Neuverschuldung steigt deutlich an
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Kommentare zu Neuverschuldung steigt deutlich an
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anders - so schön eine positive Handelsbilanz sein mag, sie wird dann zum Desaster, wenn ein Staat "Weltmeister" ist und die importierenden Statten nichts mehr abnehmen. Dann hat sich das mit dem Weltmeister ganz schnell - es wird gerade weltweit zelebriert! Darum wrd ja auch die Forderung nach einer ausgeglichen HB gestellt. Aber - das funktioniert nur, wenn die Binnennachfrage entsprechend aktiviert wird und eine Wirtschaftspolitik betrieben wird, die sich nicht auf verlässt auf immer mehr exportieren - das geht auch währungspolitisch irgendwann in die Hose. Wir können dankbar sein, einen Euro zu haben - mit der DM könntest Du im Moment - umgerechnet - nachgerade noch nicht mal die Pommes kaufen und die Wurst vergessen - um Westerwelle abgewandelt zu zitieren.
Da gebe ich dir 100%ig recht. Ich komme aus dem Westen und hatte in den letzten Jahren ab und zu im Osten zu tun. Ich habe den Eindruck, dass die Kälte und Rücksichtslosigkeit des "Kapitalismus" in den neuen Ländern sogar besonders stark ausgeprägt ist.
In vielen interessanten Gesprächen habe ich versucht, zu erklären, dass es in der alten Bundesrepublik eine sehr viel sozialere Marktwirtschaft gab als heute. Doch das ist, denke ich, nicht auf das "Ende des Kommunismus" zurück zu führen, sondern auf die Globalisierung. Die Gier kann jetzt ungehemmt global agieren. Manche global agierenden Konzerne schrecken auch nicht mehr davor zurück, Staaten für ihre Unternehmensziele auszunutzen udn die Kosten verfehlter Unternehmenspolitik auf die Allgemeinheit abzuwälzen. Vorwand: Arbeitsplätze. Das zieht immer.
Nur ganz kurz: Diese vermeintlichen Riesenschulden der DDR gab es damals nur nicht. Die Schätzungen liegen (auf Bürger umgerechnet) zwichen 3000 und 6000 DM je Bürger.
Das war schon damals eine geringere Verschuldung als die der BRD-Bürger.
Ich meine aber, auch das kann man nicht mehr heranziehen. Es ist doch einfach so, dass die BRD "vor der Wende" eine vollkommen andere war. Die "Wessis" unter uns hier (ich bin ein "Ossi") werden mir hoffentlich recht geben. Vor 1989 ging es den Deutschen im Westen besser. Die BRD war soziale, netter usw.... Nach der Wende - dem sog. Sieg über den Kommunismus - konnte sich der Kaiptalismus "frei" entfalten. Und unsere jetzige Situation ist nichts anderes als vollkommen entfesselter Kapitalismus. Mit sozialer Marktwirtschaft hat das hier ebenso wenig zu tun, wie der damalige Sozialismus der Ddr mit Sozialismus.
Vernünftig und besonnen hört sich dei Artikel aber nicht gerade an.
Wir erleben aktuell nicht die Stützung der sozial Schwachen, sondern die Stützung von leistungsunfähigen Reichen.
Was du als Theorien des 19. Jahrhunderts bezeichnest, sind die Argumente, die namhafte Autokonzerne und Banken bis vor einem Jahr lautstark propagiert haben: "Der Staat soll sich gefälligst heraus halten".
Und nun sind es die selben, die lautstark die Unterstützung des Staates fordern, "um größeren Schaden abzuwenden".
Ich kann mit nicht vorstellen, dass du das für richtig hältst. Ich bin der Ansicht, wer in guten Zeiten Marktwirtschaft fordert, muss auch in schlechten Zeiten damit leben können.
Seit vielen Jahren kann man nur mit Sorge beobachten was bei uns passiert. Man kann nur noch mit dem Kopf schütteln.Ein Land mit ca.80 Millionen Einwohnern innerhalb weniger Jahre komplett Reformieren zu wollen muß in die Hose gehen. Alles was einmal gut war wird in Frage gestellt und muß auf biegen und brechen geändert werden. Bildungsreform,Rentenreform,Steuerreform,Mwsterhöhung,einführung des Euro, dazu kommen EU erweiterung, Gesundheitsreform, Studiengebühren, alles ist teurer geworden:Mieten,Strom,Vers,Benzin,Lebensmittel usw usw usw. Wer soll das alles noch bezahlen??
