Nürnberger Ärztin klagt an: Ich bin pleite, weil ich meinen Patienten nicht schaden will!
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19 KommentareKommentare zu Nürnberger Ärztin klagt an: Ich bin pleite, weil ich meinen Patienten nicht schaden will!
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Das tut mir so leid!
Ich war bis zu meinem Umzug nach Regensburg bei Frau Dr. Adam und scheue mich seitdem davor, mich auf die Suche nach einem neuen, ebenso tollen Hausarzt zu machen. Habe erst vor wenigen Tagen von ihrem Schicksal als Ärztin erfahren, was mich total erschüttert hat! Sie hat sich jedesmal wirklich intensiv Zeit genommen, hat mir Krankheiten und deren Therapie ganau erklärt, mich von meiner Angst vor dem Blutabnehmen geheilt, und hat mir nie einfach so etwas verschrieben. Ich hatte stets das Gefühl, in den besten Händen zu sein - ganz ohne lange Wartezeiten, teuere Apparate, viel Personal, ... Wenn ich von ihr erzählt habe, haben sich alle gewundert, dass es so etwas heutzutage noch gibt. Leider scheint es wirklich nicht mehr zeitgemäß zu sein, sich mit so einem Idealismus um seine Patienten zu kümmern. Das ist wirklich tragisch!
Der Aufruf an mit ihren Ärzten unzufriedene Nürnberger ist vielleicht die einzige Möglichkeit, ihr noch zu helfen (wahrscheinlich aber leider schon zu spät!). Die Idee mit dem Spendenkonto würde ich aber auch gerne unterstützen.
Selbst wenn ihre Praxis nicht mehr zu retten sein sollte, sind persönliche Worte als Zeichen der Anteilnahme vielleicht wenigstens ein kleiner Trost für sie...
Die Kommentare von "Schmidt", "Müller" und "Günther" finde ich nicht sachlich genug verfasst: (zu "Müller") Ein Patient mit grippalem Infekt wird von jedem Arzt abgehört, und von einer Impfung ist während eines Infektes sicher nie die Rede ...
Also, bitte mehr Sachlichkeit. Die Kommentare von Patienten wirken auf mich glaubhaft, und dass man pleite geht, wenn man sich für das Wohl von Patienten einsetzt, erscheint mir plausibel. Unser Gesundheitssystem ist absurd!
Zwischen Anspruch und Wirklichkeit liegen halt Welten.
Seit Jahren bin ich Patientin von Frau Dr. Adam, leide an Arthrose an beiden Knien.
Von Orthopäden empfohlene Operationen (Umstellungen) waren erfolglos und er-
wiesen sich als überflüssig. Erst durch Frau Dr. Adam kam ich an die richtige Stelle
und bekam ein künstliches Kniegelenk und warte auf eine weitere Operation am zweiten Bein.
Mit viel Geduld und Sachkenntnis half und hilft mir die Ärztin weiter bei der Therapie. Es wird schwer für mich, einen anderen Hausarzt zu finden, nachdem
ich von vielen "Spezialisten" behandelt, fast zwei Jahre umsonst krank bin.
und wie geht es jetzt weiter?
Würde Frau Dr. Adam nicht sein würde ich heute Querschnittsgelähmt im Rollstuhl sitzen, nur durch Ihr schnelles und energisches reagieren habe ich es zu verdanken mich noch selbst zu versorgen und nicht auf einen Rollstuhl und anderen Pflegepersonal angewiesen zu sein, es tut mir sehr leid heute erst davon zu lesen, und wünsche mir dass andere Patienten mal auf Ihr inneres horchen und nicht nur Antibiotika verlangen(dadurch wäre meine Krankheit in den Rollstuhl gekommen! )Wass auch mir mehrmals in den darauffolgenden Jahren in den Krankenhäusern etc. von den Proffessoren und Ärzten bestätigt wurde.Ich würde mir vom Herzen wünschen wenn Frau Dr. Adam weiterhin im Dienste des Patienten stehen könnte!!Alles gute und nochmals vielen, vielen Dank für Ihren Beistand!
