der Einnahmenbremse weil sie zurzeit nicht mehr Werbung WOLLEN! (hab darüber geschrieben)