Kein Land der Welt verkraftet so viele Reformen und Preissteigerungen innerhalb weniger Jahre ohne seinem Volk damit zu schaden.Das haben unsere Politiker bis heute nicht begriffen.Jetzt kommt der Klimawandel hinzu und den Bürgern wird ihr altes Auto einfach weggenommen. Man muß kein Wirtschaftsweiser sein um zu wissen das es es immer weiter Bergab geht. Nicht nur der Staat wird sich immer mehrverschulden.Auch wir
Hallo Neleinlove, gefühlte 100 Punkte auf der Richterskala. Unser Wirtschaftsguru, Herr Campos kramt wieder mal in alten Kamellen. Erstens wollte die BRD unsere Schulden, weil sie damit auch 16 Millionen Neukunden für ihre Überproduktion 1989 bekam. Menschenskind Herr Campos, merken Sie nicht, dass Sie sich auf Terrain begeben, von denen Sie überhaupt keine Ahnung haben. Lesen Sie mal den Beitrag von Neleinlove richtig und gehen Sie davon aus, dass das was sie an Zahlen bringt richtig ist. Aber das passt Ihnen ja nicht in Ihre gelahrte Wirtschaftsdenkweise. Die BRD hat neben bei neben den Außenständen, die die UdSSR bei der DDR hatte ( ca. 6 Milliarden DM), Immobilien und Grundstücke enmass eingestrichen, dazu kamen noch so "marode Betriebe" wie Jenoptik, Schott, Carl-Zeiss und andere. Ihre Schuld, wenn die Treuhand alles für nen Appel und ein Ei verscherbelt hat.
Herr Campos, oder Mitgenosse der R&V, gehen Sie mal davon aus, dass andere auch was von Ökonomie verstehen.
Die statistischen Zahlen der BRD habe ich anzuzweifeln angefangen, als mir die Arbeitslosigkeit begegnete und die Zahlen eher auf ein arbeitendes Volk hindeuteten.
Ehe sich hier manche in Erkenntnisse über eine sozialistische Wirtschaft zu versteigen versuchen, sollten sie sich die Basis dazu holen. Ich habe dieses Leben gelebt und da gearbeitet und sehe es schon ein bisschen anders. Das geht schon bei einfachen Buchungsvorgängen los, die im Sozialismus einfach und logisch und in der BRD nicht mehr nachvollziehbar sind, weil mit zuviel Ungereimtheiten gewürzt. DDR: Lohnsteuerklasse wurde so berechnet, wie sie war. BRD Lohnsteuerklassen kann man verändern, man kann vom Finanzamt zurückholen, man kann!? Wie wäre es, wenn tatsächlich nur das abgezogen würde an Lohnsteuern usw. was Sache ist? Wie auch in Spanien z. B. Sie kommen auf 18 % Abzüge, während wir bei 50 % rumkreiseln.
Riesterrente, da wird von Leuten, die das Produkt verkaufen, behauptet, die Berechnung ist so kompliziert, das sie es nicht nachvollziehen könnten, bei Nachfragen. In Wirklichkeit wird ein Durchschnittsalter von 89 Jahren angesetzt. So alt wird kaum einer.
Die Betriebe waren so schlecht nicht, denn im Westen wurde unsere Bettwäsche für Pfennige gekauft, ebenso Strumpfhosen.
Die Ingenieure entwickelten Maschinen und Flugzeuge fleißig für die Russen.
Wir wurden von allen Seiten ausgesaugt und nun heißt es, die DDR war marode. Es sollte alles im Zusammenhang gesehen werden. Nur eines ist Fakt, die Banker haben in der DDR nicht so gerarbeitet wie im Westen.
Arbeit die Geschichte auf und fangt neu an. Schulden aufzutürmen finde ich irre, nur um bescheiden leben zu können. Dann lasst Maschinen weg und wieder Menschen arbeiten. Geht nicht, gibts nicht. Denn Maschinen kosten Energie also CO2 und Wartung und am Anfang auch Anschaffungskosten. Menschen nur ihren Lohn.
Die Transporte sind unverhältnismäßig. Ich kann Butter aus Deutschland essen, es muss nicht irische sein.
Alle Vernünftigen und Besonnenen sind sich darin einig, dass "Die Marktwirtschaft" in ein Desaster
führen muss. Das erleben wir ja gerade, wohin eine ungebremste "Pfeffersack" und "Raffke" -
Mentalität führen kann. Nach dem Motto: Wenn jeder nur für sich sorgt, dann ist für
alle gesorgt. Es ist schon erstaunlich, wenn Theorien aus dem 19.Jahrhundert für Gegenwartsrezepte
hervorgekramt werden. Dass Marktwirtschaft nur als eine soziale allgemein verträglich ist, auch das
kann als mehrheitliche Überzeugung der Vernünftigen und Besonnenen gelten. Und diese Form
der Marktwirtschaft - die soziale und verantwortungsbewußte - erlaubt und gebietet bei
besonderen Umständen staatliche Interventionen. An diesem Punkt sind wir.