Nur gut das der Arzt kein Handwerker war, sonst wären mit den 45 Euro nichtmal die Anfahrtskosten gedeckt gewesen.
Ich habe Fr. Dr. Adam Live erlebt und finde es bemerkenswert, wie sie mit den Patienten umgeht. Schade, dass sie aufhört. Denn meine Patienten sind mit ihr zu frieden und mit einem neuen Hausarzt wieder die Therapie abzustimmen ist sehr schwierig !
Eine Umfrage bei betroffenen Patienten und Angestellten würden ein ganz anderes Bild ergeben.......!
Diese Geschichte hört sich zu schön an um wahr zu sein und ist leider nicht allzu sorgfältig recherchiert.
Wer auch immer Kontakt mit dieser Ärztin hatte, egal ob als Patient, Angestellter oder Lieferant war froh schnell das Weite suchen zu können.
Behandelt wurde in dieser Praxis weniger nach Erkrankung sondern nach Budget.
Pleite geht diese Praxis nicht wegen Verantwortungsbewußtsein, sondern wegen der absoluten Unfähigkeit im Umgang mit Menschen.
Ein Patient mit Husten oder grippalem Infekt möchte nun mal gerne abgehört werden und nicht über die Impfungen informiert werden, bei der die Dame wegen des Budgets besser verdient.
Manchmal wäre eine gründliche Recherche dienlicher als ein Schnellschuß.....
mag ja sein daß frau adam es gut meinte aber meiner meinung nach ist das nicht der grund sondern das ständige wechseln ihrer helferinnen und schlechte betriebsklima fragen sie mal wieviel personal sie verschlissen hat und wie das die patienten aufgenommen haben und wieviel arbeitsgerichtsprozeße sie verloren hat da war sie ja schon fast dauer gast
Was die Kollegin nicht versteht ist dass die neue Gesetzgebung die freiberufliche Versorgung von Sozialversicherten abschaffen will, wie in allen anderen Ländern Europas auch.
Moderne Medizin soll Leistungsbeschränkung darstellen und nicht Optimalversorgung.
Dies können nur Angestellter in Kliniken oder treue Diener der Versicherungen die sich an die Vorgaben halten:kurze Sprechzeit, keine Beratung billigste Medikation. Dies widerspricht einem Freiberufler der Optimalleistung erbringen will. Aber nur mit den neuen Kassenrichtlinien können die Rentenzeiten der Bevölkerung reduziert werden und die Staatsfinanzen saniert:
Das Gesundheitsreformgesetz muss die Rentenkassen Sanieren und das geht nur wenn man gute Ärzte aus dem System treibt, und intelligente Studenten davon abhält in die behandelnde Medizin zu gehen.
Die Konsequenz auch als Empfehlung: Ausland oder Privatpraxis.
Das tut weh. Wir, Ehepaar mit Kind, sind seit 2005 bei Frau Dr. Adam. Ich musste damals dringend eine(n) neue Hausarzt(ärztin) organisieren, nachdem unser damaliger Hausarzt meinen Mann nach erfolgter Operation eines komplizierten Beinbruches in seine Praxis im zweiten Stock ohne Aufzug bestellte. Nach einem ersten Gespräch mit Frau Dr. Adam war ich mir sicher, die Richtige gefunden zu haben, noch am gleichen Tag kam sie zum Hausbesuch, um das Bein meines Mannes zu versorgen.
Seitdem sind wir alle drei - bei welchen Krankheiten auch immer - sehr gut beraten und versogt worden und das mit kleinstmöglicher chemischer Keule.
Meine Hochachtung!!!
Solche Ärzte(-inen) sollten eigentlich als Beispiel genommen werden. Ich glaube beide Seiten müssten aufgeklärt werden, sowohl die normalen Ärzte müssten ein aktiveres Gewissen haben, als aber auch die Patienten einen kritischeren Blick entwickeln und nicht glauben dass die Arznei hilft. Denn die Krankheit ist eine Projektion eines inneren Zustandes auf den Körper. Daher könnte eine auf Kommunikation aufgebaute Therapie die richtige sein. Keine Krankheit ist auf einer organischen Ursache zurückzuführen. Der Körper ist nur Mittel zum Zweck.
