E.on nimmt Gas-Rebellen am Telefon in die Mangel

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E.on nimmt Gas-Rebellen am Telefon in die Mangel

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Eingestellt von
Paula
am 12.01.09in Politik via mopo.de

Mit Anrufen sollen Kunden weichgekocht werden

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28 Kommentare

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Kommentare zu E.on nimmt Gas-Rebellen am Telefon in die Mangel

 

achtlachtlam 12.01.09


@Geist41

hallo Geist41

ich war vor ca. 14 Jahren als Rucksacktouristin in Vietnam, habe hauptsächlich bei Privatleuten gelebt, und bin von Saigon im Süden bis Hanoi im Norden unterwegs gewesen. Dabei habe ich zigmal Kontakt mit dem Elend dieser Menschen gehabt. Das ist das eine. Lies dir bitte nochmal meinen Beitrag und den von Holgi durch. Es wurde nicht abgestritten das es diese Zustände gibt. Es kann nur die Lebensweise in diesen Ländern die ja auch mit einer politischen Gegebenheit verbunden ist, nicht mit der Lebensweise und den politischen Vorgaben wie sie in unserem Land sind verglichen werden.

Geist41Geist41am 12.01.09via Hamburger Morgenpost


@Holgi und @Achtl: Persönlich bin ich froh, noch nie Gas zu Hause bezogen zu haben. Aber bevor ihr und mit Leuten in Bangladesh, Vietnam usw. vergleicht, dann fahrt da erst mal hin, und schaut euch das Elend dieser Leute dort an! Ich sitze gerade in Indien und könnte Kotzen über eure Statements! Hier wohnen Bauarbeiter mit ihren Familien in Ziegelbaracken ohne Mörtel zwischen den Steinen. Wenn die innen ihr Lagerfeuer anmachen, dann leuchten sämtliche Ritzen zwischen den Steinen! Wir haben hier draußen gerade mal 6 Grad Celsius in der Nacht. In den Häusern, auch in unserem gut ausgestattetem Hotel, gibt es keine Heizung, und die Gebäude haben keine Isolierung. Dass bedeutet. Merkt mal was!!!

dbdbam 12.01.09via Hamburger Morgenpost


E.on vertraut leider nicht grundlos darauf, daß Ronald Schill in der Hamburger Richterkaste nur die Spitze des Eisbergs war und dort kaum jemand für dauerhaft überzeugenden Rechtsfrieden arbeitet.

Jahrgang1940Jahrgang1940am 12.01.09


Hallo holgi,
ein Punkt von mir.

p_wortmann@web.p_wortmann@web.am 12.01.09via Hamburger Morgenpost


Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben auch ein gerichtliches Mahnbescheid erhalten. Wir haben die Preiserhebung 2005 in Form von Musterbrief der Verbraucherzentrale widersprochen. Am 01.08.2006 sind wir in eine Neubauwohnung gezogen die nicht mit Gas versorgt wird.E.ON hat mir aber Rechnungen,Zahlungserinnerungen und Mahnungen geschrieben indem ich für Gaslieferungen von den ganzen Jahren 2006,2007 zahlen möchte obwohl ich seit den 01.08.206 nicht mehr in der Wohnung wohne in der ich mal Gas bezogen habe.Die Wohnungen sind Ende 2006 Anfang 2007 abgerissen worden und es stehen Neue Häuser dort. E.ON will jetzt einen Betrag über 3.300,- per gerichtlichen Mahnbescheid durchsetzen.

achtlachtlam 12.01.09


@Holgi

Natürlich, es kommt immer auf den Standpunkt an. Wenn ich in einer Hütte irgendwo in Bangladesh lebe, oder in einer abgelegenen Provinz in Vietnam, dann ist für mich "jeder Deutsche" reich.
Aber, ich wohne da nicht! Ich bin ein Bürger dieses Landes, lebe mit den Disziplinierungen die mir dieses Land auferlegt, und bringe als Bürger dieses Landes auch die an mich gestellten Leistungen, sowohl in sozialer als auch in finanzieller Hinsicht. Und deshalb sind diese unreflektierten Aussagen wie "uns geht es doch gut im Vergleich zu anderen" einfach nicht haltbar.

HolgiHolgiam 12.01.09via Hamburger Morgenpost


@achtl

Hehe ja, jetzt fehlt nur noch einer, der sagt, uns in Deutschland geht es doch gut..im Vergleich zu anderen Ländern...wir sollen uns nicht so anstellen...*zwinker*

TarantelTarantelam 12.01.09


Aufklärer Dein Kommentar Sehr gut. Den Druck kann man auch dadurch ausüben,wenn man bei Abgeordnetenwatch nachschaut,welcher Abgeordnete einer Nebentätigkeit nachgeht. Nur so kann man sich wehren,und das bis zur nächsten Wahl im Auge behalten. Ich wähle allerdings auch keine Beamten mehr,weil die Beamtenpartei,die namentlich nie auftritt,immer über 50% liegt.(Über jede zweite Berufsbezeichnung auf den Wahlzettel:Beamter) Auch wenn man es
ganz nüchtern betrachtet, halten diese Damen und Herren den Staat als so eine Art Selbstbedienungsladen!!

achtlachtlam 12.01.09


@Holgi

ich gebe dir Recht, denke aber das keine Lobby so groß und so stark ist wie der Verbraucher (Bürger). Nur die Mehrheit scheint zu müde, oder sie sehen keine Erfolgsmöglichkeiten, und investieren ihre Kraft für den Alltag, der immer schwieriger zu bewerkstelligen ist.

leo4uleo4uam 12.01.09


Energieversorgung, Banken, Gesundheitswesen.

