3.59

Scientology-Verdacht gegen Peitzer Rathauschef

x 1
 
 
Scientology-Verdacht gegen Peitzer Rathauschef

Beitrag melden

Eingestellt von
August
am 07.01.09in Unterhaltung via lr-online.de

Der Bürgermeister von Peitz, Bernd Schulze (parteilos), ist in den Verdacht geraten, unwissend für die Scientology-Kirche geworben zu haben.

Auf lr-online.de weiterlesen

115 Kommentare

Ähnliche Beiträge aus den Themenbereichen: Verdacht, scientology, Panorama, Kirche

 

Kommentare zu Scientology-Verdacht gegen Peitzer Rathauschef

 

YetiYetiam 10.04.09via Lausitzer Rundschau


Die LR scheint so beliebt zu sein, dass nicht mal die eigenen Mitarbeiter sie lesen. Wie könnte sonst in der Rundschau, die bedeutend mehr Leute erreichen kann dieselbe Werbung stehen, für die man den Peitzer Bürgermeister kritisiert hat.
Auf den Bürgermeister wurde tagelang eingedroschen - für die eigene Du... aber soll eine kleine Entschuldigung ganz hinten versteckt reichen?

MalxeMalxeam 10.04.09via Lausitzer Rundschau


Redakteure der "LR",wenn ich solche Arbeit leisten
würde,dann wäre ich schon lange Langzeitarbeitsloser.
Mit dem Beitrag am 07.04.2009 habt ihr euch ein
schönes Osterei gelegt.Auf euere Reaktion bin ich
gespannt.

Barbara III.Barbara III.am 09.04.09via Lausitzer Rundschau


Dazu steht hier, denke ich, eine Richtigstellung bzw. Entschuldigung.

LINK

kappelkappelam 09.04.09via Lausitzer Rundschau


"LR",auf Seite 12 der Dienstagausgabe 07.04.2009
macht ihr Werbung für Scintology.Wie soll ich das
werten?

Christopher N.Christopher N.am 23.01.09via Lausitzer Rundschau


Man reibt sich ungläubig die Augen: Jetzt will der Peitzer Bürgermeister aus seinen Ungeschicklichkeiten und seiner fehlenden Kritikfähigkeit auch noch Geld machen, indem er zu einem kostenpflichtigen Vortrag bittet. Imageschaden für die Region, wirtschaftlicher Schaden für das Tourismusgewerbe und steigende Einnahmen des Herrn Schulze. Frechheit siegt, aber in der Demokratie zum Glück nicht immer...

berndschulzeberndschulzeam 15.01.09via Lausitzer Rundschau


Wollt Ihr wirklich mehr wissen?
Dann besucht meinen Vortrag "Das Geheimnis" am 3.3.09 um 18:09 Uhr
Infos über: www.peitzistgeil.de

berndschulzeberndschulzeam 14.01.09via Lausitzer Rundschau


Danke an alle!
www.peitzistgeil.de
.... vielleicht lernen wir uns mal kennen ...

Barbara III.Barbara III.am 12.01.09via Lausitzer Rundschau


Das kann aber nicht sein, wer verliert muß auch die Kosten tragen.

Da haben die ja noch Schulden bei dem Magazin.

Außedem sollte man vielleicht auch mal etwas genauer prüfen woher denn so viel Geld kommt, es regnet schließlich nicht vom Himmel und andere religiöse Gemeinschaften müssen bereits betteln, nur Scientology hat ständig Geld zu verteilen. Das muß doch jedem auch mal spanisch vorkommen.

AnonymousAnonymousam 12.01.09via Lausitzer Rundschau


Geld ist ein gutes Stichwort - davon hat diese Sekte nämlich reichlich. Und mit Gerichtsverfahren ist das so eine Sache - das Times Magazine hatte ja wegen seiner Titelstory "Scientology - Thriving Cult of Greed and Power" eine Klage am Hals, an deren Ende sie letztlich Prozesskosten in zweistelliger Millionenhöhe abschreiben musste, weil Scientology das Verfahren derart in die Länge gezogen hat. Die Sekte hat zwar letzlich das Verfahren verloren, aber das Geld war trotzdem weg.

Barbara III.Barbara III.am 12.01.09via Lausitzer Rundschau


Im Grunde ist es doch das gleiche wie bei der RAF. Stell keine Fragen und folge deinem "Führer".

Die RAF wurde auch verboten. Hitler wurde damals zur Kapitulation gezwungen, es ist immer wieder das gleiche Prinzip.