Nun, wir sind alle von klein auf daraufv dressiert, mitzumachen, uns und andere einzufügen, uns gegenseitig auszustechen, jede noch so primitive Schablone für das Non plus Ultra von Problemlösung zu halten usw.; wir haben zwar dagegenangekämpft aber nie eine Alternative kennengelernt. Woher sollte da die Fähigkeit kommen, die eigene Entwicklung souverän zu betrachten und sie mit einem Arzt gemeinsam zu gestalten???
Was wir hier erleben, ist kein medizinisches Problem sondern ein pädagogisches. Durch gute Medizin kann die Ärztin das Problem leider nicht lösen, sie kann aber lernen, mit den Kräften IM Menschen, mit denen er selbst nicht umgehen kann, umzugehen. Der Ich-kann-Schule-Satz 2008 lautet: "Wenn ich mit deinen Talenten besser umgehe als du, dann mögen sie mich und folgen mir lieber als dir." Damit würde ich jedem guten Arzt gute Erfolge wünschen. Ich hgrüße herzlich.
Franz Josef Neffe
Wie wäre es mit einem Spendekonto für die Frau?
Nein, mal im Ernst. Gestern habe ich mit meiner Mutter telefoniert. Sie beschwerte sich über die hohe Arztrechnung. 45 Euro hat er ihr abgeknöpft für einen einzigen Hausbesuch, der gerade mal 5 Minuten dauerte und bei dem außer "a weng schaun" nichts passiert ist.
Für mich als Nicht-Nürnberger (ca. 100km Entfernung) ist es schon sehr schwierig, der Ärztin zu helfen. Ich kann hier lediglich einen Aufruf starten, dass sich so viele Nürnberger wie möglich bei ihr behandeln lassen. Viele sind unzufrieden mit ihrem Arzt - gebt der Dame eine Chance, solange ihr noch die Möglichkeit dazu habt!
Leider ist diese Ärztin kein Einzelfall, ihre lobenswerten guten Absichten den Patienten "sinnvoll" helfen zu wollen passt einfach nicht zum allgemeinen Trend. Es ist bedauerlich aber die Wahrheit weil die Aufklärung zu Erkrankungen miserabel vernachlässigt wird (die Krankenkassen sind ebenso wie zuständige Ministerien gesetzlich dazu verpflichtet) entsprechende Informations- Broschüre zu verbreiten funktioniert die Behandlung nur im Schnell-Durchlauf. Für viele Ärzte zählt eben nur noch das Geld, da bleibt die Ethik mal eben auf der Strecke. So seltsam das klingen mag aber zu so einer verantwortungsvollen Ärztin würde ich hingehen. Gerade weil die Pharma-Industrie bevorzugt junge Testpersonen und nur bis maximal 55 Jahre einsetzt um neue Medikamente zu testen ist die Wirkung von diesen bei alten Menschen völlig unerforscht. Ich bin sicher wenn Frau Dr. Marie Luise Adam sich auch noch mit dem Zusammenhang der Erkrankungen von Seele und Körper auseinander setzt wird sie auch weiter an ihrerm ärztlichen Ethik-Eid festhalten. Vielleicht hilft dieser Artikel in der Abendzeitung ihr etwas Mut zu machen noch nicht völlig auf zu geben, sondern "notfalls" anderswo einen neuen Anfang zu wagen. Solche verantwortungsvollen Ärztinnen und Ärzte sind bei der Pharma-Industrie wohl nicht so beliebt, denn je mehr Medikamente verschrieben werden um so mehr verdient sie. Ich bin nur ein Laie und kenne die Zusammenhänge nicht aber vielleicht gibt es ja auch eine Möglichkeit ausserhalb der Kassenärztlichen Vereinigung mit einer huminatär und ethisch eingestellten Krankenkasse zu verhandeln.
Tut mir leid sowas zu hören.. bei ehrlichen .. nicht PharmaKonzerngesteuerten Ärzten.