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Viele Gedanken sind jetzt bei den Menschen im Gazastreifen

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Viele Gedanken sind jetzt bei den Menschen im Gazastreifen

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Eingestellt von
Ingrid
am 09.01.09in Unterhaltung via az-web.de

Aachen. Schnee überdeckt vieles. Der Alltag wirkt sehr viel gedämpfter, wenn er von einer weißen Pulverschicht überzogen wird. Ruhig waren die letzten Tage für Otmar Steinbicker trotzdem nicht. Genau wie für die rund 80 Menschen, die sich mit ihm vor dem Rathaus versammelt haben.

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6 Kommentare

Kommentare zu Viele Gedanken sind jetzt bei den Menschen im Gazastreifen

 

AachenerAacheneram 10.01.09via Aachener Zeitungsverlag


Am Samstag, 10.01.09 waren zwei weitere Kundgebungen wegen des Nahostkrieges in Aachen. Auf der Kundgebung der Deutsch-Arabischen Gesellschaft am Elisenbrunnen wurde in auf Schildern die Politik Israels gegenüber den Palästinensern mit der Ausrottungspolitik der Nazis an den Juden gleichgesetzt.

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AachenerAacheneram 10.01.09via Aachener Zeitungsverlag


Am Samstag, 10.01.09 waren zwei weitere Kundgebungen wegen des Nahostkrieges in Aachen. Auf der Kundgebung der Deutsch-Arabischen Gesellschaft am Elisenbrunnen wurde in auf Schildern die Politik Israels gegenüber den Palästinensern mit der Ausrottungspolitik der Nazis an den Juden gleichgesetzt.

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Tim RainerTim Raineram 10.01.09via Aachener Zeitungsverlag


Ist doch Quatsch! Wer ist jetzt eigentlich gegen wen wen und wer für wen? Bei zwei Veranstaltumgen wird es doch wie so oft in der Linken ein Streit zu Isreal, Antisemitismus und Islamismus dahinzer stecken... Wäre nett, wenn diese Zeitung so etwas auch mal aufklären würde....

KölnerKölneram 09.01.09via Aachener Zeitungsverlag


Wo seid ihr denn, wenn in Darfur hundertausende Menschen von einem islamistischen Regime abgeschlachtet werden? Wo seid ihr, wenn seit 1998 fast 6 Millionen Menschen im Kongo in einem grausamen Bürgerkriegt ihr Leben verloren haben? Wo in den ganzen Jahren, in denen Raketen aus dem Libanon und Gaza in Israel eingeschlagen sind?
Aber wenn Israel sich selbst verteidigt (Ohne die Wahl der Mittel zu verteidigen) kann man die Uhr danach stellen, wann die nächste Mahnwache auf der Straße stattfindet und der Schutz der Zivilbevölkerung gefordert wird. Solange Konflikte mit zweierlei Maß gemessen wird, kann diese Heuchlerei nur als scheinheilig bezeichnet werden.
Man verzeih mir diese Polemik, aber es ist einfach nicht zu ertragen.

HerbertHerbertam 09.01.09via Aachener Zeitungsverlag


Recht haben Sie!
Und wörtlich dazu schreibt die Journaille: "Der Alltag wirkt sehr viel gedämpfter, wenn er von einer weißen Pulverschicht überzogen wird."
Pulverschicht schreibt sie, und meint Zuckerguß - auf diese entsetzliche Gemüts- und Selbstbefindlichkeitshuberei.

IngridIngridam 09.01.09via Aachener Zeitungsverlag


Eine von Selbstdarstellung und Wohlfühlmitleid zerfressene Veranstaltung. Es wurden Stellungnahmen von Friedenspreisträgerinnen und -trägern verlesen und an die Teilnehmer appelliert, anschließend eine Schweigeminute abzuhalten. Mehr nicht. So befriedigt also der Aachener Bürger sein grenzenloses Entsetzen über die unzähligen Opfer dieses sinnlosen Krieges. Man will der Öffentlichkeit seine Fassungslosigkeit und seine Anteilnahme präsentieren - und der WDR ist natürlich auch dabei...

Ich stelle mir die Frage: Wozu oder besser wem dienen derartige "Mahnwachen"? Inwiefern kann man sagen, dass den Menschen in Gaza durch die Verlesung von Stellungnahmen vor dem Aachener Rathaus vor 50 Leuten geholfen wird? Und ist es nicht viel mehr die Werbung für den eigenen Wohlfühl-Verein, die die Veranstalter mit solch einer "Mahnwache" bezwecken? Selbstverständlich wäre es unerhört, wenn sich der Verein "Aachener Friedenspreis e.V." nicht zu den Geschehnissen in Nahost äußern würde. Also denkt man sich, halten wir doch eine feine Mahnwache ab, um unser - so wörtlich - "Entsetzen über den brutalen Krieg im Gazastreifen zu demonstrieren". Sehr schön gesagt. Die Betroffenen in Gaza werden sicher aufatmen, dass die Aachener solch deutliche Worte gefunden haben.


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