Kommentare zu Tierschützerin wettert gegen »Überfremdung«
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Ganz im Gegenteil ist Frau Wolnow erst in jüngster Zeit aus einem Forum für Hundefreunde ausgeschlossen worden, weil man dort ihre Parolen nicht lesen wollte.
Ich persönlich finde es sehr bedauerlich, dass Frau Wolnow - deren Engagement für Hunde ich durchaus schätze - menschlich bzw. politisch derartig auf dem Holzweg ist. Nebenbei bringt sie damit eine ganze Bevölkerungsgruppe, nämlich die der Listenhundhalter, die ohnehin einen schweren Stand in der Gesellschaft hat, in Verruf, weil sie ungebeten als Sprachrohr für sie fungiert, um gleichzeitig ihre eigenen fragwürdigen Überzeugungen zu propagieren!
Verärgerte Grüße
Natalie K.
Mich - als ebenfalls "Kampfhund"- oder treffender gesagt "Kampfschmuser"-Halterin, deren beide Staffordshire-Bullterrier nebenbei bemerkt als "Sozialhunde" in Altenheimen und "Schulhunde" fungieren, ärgern und entsetzen die rechtslastigen und z.T. gar rechtsextremen Äußerungen von Frau Wolnow maßlos.
Ich möchte mich davon ausdrücklich distanzieren. Keinesfalls sollte der falsche Eindruck entstehen, Frau Wolnow spräche mit ihren platten und sehr bedenklichen politischen Parolen der "Kampfhundlobby" - wie Sie sie in ihrem Artikel nennen - aus der Seele.
Zu meinem Freundeskreis zählen viele Halter und Liebhaber unserer Hunderassen - kein einziger davon teilt Frau Wolnows politische Meinung!
Frau Wollnow ist alles andere als ein Sprachrohr der diskriminierten Listenhundehalter. Von Frau Wollnow kann man sich gar weit genug distanzieren.
Wir haben so schon genug unnötige Probleme und wollen nicht noch von Frau Wollnow in braunes Licht gestellt werden.
Wo ist das Problem??
Die Hamburger Tierschutz-Szene steckt in einem unübersichtlichen Sumpf aus Korruption, Vetternwirtschaft und möglicherweise fragwürdigen politischen Ansichten.
Die Chance zur Erneuerung aus eigener Kraft wurde verspielt.
Die Konsequenz für einen denkenden Menschen: Abstand zu dem "Verein" und gegebenenfalls austreten und den Laden aus Testamenten oder Spendenlisten streichen.
Frau Wollnow, als vielleicht einer vom System in der ehemaligen DDR und dem heutigen Deutschland enttäuschten Bürgerin kann ich ihre persönliche Einstellung noch nicht einmal übel nehmen, auch wenn ich ihre persönliche politische Richtung nicht teile.
Als erschreckender empfinde ich es, dass bislang vom Hamburger Tierschutzverein unter der neuen Führung einer Verwaltungsrichterin und eines Rechtsanwaltes keine eindeutige Distanzierung kam.
Und ebenso falsch wäre es, Frau Wollnow als "Sprachrohr" der sog. "Kampfhundeszene" zu bezeichnen. Das ist sie meines Erachtens definitiv nicht.