Tagsüber kann es eng werden
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Kommentare zu Tagsüber kann es eng werden
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1. Ohne Rettungstrupp einsatzbereit vor Ort KEIN PA-Einsatz.
2. HELDEN sterben im Feuer
Vorschriften sollte man einhalten.
Aber Leute die noch keine Führungskraft sind, respektive noch nicht mal eine Führungsausbildung haben können ja so reden und denken.Ohne Rettungstrupp würde bei mir keiner in ein brennendes Haus gehen.
Aber so langsam gehts hier am Thema vorbei!!!
@ 112
: Es geht schließlich um Menschenleben!!!
Und deswegen ist es dem Mensch der im Feuer eingeschlossen ist glaube ich ziemlich egal wer kommt, hauptsache es kommt jemand egal wo her mit oder ohne Rettungstrupp.....
Warum reitet man immer nur auf Vorschriften rum, warum???
Also.
Ich kann nur sagen, dass wir im Normalfall mindesten 20 Mann Am Tage Zur Verfügung haben!!
Und zur Sache mit den mehrfachen Rettungsorganisationen:
Das ist nur ein geeringer Teil aller angehörigen in der Feuerwehr. Und so oft piepst es ja jetzt echt nicht. Ich weis nämlich wann ein Z-RTW oder eine SEG ausrückt. Und das ist nicht sehr oft!!! Muss dir leider wiedersprechen!
Ich kann euch in einem Teil eurer Aussagen zustimmen, das wird irgendwann um die Zusammenlegungen nicht herum kommen werden, allerdings gibt es auch genug kleine Feuerwehren bei denen keine andere FW inerhalb der 8min vor Ort ist und ganz erhlich es kann mit keiner erzählen das er Tagsüber eine hohe einsatzstärke hat, also egal welche FW es ist, wird ist Tagsüber immer Probleme geben.
Was auch ein problem ist, ist die organisations Doppel- oder Mehrfachbesetzung in Hilforganisation, wie oft kommt es vor das man nicht nur Feuerwehrmann ist, sondern auch beim MHD,DRK,THW usw. und wo fahre ich hin wenn mein melder geht wer kann mit wem wann rechnen usw.........
Also.Denkt doch einfach an die Frist, innerhalb von acht Minuten wirksame Hilfe zu leisten. Das funktioniert auch mit weniger Ortsfeuerwehren. Ich komme aus einer Stützpunktwehr und weis genau, wovon ich spreche. Wir sind zu 70% bei Einsätzen noch vor den Ortswehren an der Einsatzstelle. Ich will die "kleineren nicht totreden" ,im Gegenteil. Diese Leute verrichten eigentlich immer super Arbeit. Aber trotzdem mangelt es an Personal. Die sind manschnmal noch nicht in der Lage, einen Angriffstrupp zu stellen, da dieser nur in Verbindung mit Rettungstrupp gestellt werden muss. Also min. 4 Mann!!. Es gibt Tage, da kommen zu einem gemeldeten Wohnhausbrand 2 Mann angetöfft. Somit ein neues Problem: Das Einsatzfahrzeug, dass nachher irgendwo am Rand steht und der einsatztaktische Wert dieses Fahrzeug völlig am Arsch ist, da mit 2 Mann Kein Kampf zu gewinnen ist und diese sich in Grund und Boden schämen dass sie nur zu zwit ausrücken konnten. Manschen Wehren wäre echt besser geholfen, wenn die Wehr aufgelöst wird und die verbleibenden Kameraden zur Stützpunktwehr oder zur nächst größeren Feuerwehr überwechseln zu lassen. Denn damit wäre allen beteiligten, sprich Gemeinde ( komunale Seite), der Feuerwehr und sogar Gerätewarten geholfen. Denn denen erspart man dadurch auch einen riesen Ärger. Denn wenn man so mansche Autos der Ortswehren sieht, da muss man echt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Und dafür ist meiner Meinung nach das Geld zu schade. Und denkt dran. Ein Angriffstrupp mit 2 Mann allein ist nichts. Aber jener mit 4 oder mehr noch besser. Es geht schließlich um Menschenleben!!!
@einer:
Quatsch !!
In meinem Bereich wurde KEINE Feuerwehr aufgelöst.
Die Ortsfeuerwehren bekamen Angebote. Wo Neubauten anstanden haben sich die FEUERWEHREN für die Fusion und einen gemeinsamen Neubau (in entsprechender Größe) ausgesprochen. Der Fahrzeugbestand wurde entsprechend der neuen Größe angepasst. Es wurden keine drei FW zusammengelegt mit nur einen TSF oder TSF/W.
Nach Beginn dieser Aktionen Anfang der 90er Jahre waren es die Feuerwehren, die weitere Fusionen wollten.
Dies war leider nicht überall möglich.
Da wo es räumlich nicht möglich war, haben wir feste Ausrückegemeinschaften installiert, jeweils mit festen Zuständigkeiten je nach Einsatzstichwort.
Klappt hervorragend. !!!!!
