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Wie Obdachlose dem kalten Winter trotzen

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Wie Obdachlose dem kalten Winter trotzen

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Eingestellt von
irabelle
am 07.01.09in Politik via mopo.de

Menschen die bei Eiseskälte jetzt draußen schlafen müssen

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19 Kommentare

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Kommentare zu Wie Obdachlose dem kalten Winter trotzen

 

ZivilcourageZivilcourageam 08.01.09


In den großen Städten mag das ja funktionieren mit den Suppenküchen denn dort werden sie in Trägerschaft der kommunalen Sozialplanung ja gefördert, aber ein echte soziale Notbersorgung für "wirklich" arme Menschen die Hunger haben das sind nicht nur Bezieher der sozialen Grundsicherung bei Arbeitslosigkeit. Natürlich wird in den Tafel-Läden ein Kundenausweis erst dann ausgegeben wenn die Einlünfte geprüft wurden, und ähnlich funktioniert das auch in Suppenküchen, bei der Heilsarmee und bei den Bahnhofsmissionen, aber wenn man tagtäglich mit einsamen armen Menschen zu tun hat die dringend Hilfen brauchen dann sollte man nicht so kleinkariert denken sondern einfach mal helfen auch mal umsonst
Das ist ein ziemlich herzloser Kommentar, zu behaupten das Obdachlose sowieso jeden Tag was zum Essen bekommen können. Einsame alte Menschen haben nicht mal jemand zum reden, Kinder gehen auch weiter mit H8unger in die Schule, wenn sie nicht in einer Großstadt leben wo es DIE ARCHE gibt usw.

zero1000zero1000am 07.01.09


Wo gibt es denn Futtergeld?

HillibillyHillibillyam 07.01.09via Hamburger Morgenpost


Von Dancetime, Sie haben es exakt auf den Punkt gebracht. Je höher die Bereitschaft ist zu helfen um so höher steigt die Zahl derer, welche das soziale Mitgefühl anderer ausnutzen und das als bequem empfinden!
Das gilt natürlich nicht für alle, die auf der Straße leben. Doch ich wage es zu behaupten, daß es die Mehrzahl ist. Viele sind darunter, die Arbeit als unangenehme Last empfinden.

dancetimedancetimeam 07.01.09via Hamburger Morgenpost


Obdachlose wird es immer geben, viele wollen es nicht anders. Denn nach unseren Gesetzen hat jeder Anspruch auf die notwendigste Versorgung. Wenn sich die Leute allerding mit Absicht nicht auf den Ämtern melden, ist ihnen nicht zu helfen. Die Suppenküchen sind schon eine gute Einrichtung, aber leider nutzen dies viele aus und kümmern sich einfach nicht um ihre eigenen Angelegenheiten. Mit HartzIV kommt man mehr schlecht als recht über die Runden, dann zum Monatsende diese Einrichtungen zu nutzen, dagegen ist nichts zu sagen. Wenn aber, wie leider zu viele, sich sagen, ich bekomme sowieso jeden Tag was zu essen, was soll ich mich da anstrengen? das kann ich nicht akzeptieren.

martellomartelloam 07.01.09


Mir tun die Hunde mehr Leid als die Penner.Die Tiere haben sie nur weil es pro Tag 2.-Euro Futtergeld gibt
von den Sozis.Das wird zur hälfte versoffen.Bei uns auf dem Marktplatz stehen sie alle den ganzen Tag und
nie hat man einen Wassertopf oder Fressen gesehen. Zumindest nicht in die Öffentlichkeit.Das ist Fakt.

JochenJochenam 07.01.09via Hamburger Morgenpost


Vorschlag an die "Mitfühler" (z.B. VON ICH): Nimm einen der Penner mit zu Dir nach Hause! Vielleicht den George M., dessen Freundin gerade im Gefängnis ist.

UdoLUdoLam 07.01.09via Hamburger Morgenpost


"Wo lassen die das Geld, welches ihnen aufgrund geltender Gesetze zusteht, zum Beispiel Hartz 4?" - Einige bekommen keins, weil sie sich aus gutem Grund bei keiner Behörde melden.

HillibillyHillibillyam 07.01.09via Hamburger Morgenpost


Nein, nichts ist in meinem Leben schiefgelaufen! Nach 47 Jahren harter Arbeit, ohne nur einmal das Arbeitsamt von innen gesehen zu haben, habe ich entsprechend sparsam gelebt, um nicht auf der Straße zu landen. Schief gelaufen scheint vieles bei denen zu sein, die mir in der Mönckebergstraße die Hand entgegenstrecken und neben sich 2 hungernde Hunde liegen haben. Weil es damals im Norden keine Arbeit gab, bin ich der hinterhergelaufen, in das Ruhrgebiet, mehrere 100 Meter unter der Erdoberfläche. Für einen gesunder Mensch der bettelt, kann ich deshalb lediglich Verachtung aufbringen.