Barbara III.Barbara III.am 12.01.09via Lausitzer Rundschau


Richter mögen ohnehin keine langen Begründungen, dann müssen die so lange lesen, das ist denen alles viel zu viel Arbeit.

Scientology wird keine Erklärung dafür abgeben können, wie diese mit dieser Philosophie die Demokratie erhalten und schützen wollen, wo die Philosophie doch den Grundsätzen der Demokratie widerspricht, und damit sind die dann schon aus dem Rennen. Es ist wirklich so einfach.

Barbara III.Barbara III.am 12.01.09via Lausitzer Rundschau


Sie können mir das wirklich glauben, wenn ich Ihnen sage, diese Zitate reichen für ein Verbotsverfahren, dann reichen die auch, schließlich kann man nicht nur bis vor den BGH ziehen, inzwischen kann man auch bis vor den Europäischen Gerichtshof und noch weiter ziehen. Es ist eben wie immer nur eine Frage des Geldes.

AnonymousAnonymousam 12.01.09via Lausitzer Rundschau


Das Problem ist, daß die Zitate, die Anordnungen, die "Philosophien" sämtlich als Interna behandelt wurden und immer noch werden. Inzwischen sind einige Dokumente online verfügbar, es existieren Berichte und Aussagen (davon einige unter Eid) von Aussteigern.
Scientology versucht natürlich, die Dokumente wieder aus dem Netz zu bekommen, allerdings werden die schneller an anderer Stelle wieder hochgeladen, als die sie von den diversen Webseiten herunterbekommen (per Klagen, Drohungen, usw.)

Barbara III.Barbara III.am 12.01.09via Lausitzer Rundschau


Danke für den Link, aber ich habe mich mit Scientology schon mal beschäftigt, und noch mal beschäftige ich mich nicht mit dem Thema. Die in Berlin sind ohnehin nur drittklassig, können nicht mal Fragen beantworten sondern man kriegt nur ihre Werbefilme vorgesetzt.

AnonymousAnonymousam 12.01.09via Lausitzer Rundschau


Barbara, es reicht nicht. Die Richtlinien, wann eine Organisation verboten werden kann, sind sehr, sehr eng gesteckt. Scientology wird allerdings in mehreren Bundesländern vom Verfassungsschutz beobachtet und als verfassungsfeindlich bezeichnet.
Ich lasse mal einen Link zu einem anderen Artikel hier:
LINK (der Link führt zur Berliner Morgenpost, habe nur die Adresse verkürzt). Alternativ sind auch die Verfassungsschutzberichte lesenswert (ist alles online zu finden).

Barbara III.Barbara III.am 12.01.09via Lausitzer Rundschau


Jetzt würde ich gern noch wissen wollen, welche "intelligenten" Menschen bei dieser Philosophie Scientology in Deutschland überhaupt zugelassen haben.

Wer brauchte denn diesmal gerade Geld oder was immer es für die "Genehmigung" gab.

AnonymousAnonymousam 12.01.09via Lausitzer Rundschau


Nur daß Scientology sich allzu gerne als über jeglichem Recht und Gesetz stehend betrachtet.

Ein weiteres bezeichnendes Zitat der gleichen Person: "Somebody some day will say 'this is illegal.' By then be sure the orgs say what is legal or not."

Zu deutsch:
"Irgendjemand wird irgendwann sagen 'das ist illegal'. Stellen Sie sicher, daß zu diesem Zeitpunkt die Orgs bestimmen, was legal ist und was nicht." (Org = Scientology-Organisation)

Barbara III.Barbara III.am 12.01.09via Lausitzer Rundschau


Da fällt mir ein, das reicht eigentlich für ein Verbotsverfahren, denn, wenn das Zitat stimmt, dann werden von Scientology die Grundmauern der Demokratie in Frage gestellt.

Barbara III.Barbara III.am 12.01.09via Lausitzer Rundschau


Es ist schön, wenn Menschen ihr eigenes Urteil sprechen, dann muß man sich nicht selbst eines überlegen.

Was man anderen zumutet muß man gegen sich selbst dann für "Recht" anerkennen.

AnonymousAnonymousam 12.01.09via Lausitzer Rundschau


Ach, und bevor nun behauptet wird, diese Anordnung sei abgeschafft worden: Nur die Benutzung des Begriffs "Fair Game" (Freiwild) in Anordnungen zum Umgang mit Kritikern sollte "aufgrund der negativen PR" eingestellt werden. Die eigentlichen Praktiken sind immer noch in der Anwendung.


Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden

Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren