Ägypten soll Frieden im Gaza-Streifen stiften
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Kommentare zu Ägypten soll Frieden im Gaza-Streifen stiften
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RKasrow - ich glaube, ohne Syrien und Iran geht nichts - genauso wie alle anderen, direkt oder indirekt in diesen Konflikt involvierten arabischen Länder, bis hin zu Algerien, Libyen, Tunesien, Marokko etc. Wer aber außen vor bleben sollte: USA, Russland, China und andere machtgierigen, ARAL-,BP, Shellverseuchten Länder. Dieses Problem lässt sich nur lösen, wenn sich alle an einen Tisch setzen unter Moderation eines wirklichen neutralen Landes, eines Landes, dass außer Friedensbewusstsein keine anderen interessen hat.
zero1000. Dank für die erhellenden Worte. Na, ich habe nur die Anaylsen und Bekenntnisse von H. Schmidt und Ariel Sharon zum Thema verfolgt. Und Mubark versucht seit dem Tode von Saddat einen Spagat, der zumindest die Grundidee von Saddat nicht auflöst. Ansonsten, wo habe ich über einen Zeitplan oder sonst etwas gesprochen. Es geht nur um die Linie, den großen Zusammenhang aus Geschichte, Ist und mögliche Zukunft. Die Verantwortlichen sind zum Zusammenraufen verurteilt. Und Syrien habe ich außenvor gelassen, da es eben doch erst einmal ohne Syrien und Iran geht. Denn, wenn das hier so auf den Weg gebracht werden könnte und die Mehrheit der anderen arabischen Staaten irgendwie involiert sind und sei es nur, sich neutral zu verhalten, sind Syrien und Iran neutralisiert. Und speziell Syrien wird sich dann öffnen, was ja bereits im Gange ist. Schon aus Eigeninteresse. D.h., diesen "Papnasen" muß man immer ihr Eigeninteresse möglich machen ztu bwegreifen, dann kommt Bewegung hinein. Und das ist das, was einst Saddat wollte und Sharon auch begriffen hatte. Siehe hierzu auch die Kommentare von Fischer. Neulach war gerade ein hervorragender Film über das Leben von Sharon im Phönix. Sehr erhellend und der Nachweis, wie sich Sharon durch Einsicht gewandelt hat. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, das eigentlich meist die israelischen Hardliner zu den größten politischen Wandlungen beigetragen habe. Na, und dann sei noch daran erinnert, daß ohne Europa auch nichts geht, denn hier geht es auch um die Frage Jerusalems, die international offen gesichert werden muß, da es Mittelpunkt dreier Weltregligionen ist und Niemand ausgeschlossen werden darf, egal wie der "Oberbürgermeister" heißen mag oder wo er garde herkommt.
Es ist einiges wohl nachvollziehbar, was hier geschrieben, vieles nicht. Nach dem Wahlsieg der Hamas und den darauf folgenden Bürgerkriegszuständen wurde von Olmert ein Konvergenzplan ins Leben gerufen, auf ein Jahr beschränkt, der einen eigenen Staat Palästina zur Folge haben sollte. Dies ist gescheitert. Mal die Fatah außer Acht gelassen, wissen die P. sebst nicht was sie wollen. Ein nicht zu verachtender Teil fordert das Territorium zwischen Mttelmeer und Jordan - hieße - adieu Israel, ein anderer das gesamte Westjordanland, wieder ein anderer die palästinensischen Autonomiegebiete incl. Ostjerusalem und so weiter.
Es wird weiterhin vergessen, wer an diesem Konflikt noch mitspielt - RKarow, Deine Idee ist nachdenkenswert - nur vergisst Du Syrien und Iran - und China. Ohne Syrien und Iran läuft hier nichts und das ist die große Unbekannte.
Dass Mubarak der Tourismus wichtiger ist, halte ich für sehr verwegen. Mubarak fürchtet etwas ganz anderes - nämlich, dass international der Vorschlag kommen könnte, dass Ä. für eine gewisse Zeit eine Art Protektorat für GAZA und die Autonomiegebiete bis zur Gründung eines Staates P. übernehmen sollte.
Und jetzt kommen wir zu Sadat. Ich habe es in einem anderen Zusammenhang schon enmal geschildert: Ich hatte die Ehre ihn und seine Gattin persönlich zu kennen - und auch mit ihm seine Ideen zu diskutieren - sie liefen nämlich genau darauf hinaus. Empfehle hierzu seine Rede vor der Knesset zu lesen und - die Reaktionen der anderen arabischen Staaten. Die Frage stellt sich mir heute noch: WO WAR Mubarak, als Sadat ermordet wurde? Was haben die Staaten wie Syrien etc. getan - GEFEIERT - in Teheran wurde damals eine Straße nach dem Mörder benannt, heute allerdings umgetauft in Intifada-Straße.
Es ist an der Zeit, dass Israel, der Hamas, der Fatah und allen Hardlinern Einhalt geboten wird - INTERNATIONAL - und dann, erst dann - RKarow - kann man darangehen - Deine Ideen umzusetzen!