BOXBOXam 07.01.09via Hamburger Morgenpost


Hat der Staat den nicht ne einrichtung für obdachlose??
Die wollen es ja nicht anders.ihnen wird ne warme schglafmöglichkeit angeboten aber die lehnen ab und kehren auf die strasse.was soll man denn da noch tun??

claudia colaclaudia colaam 07.01.09via Hamburger Morgenpost


was genau ist eigentlich so schlimm ab pik ass? ich meine die frage jetzt ernst, denn mein bruder lebt da schon seit jahren. er hat ein einzelzimmer und einen hund. beides scheint ihm keine probleme zu bereiten. ein dauerbewohner sozusagen. oder ist es nur schlimm für temporäre gäste??

Mia MorgoMia Morgoam 07.01.09via Hamburger Morgenpost


vieleicht ist es ja wie folgt:
im sommer weckt es doch eher den neid, als das mitgefühl.. DIE müssen nicht arbeiten, können die lauen nächte draußen geniessen und sind frei... *seufz*
und im winter sind es dann wieder die armen schweine, die sich den arsch abfrieren...

tascha borgtascha borgam 07.01.09via Hamburger Morgenpost


soso, hillibilly, sobald ein obdachloser mensch mit mehreren hunden herumlungert stößt deine hilfbereitschaft an grenzen? da ist doch was echt schief gelaufen in deinem weltbild. ich möchte mal sehen, wie es für dich wäre, obdachlos zu sein. vom großteil der gesellschaft ausgeschlossen.... nur deine hunde respektieren dich und halten zu dir. bieten schutz und wärme. zuneigung und halt....

hotchemaohotchemaoam 07.01.09


Wenn du schon überfordert bist, warum hälst du dann nicht auch die Klappe?

ichicham 07.01.09via Hamburger Morgenpost


Es ist wieder mal so typisch, dass zu solchen Temperaturen darauf aufmerksam gemacht wird... in den Sommermonaten stört sich niemand daran.
Ich finde es schade, dass die Leute nur im Winter "mitfühlend" werden und wenn sie die Leute auf der Straße sehen verachtend wegschauen.

HillibillyHillibillyam 07.01.09via Hamburger Morgenpost


Natürlich gibt es Menschen, die unverschuldet auf der Straße landen. Denen sollte ohne wenn und aber geholfen werden. Doch gibt es nicht all zu viele, welche aus dem Mitleid anderer Kapital schlagen wollen? Wo lassen die das Geld, welches ihnen aufgrund geltender Gesetze zusteht, zum Beispiel Hartz 4? Andere leben davon und haben sogar eine warme Wohnung. Insbesondere stößt mich ab, wenn sich Menschen der Straße in den Suppenküchen von ehrenamtlichen Helfern bedienen lassen oder mit mehreren Hunden herumlungern. Da stößt meine Hilfsbereitschaft an die Grenzen.

onkel-jochenonkel-jochenam 07.01.09


Glaube mir , wenndu keine andere Wahl hast würdest du es auch überstehen ! Du würdest dich wundern wieviel ein Mensch ertragen / aushalten kann ! Man wünscht es natürlich niemandem . Na gut, manchmal vielleicht unseren Herren Politikern , wenn diese mal wieder irgendso eine ,,Grandiose Idee " für Sozial schwache haben !

onkel-jochenonkel-jochenam 07.01.09


Warst du schon mal im ,,PIK ASS " oder auf einem ,,Wohnschiff" ??? Wenn nicht , solltest du es dir einmal anschauen ! Dann wirst du auch verstehen , warum manche Obdachlose es vorziehen lieber draußen zu bleiben und zu frieren !
Die Container im Winter : Ich weiß nicht ob sich da etwas geändert hat . In den 90-ern war es jedenfalls so , das die Leute um 09,00Uhr raus mußten und erst um 17,00 Uhr wieder rein durften ! Sie mußten also auch bei Wind und Wetter ( Schnee , Regen , Frost ) den ganzen Tag über auf der Strasse bleiben ! Ich spreche aus eigener Erfahrung ! Aber ich hoffe mal für die Obdachlosen , das sich diesbezüglich in Hamburg etwas geändert hat !

zettelzettelam 07.01.09


Dazu kann ich sagen respekt, ich würde bei so einer klirrenden kälte nicht mal 1 tag ohne meine Warme Wohnung überstehen

irabelleirabelleam 07.01.09via Hamburger Morgenpost


Hier möchte ich doch auf das Winternotprogramm der Stadt hinweisen. Dieses wurde vor Jahren eingerichtet, weil ein Obdachloser erfroren war. Vielleicht sollte bei den Obdachlosen die dort nicht hin möchten doch noch einmal aktiv Werbung für das Programm gemacht werden. Besser als zu erfrieren ist es allemal.


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