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Kommentar: Nutzerrevolte stürzt digg.com in die Krise

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Kommentar: Nutzerrevolte stürzt digg.com in die Krise

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Bis vor Kurzem war die schöne neue Web 2.0-Welt noch in Ordnung. User schaffen Inhalte, die Betreiber profitieren von Usern. Internet kann so einfach sein. Was aber passiert, wenn die User nicht so wollen, wie die Betreiber das gerne hätten, zeigt der Eklat um digg.com. Ein bekannt gewordener Schlüssel um HD DVDs zu knacken hat nun die Grenzen des

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4 Kommentare

Kommentare zu Kommentar: Nutzerrevolte stürzt digg.com in die Krise

 

WiredRyoWiredRyoam 07.05.07


Bei 76.500 deutschen Seiten die den Code veröffentlichen (ohne die zigtausende Seiten die darauf verweisen), ein aussichtsloses Unterfangen.

Und ich sehe KEINE illegalen Vorgänge bei veröffentlichen eines Hex-Schnipsels.
Das mit der "Wirksamkeit" steht mal eben so im gesetz drin, das kannst du nachlesen. Es wurde zwar noch nicht gerichtlich festgeöegt, was denn das genau bedeutet, aber ich bin guter Dinge das, wenn man einen Schutz so simpel ausgehebelt werden kann, dieser evt. nicht als wirksam eingestuft werden wird.

Was die Industrie macht oder nciht spielt keine Rolle. Der Code ist nicht mehr aus dem Internet zu entfernen. Wenn Abmahnungen folgen, werden aus diesen Betreibern Märtyrer. Durch die vielen Möglichkeiten einfache Seiten Anonym zu schalten, wäre es ein sinnlos die Seiten schliessen zu lassen.
Man kann schneller Seiten eröffnen als die Behörden diese schließen lassen können...
Aber so weit sind wir noch nicht.

BlindenhundBlindenhundam 04.05.07


WiredRyo:

Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Zum einen können auch "Linkseiten" wie digg, yigg oder webews durchaus haftbar gemacht werden. Denn auch für reine Lins gibt es die so genannte "Störerhaftung".

Zum anderen besagt das Urheberrechtsgesetz nicht, dass ein Kopierschutz nur dann "wirksam" ist, wenn man ihr nicht knacken kann. Das wäre ja absurd.
Wenn ein Entschlüsselungsprogramm benötigt wird, dann ist das durchaus ein "Umgehen eines Kopierschutzes". Wäre der Schutz nicht wirksam, bräuchte man keinen Decrypter. Von daher ist die Sachlage nicht ganz so einfach.
Es ist zwar durchaus möglich, dass die Industrie die Segel streicht und einfach in Zukunft ihre Hausaufgaben besser macht. Es ist aber ebenso möglich, dass eine ganze Menge Seiten in Kürze teure Abmahnungen bekomen. Was dann daraus wird, müssten dann Gerichte entscheiden.

Gruß

WiredRyoWiredRyoam 04.05.07


Muss es nicht geben, denn bei beispielsweise bei YIgg.de wird die Nachricht erst gar nciht gelöscht: LINK

Bei uns hätte ein Verbot einer Hex-Zahl wohl keine Chance. Zusätzlich muss man sich fragen ob ein Kopierschutz denn wirklich als wirksam eingestift werden kann wenn er so leicht zu überwinden ist. Das ist nämlich lt. Gesetz die Voraussetzung für ein Verbot... es ist verboten einen wirksamen Kopierschutz zu umgehen. Alles andere könnte als "Kopierschutzfrei" gewertet werden.

Wie gesagt Zahlenfolgen bei uns zu schützen oder zu verbieten dürfte nicht funktionieren. Deswegen gibt es auch schon hundete von Seiten die den Code zeigen ( LINK ). Mittlerweile sind 842.000 (Stand 04.05.07 / 09:29 Uhr) Seiten auf Google eingetragen.

Diese Schlacht hat die Filmindustrie verloren !

maltesturzmaltesturzam 02.05.07


Mal schauen, wann so etwas in Deutschland passiert. Ich glaube, dass in Deutschland die User nicht so rebellisch von Natur aus sind, deshalb glaube ich nicht, dass in näherer Zukunft so etwas hier passiert. Finde ich aber normal, dass sich Rechteinhaber beschweren, wenn auf einmal Keys öffentlich zugänglich sind.


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