(Bei Sharon bin ich nicht konform mit Dir)
Ich denke nach den letzten Ereignissen wird es aber erstmal dauern, bis sich die Gemüter wieder abgekühlt haben. Und sicherlich wird es auch mindestens einen oder mehre Anschläge auf isrealische Soldaten und/oder Zivilisten geben.
Bleibt zu hoffen, dass es nur ein Phase auf dem Weg zu neuen Verhandlungen bleibt.
Ich war nie ein Fan von Scharon aber letztendlich muss ich einsehen, dass die Haupt-Gegner-Parteien Frieden schliessen müssen, daher wäre gar nicht so eine große Tragödie, wenn die Hardliner auf israelischer Seite gewählt werden, was aber auch bedeutet, dass diese Hardlineer über ihren Schatten springen auch mit den Hardlinern der Fatah verhandeln müssen.
Ich habe gerade gelesen und auch öfter schon gehört, dass Israel demnächst in die EU aufgenommen werden möchte. Prof. Rolf Verleger, ein Mitglied des Zentralrats der Juden in Deutschland, hat das in einem Interview mit der "Deutschen Welle" gesagt. Sinngemäss "wenn die Israelis in die EU wollen, dann dürfen sie sich nicht so aufführen. Für die Blockade "Sarajewos" wurden die Offiziere in Den Haag vor den internationalen Gerichtshof gestellt und bekamen lebenslange Haft". Mal sehen wie das mit den Offizieren Israels wird? Wie seht ihr das?
Ich finde, es ist egal, wer dieses Friedensprozedere auführt. An der Gesamtsituation wird sich m. E. sowieso nichts ändern. Die Feindschaft der Kriegsparteien sitzt einfach zu tief.
Vielleicht wird das Ganze erst was, wenn die Palästinenser einen international anerkannten Staat ausrufen dürfen.
Genau, deshalb ja auch keine Föderation, sondern Konföderation nach herstellung des eigenen Staates für Palästina, der sie längst hätten haben können. Alles andere provoziert nur neue Kriege. Und den Friedensplan, wo z.B. Jerusalam unter ein Gouvernerment der UN gestellt wird als Weltstadt christlicher Art für alle Religionsgruppen ohne Alleinanspruch, besteht bereits. Siehe auch onlinezeitung24.de etc. Und es geht alles, wenn man will. Ariel Sharon hatte genau diese Geschichtsnotwendigkeiten verstanden und eingeleitet als Kehrtwendung seiner bisherigen Handlungen. Ein führ wahr großer, einsamer Mann, der leider zu früh ausschied.
Wie soll das funktionieren?
Mag sich ja ganz logisch anhören aber die gefühle auf beiden Seiten sind damit kaum in Einklang zu bringen. Die sind halt nicht logisch.
An der derzeitigen Situation ist zwar die Hamas Schuld, allerdings sollte man auch in der Lage sein, dass nunmal ein Pulverfass entsteht, wenn man so viele Menschen auf engstem Raum zusammenpfercht. Die Leute überleben zwar, allerdings ohne Perspektiven.
Es mag nun unlogisch sein sich deshalb an Busstationen u.Ä. in die Luft zu jagen aber es ist voraussehbar, dass so etwas pssieren wird und das ist politische Dummheit auf israelischer Seite.
Es fragt sich auch ob die Israelis überhaupt friedliche Palästinenser wollen.
Man stelle sich vor, dass die Palästinenser sagen:" Ok, wir leben halt unter Isreals Macht - gebt uns einfach nur das Wahlrecht und wir machen nichts mehr." Ich denke, dass ist ein Alptraum für die Israelis, denn dann wäre Israel nach ein paar Jahren die längste Zeit ein mehrheitlich jüdischer Staat gewesen. (rein demografisch)
Ina und Zettel. Ich seid ja ganz Eingeweihte. Mubarak war Vertreter von A. E. Saddat, den großen Ägypten Chef, der so schändlich ermordert wurden von ein paar Irren. Und jetzt ist er der Einzige ernst zu nehmende, der hier etwas sinnvolles bewirken kann. Und hoffentlich hilft er mit, die Hamas zu zerschlagen, damit das Morden an der eigenen Bevölkerung aufhört. Denn die Israelis sind es nicht. Und wenn dann endlich Niemand mehr der Palästinenser die eigene Staatlichkeit verhindert, kann endlich auch eine Konförderation zwischen Israel und Palästina geschmiedet werden als einzige dauerhafte Friedenslösung und eine Erweiterung auf eine Art EU unter Teilnahme von Ägypten, Jordanien, Libanon und Israel in die Wege geleitet werden. So haben alle etwas davon und die Gegend wird erblühen. Oder wem ist das wieder nicht recht?
Den Ägyptern ist das Tourismusgeschäft wichtiger als der Nah-Ost-Konflikt. Mit den diplomatischen Bemühungen zwischen Fatah und Hamas kann Mubarak erreichen, dass der Konflikt sich nicht auf Ägypten ausdehnt mit weiteren Terroranschlägen.
Genau!!! Ägypten will nur werbung für sich machen und sich Als Friedensstifter ausgeben
Ägypten ist das sicher das Falshce land. Es ist zu sehr voreingenommen von dem Konflikt und vertritt nur seine finanziellen interessen