So schlimm ist die Wohnungsnot
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59 KommentareKommentare zu So schlimm ist die Wohnungsnot
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3 Zimmer für 600 ist träumerei...in den begehrten lagen sind 800-900 realistisch ( ca. 65-75 qm)...und die Mieten jagen weiter nach oben...
"Ende 2008 lag die Durchschnittsmiete schon bei fast acht Euro/Quadratmeter. Die Folge: Weniger Menschen können sich den Umzug in eine größere Wohnung leisten. Und damit fehlen diese Wohnung schließlich auf dem Markt."
In der Aussage steckt bestimmt eine Logik - nur entdecken kann ich sie nicht.
In HH gibt es also 3ZKB-Wohnungen für diesen Preis? Ist ja irre. So eine suche ich auch.
3ZKB für 600 warm? Wo in HH ist diese Wohnung bitte? Ich suche schon lange eine.
Na ja, ist vollkommen klar daß eine Auszubildende eine Dreizimmerwohnung braucht, wo sie vorher noch bei den Eltern gelebt hat. Und das noch für 600 Euro warm - in welcher Traumwelt lebt die eigentlich? Reicht denn nicht eine Einzimmerwohnung für den Anfang?
Die Mieten sind schon hoch in HH, aber ich weiß nicht wie eine Azubine an so eine Vorstellung einer Wohnungen kommt.. in meiner Ausbildungszeit hatte ich ein ein Zimmerappartement na und es war aber "meine" erste eigene Wohnung! Das reicht jawohl für den Anfang, wo will man denn sonst noch hin? in zwei Jahren dann ne 6 Zimmerwohnung oder was???? Diese Einstellung kann ich nicht versthen!!!!!
wenn Du Manchmal schon belehren willst, dann richtig: Im rechtlichen heißt es sowohl bei Miete als auch Kauf Maklerprovision. Somit findet auch hier keine Unterscheidung zwischen Miete und Kauf statt.
null komma nix - im Umgangssprachlichen vielleicht, nicht im rechtlichen Bereich, hier heißt es Provision, auch wenn dies selbst bei Juristen vermengt wird - und ist bei Mieten in der Regel mit dem 2,38fachen der Kaltmiete anzusetzen, bis maximal dem 3fachen. Die Courtage ist u.a in Hessen gestzl. festgelegt bei glaube ich 5% oder 6% + MwSt auf den Gesamtkaufpreis.
Getreu dem Motto: Erst komme ich, dann lange nix und erst dann die andern.Zur Info:
Der Staat sind wir ! Die Steuerzahlenden Buerger!
Mensch Zero1000, Courtage ist die Provision des Maklers, vollkommen egal ob Miete oder Kauf.
Nicht mehr Rechte für Vermieter, einfach nur mehr Gerechtigkeit. Wer heute noch Wohnungen als Privater Eigentümer (dem ja auch nichts geschenkt wird) vermietet, gehört mit dem Klammerbeutel gepudert. Soll sich doch der Staat darum kümmern, der hats ja, wie man sieht!
Tja, die Mieten sind gestiegen. Es gibt aber noch ein paar Ferdinand Möller Nachlass Wohnungen - verwaltet von Gerstel - die voller Schimmel sind! 2,5 Zimmer für 6,50 EUR. Und wer den Schimmel etc. nicht haben will, der wird unter Druck gesetzt!
Manchmal - willst Du kaufen oder mieten - Courtage ist beim Kauf zu zahlen, nicht bei Miete.
Als ich vor ca 30 Jahren von Wiesbaden nach München zog, habe ich mich auch erstmal warm angezogen, war überdies noch Winter! Am Wohnungsmarkt in Großstädten hat sich für Mietsuchende oder Käufer nur eines geändert - die Preise sind gestiegen - das war schon immer so.
Und die Azubine im Artikel - ja muss halt an der Binnenalster auf der Parkbank Sonne tanken oder das Fenster aufmachen. Ich kann natürlich wehklagen, wenn ich Ansprüche habe für deren Erfüllung da Geld fehlt. Eine 3-Zimmer Wohnung in München mit 85qm mit Balkon in einer halbwegs brauchbaren Wohngegend liegt bei 900-1200 Euro - kalt!.
Unglaublich was manche Leser hier fordern ! Mehr Rechte fuer die Vermieter ???!!Uralte Bruchbuden mit renovierungswuerdigem Bestand vermieten und dann auch noch Abstand usw. abziehen - Na klar ! mehr Rechte fuer die armen Vermieter-sollen die ohne Kohle doch unter der Bruecke schlafen.Koennen sich ja mit Flaschensammeln ihr Gehalt aufbessern.
Das Dilemma ist, dass es zwar billige Wohnungen gibt, nur bei diesen geht man am besten Rückwärts gleich wieder hinaus. Einmal stinkt es im ganzen Haus, einmal stinkt das uralte Klo bestialisch (nein, auch wenn es 20 und mehr Jahre alt ist, erneuert wird es natürlich nicht!) mal ist die Küche total leer, oder so uralt, dass die schimmligen Schränke fast von der Wand fallen. Und für solche Löcher wollen die Leute 500,-- kalt oder mehr, hier ist zuerst der Staat gefragt, dass bezahlbarer, neuer Wohnraum geschaffen wird, so dass sich ein Normal/Mittelverdiener eine Zweizimmerwohnung für ca. 400,-- leisten kann, sonst hat er für die Wohnung mehr als die Hälfte seines Nettoeinkommens zu zahlen!
wenn die Auszubildende keine bezahlbare Wohnung in HH findet muss man halt dort hin ziehen wo man es sich leisten kann. Ah ne dann ist der Weg zu weit zur Arbeit. Außerdem ist es für einen Vermieter zu Risikoreich eine Wohnung an eine Azubine zu vermieten. Notfalls müssen halt die Eltern eine Bürgschaft abgeben.
und Roland kann ich nur zustimmen, die Vermieter müssen mehr Rechte bekommen. Dann könnte es auch wieder besser mit einer Wohnung klappen
oder hofft die Junge Dame auf Mitleid durch den Bericht in der Zeitung und so an eine Wohnung zu kommen. Notfalles erstmal mit einer ein Zimmerwohnung vorlieb nehmen.
Bei den absurden, sog. Verbrauerfreundlichen Urteilen zugunsten der Mieter fällt es manchem Unternehmen und privaten Vermietern sehr schwer, noch Wohnimmobilien auszuweisen. Erst wenn unsere Gerichte wieder auf den Teppich kommen, kann es besser werden.
... und dass qm-Preise von 2.800 und mehr zu Kaltmieten von 12 EUR + führen, kann sich ja jeder anhand der üblichen Zinssätze auch schnell ausrechnen.
von wegen Wohnungsnotstand in HH, da wird doch fleißig gebaut und der schwarz/grüne Senat betont doch die ganzen neuen Wohnungsbauprogramme extra auch für Familien. Siehe AK Barmbek, Stadtpark oder Hafencity. Wenn man sich keine Wohnung für 2.800/qm und locker mehr leisten kann, ja dann ist man vielleicht auch falsch in einer Großstadt und sollte mal schauen ob nicht in Neumünster oder Schwerin was günstigers zu haben ist. So sieht's doch aus, auch unter einer grünen "familienfreundlichen" Regierung.
Für 3-Zimmer (85m2) darf man bzw. sollte man eher 1.000 - 1.200 Euro warm ansetzen zzgl. 6.000 Euro für Courtage, Kaution und Vertragsgebühren.... ;)