Wir haben jetzt nur noch EIN DRITTEL der ursprünglichen Anzahl der Feuerwehren, haben aber
- ein Drittel mehr Personal als vorher, das hoch motiviert und hervorragend ausgebildet ist
- eine wesentlich höhere Schlagkraft als vorher (was will ich mit 15 TSF - mit 2 kompletten Löschzügen + Spezielfahrzeugen kann ich doch viel mehr machen.
- und was viel wichtiger ist, die Bürger stehen wie ein Mann hinter ihrer Feuerwehr
Kosten wurden NICHT eingespart, das gleiche Geld aber viel sinnvoller ausgegeben.
So, wer jetzt damit Probleme hat, der ich in meinen Augen einer dieser FeuerwehrFÜRSTEN, die gerne IHRE EIGENE Feuerwehr aus MACHTgründen behalten wollen.
Sorry Kameraden, aber auf diese Herren können wir heute verzichten.
...Politikergeschwätz!
Dann legt doch Feuerwehren zusammen. Warum macht es denn keiner? Vielleicht wegen der Wählerstimmen? Sollen die Freiwilligen auch noch die Fusionspläne selbst schmieden und durchboxen? Also irgendwo ist ja mal Schluß mit Lustig! Ändert die Gesetze und Verordnungen, dann geht Vieles. Nur Stand heute ist für JEDE Gemeinde eine Feuerwehr aufzustellen. Das hat doch nicht die feuerwehr erfunden! Und wenn keine freiwilligen Feuerwehrleute mehr zu finden sind, müssen Gesetze geändert und hauptberufliche Helfer eingestellt werden. Kostet aber Geld; sau doof für die Herren der Politik. Aber es wird kommen! Ihr werdet euch noch gerne an die Zeiten zurückerinnern, wo man "nur" die großen roten Autos kaufen musste. In Zukunft zahlt ihr auch die Besatzung!
Toll.
HK, du hast es auf den Punkt gebracht.
Bin ganz deiner Meinung.
Stell Dir vor es brennt - und keiner geht hin !
Liebe Feuerwehr,
wenn nicht genügend Feuerwehrleute vorhanden sind um die Tageseinsatzbereitschaft sicherzustellen und in naher Zukunft auch keine Neuzugänge zu erwarten sind, dann führt an einer Fusion KEIN Weg vorbei.
Dann ist es egal, ob die Feuerwehrfürsten gerne eine EIGENE Feuerwehr hätten oder nicht, die Sicherheit der Bürger muss vorgehen.
Hinzu kommt, dass das Feuerwehr(un)wesen, wie es teilweise anzutreffen ist, in Zukunft nicht mehr zu finanzieren ist. Nicht jede Dorffeuerwehr muss jeden Einsatz alleine bewältigen können. Teilweise sind unsere Feuerwehren mit viel zu viel Gerätschaften ausgerüstet, es ist gar nicht genug Personal vorhanden, um alles bedienen zu können.
PS: Um Fragen vorzubeuten, ich bin seit über 35 Jahren in leitenden Funktionen aktiv, sowohl bei der Feuerwehr, in der Politik und im Rathaus. Ich kenne also die Problematik und ich weis genau wovon ich spreche.
Die Zahl techn. Hilfeleistungen geht laut allen Statistilen stark zurück. Da hängt einfach damit zusammen das die Autos immer besser werden. Und eine Katze vom Baum holen ist doch keine techn. Hilfeleistung. Zusammenlegungen werden kommen, wer soll denn bitte schön das so sehr teuer gewordenen Feuerwehrwesen denn in Zukunft noch bezahlen??
Erst mal muss ich sagen, dass ich es nicht gerade förderlich finde, das Einsatzgebiet der Feuerwehr auf Brände zu beschränken. Es gehört weit mehr zum "Täglich Brot" einer FFW als nur das löschen von Brände! Viel mehr ist es so, dass die Technische Hilfeleistung immer mehr in den Vordergrund rückt und somit zum Haupteinsatzgebiet wird. Des weiteren mag es sein, dass keine "Massen" an Einsatzkräften sofort vor Ort sind, dennoch ist es wohl ohne Zweifel notwendig, das Menschen in Not schnellstmöglich "Erste Hilfe" benötigen und auch erhalten sollen. Durch Zusammenlegungen verlängert sich mit Sicherheit die Anfahrtszeit der Einsatzkräfte und somit auch die Zeit bis professionelle Hilfe vor Ort ist, diese längere Zeit kann im Ernstfall Menschenleben kosten!! Feuerwehren errichten auch keine Straßensperren sondern sie halten den Verkehr nur an und sichern die Einsatzstelle ab, für Straßensperren ist die Polizei zuständig! Was nun gegen Zusammenlegungen spricht habe ich meiner Meinung nach im vorher gehenden Text ausgiebig erläutert. Eine Lösung wäre die gemeinsame Alarmierung von Feuerwehren, wie es ja auch schon seit längerem Praktiziert wird.
ch.erbes@kjfw-bks-wil.de