Und die Riesenschulden der DDR sind der Planwirtschaft zu verdanken, in der es gesunde Unternehmen
nie gegeben hat. Solche Verwechslungen mögen vorkommen, wenn es daran fehlt, Begriffe zu klären ,
bevor man sie verwendet. Für einen Stammtisch mag das reichen.
Weder Marktwirtschaft noch Kommunismus sind geeignete Systeme eine nachhaltige und "halbwegs" gerechte Welt zu erzeugen.
Beim Kommunismus war es hauptsächlich die Bequemlichkeit der Einzelnen die nichts leisten wollten. Da Ihre persönliche Leistung nicht anerkannt wurde.
Bei der Marktwirtschaft ist es halt die Gier der Einzelnen die Ihre Vorteile unter keinen Umständen teilen wollen.
So oder so. Am Ende geht es der Mehrheit beschissen und einigen Wenigen übermäßig gut.
Richtig! Wir wollen eine funktoierende Wirtschaft. Und keine Wiedergeburt von sozialistischen Industrie-Dinosauriern a la DDR. Dort hat man gesehen, wozu es führt, wenn der Staat kranke Unternehmen künstlich am Leben hält. Wie du unten selbst geschrieben hast ("DDR-Erblastenfonds"), zahlen die Rechnung dafür die nachfolgenden Generationen.
"Wir" wollen eine funktionierende Wirtschaft. Realitätsfremde Prognostiker tragen mit ihren
verstiegenen Thesen dazu nicht bei. Die sind nutzlos. Für die gibt es wohl nur den "Trödelmarkt".
Für eine Erholung der Wirtschaft ist das Konjunkturprogramm ein brauchbarer Ansatz.
Das Gezeter über die Neuverschuldung durch dieses Programm greift zu kurz.
Denn eine Verschuldung ist gerechtfertigt, wenn sie Investitionen und Konsum anregt.
Sie darf nur nicht für beliebige Geschenke verwendet werden, die nur ein Strohfeuer auslösen.
Außerdem erfordern ungewöhnliche Situationen auch besondere Maßnahmen. Auch angesichts
dessen, daß es gesunde Industrieunternehmen sind, die davon proifitieren. Sie und ihre Mitarbeiter sind
es schließlich, die Renten und Sozialleistungen finanzieren.
Hinzukommt, dass das Konjunkturprogramm zum Teil aus dem Gewinn der Bundesbank finanziert werden
kann -7 Milliarden Euro. Denn endlich haben es die Bundesfinanzminister geschafft, mit den Bundesbankgewinnen die gigantischen Schulden der DDR abzustottern: 171 Milliarden Euro=
336 Milliarden Mark. Dieser "Erblastenfonds" kann endlich geschlossen werden. Die Enkel sind
die Erblast der Altvorderen los.
Solange die in diesem System reichlich vorhandenen Besitzstansbewahrer,die sich auf Kosten anderer immer noch einen schönen Tag machen,wird es bei einer Neuverschuldung von 4% nicht bleiben.
Es wird allerhöchste Zeit, das Mc Kinsey und seine Mannen das Gesundheitssystem und den Öffentlichen Dienst mal genau,wie in der Privatwirtschaft gründlich durchforsten.
Aber anscheinend ist es politisch gewollt,das man Arbeitnehmer 1. 2.u.3. Klasse hat. Man kann sie dann trefflich gegeneinander ausspielen!!
Entweder Marktwirtschaft oder nicht!
Die Marktwirtschaft sieht vor, dass die Unternehmen überleben, die gut wirtschaften und ihre Kunden optimal bedienen. Und dass die Unternehmen vom Markt verschwinden, die dazu nicht in der Lage sind. Und für neue Unternehmen Platz machen. Warum also staatliche Gelder für marode Banken und Autohersteller? Wollen wir eine Marktwirtschaft oder wollen wir sie nicht?
Eine "Schönwettermarktwirtschaft" jedenfalls kann und darf es nicht geben. Die als „Rettungs-pakete“ bezeichneten Aktionen werden sich bald als die größten Blockaden der Geschichte gegen eine gesunde Entwicklung der Wirtschaft erweisen.
Es ist schon komisch. Ich habe keine Schulden gemacht und versuche es auch weiter so zu halten. Habe auch keinen Kredit und dennoch habe ich eigentlich Schulden, von ausgegebenen Geld, was ich wiederum nicht bekomme.
Ein seltsames Spiel, das Spiel mit dem Geld.
Die finanzielle Entwicklung der BRD lässt zu wünschen übrig, jedoch verllief der Export höchst zufriedenstellend und brachte den Anstieg für das Bruttoinlandprodukt. Die Union und die amtierende Bundeskanzlerin sollte überlegen, welche Maßnahmen nötig sind um die BRD wieder zum Exportweltmeister zu machen.
Also wenn deutshcland allen Banken die es Verbockt haben helfen will ist es doch klar das die Neuverschuldung drastisch ansteigt