Dinge die jeder benötigt. Die staatstragend sind.

Alles Dinge die beweisen was passiert wen man diese wirklich wichtigen Dinge in die Hände von Markt und Kapitalismus legt.

Ausbeutung, soweit es nur irgendwie geht.

Alle 3 Bereiche gehören in staatliche Hand.

Allerdings gehört auch erst mal der Staat reformiert.

P.S: Auch die Bahn darf nicht privatisiert werden. !!!

JanJanam 12.01.09via Hamburger Morgenpost


..an alle:
ich widerspreche auch seit Okt. 2004 und lass mich von E-ON nicht einschüchtern. Ab und zu mal bei der Verbraucherzentrale auf der Web-Seite reinschauen. Da wird dir geholfen

HolgiHolgiam 12.01.09via Hamburger Morgenpost


@achtl

Ist doch ganz klar, warum solche Technologien nicht genutzt/zurückgehalten werden: die Lobby der Unternehmen, die jetzt am meisten scheffeln ist zu groß und zu stark. Durch eine Individuelle Energieversorgung würden Sie Macht verlieren.

achtlachtlam 12.01.09


Die Ursache allen Übels ist eine verschlafene, nicht zukunftorientierte Energiepolitik. Seit Jahrzehnten wird nicht agiert, sondern nur reagiert, auf Situationen wie die Momentane.
Warum wird die Biovergasung nicht forciert? Das ist ein riesiges brachliegendes Feld, das hier noch beackert werden könnte.
Warum wird nicht mehr in Erdwärme investiert?
Solarenergie wird zwar auf immer mehr Hausdächern erzeugt, aber die Mehrzahl der Dächer ist noch leer.


Die Politik sucht im Moment nach Möglichkeiten die Wirtschaft zu stützen. Da könnte man doch aus der Not eine Tugend machen und mal richtig klotzen, so das wir in Zukunft besser aufgestellt wären, sollte uns das Gas nochmal abgedreht werden.
Unsere Politik hat seit der Ölkriese in den siebzigern nichts dazugelernt, es ist einfach unfaßbar!
Die in den Schubladen liegenden Pläne einer Pipeline vom Irak, Iran, Asserbeidschan und noch einigen höchst unzuverlässigen Geschäftspartnern kann ich nicht für gut finden.

Rüdiger BäckerRüdiger Bäckeram 12.01.09via Hamburger Morgenpost


Okay, das Treiben der Gasmonopolisten ist nicht nett. Aber wenn Alles so klar ist und die Betroffenen gerichtlich nichts zu befürchten haben, könnte man sich doch bequem zurücklehnen und abwarten, wie die Gerichte entscheiden ? Aber das geht natürlich nicht, da durch den Schachzug von Eon und die Atomisierung der Streikfront in viele kleine zivilrechtliche Bagatellverfahren vor diversen Gerichten die Hamburger Verbraucherberatung schachmatt gesetzt wurde. Und es gibt bereits verbraucherunfreundliche Urteile des BGH. Ob es daher so endet, wie sich die MOPO es wünscht, wage ich zu bezweifeln.

kawasakirosikawasakirosiam 12.01.09


Mensch Leute, warum geht Ihr nicht zu LICHTBLICK? Seit Jahren habe ich mit diesem Unternehmen sehr gute Erfahrungen. Selbst die Abrechnungen sind nachvollziehbar und nicht so verwirrend, dass auch dort noch betrogen wird.
Auch der Bundestag in Berlin wird von Lichtblick beliefert!

kgbbgkgbbgam 12.01.09


Gegendruck ist gut! Wenn sie nicht mehr gewählt werden, kann ihr Arsch überhaupt keinen Druck mehr ausüben...

HolgiHolgiam 12.01.09via Hamburger Morgenpost


Mal ein paar Informationen, die nicht dem 'mediealen Mainstream' angehöhren: LINK

NeleinloveNeleinloveam 12.01.09


DRUCK ERZEUGT GEGENDRUCK!

NeleinloveNeleinloveam 12.01.09


Belohnt die gute Wirtschaftspolitik zur Wahl!

AufklärerAufkläreram 12.01.09via Hamburger Morgenpost


Es gibt zu viele Politiker die auf der Gehaltsliste von Wirtschaftskonzernen stehen, und deren Interessen bei politischen Entscheidungen vertreten.Damit fängt das ganze Übel schon mal an!!!Man sollte den Politikern während ihrer Ausübung ihres Mandats grundsätzlich jede bezahlte Nebentätigkeit verbieten.
Wir Bürger müssen mehr Druck ausüben.Politik reagiert nur auf Druck!


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