Tina Teuer: Bis zu 499 Euro kostet ein Ticket zur Rock-Diva
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Kommentare zu Tina Teuer: Bis zu 499 Euro kostet ein Ticket zur Rock-Diva
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Hallo birdie,
die Beschränkung auf zwei bzw. vier Tickets ist bereits gängige Praxis - eben bei AC/DC wurde das so gehandhabt. Dieses Beschränkungssystem hat jedoch versagt, lässt es sich doch leicht umgehen, bspw. durch Registrierung mit verschiedenen Mailadressen bei den Online-Kartenanbietern. Falls dich das eingehender interessiert, empfehle ich noch mal den Besuch auf fanshelfenfans.de - unter dem Punkt "Auktionen" findest du interessante Fakten zu diesem Markt. So hat bspw. ein Anbieter es geschafft, trotz Beschränkung von "zwei Tickets pro Person" über 100 AC/DC-Tickets bei ebay zu verscheuern. Natürlich mit jeweils großer Gewinnspanne. Das ist traurig, aber wahr.
Das Karten im Vorfeld unter der Hand abgezweigt werden, kann ich zwar nicht belegen. Dein Verdacht liegt jedoch nahe und ist durchaus nachvollziehbar.
Man sollte einfach auch bei den legalen Ticketverkäufen eine Stückzahlbeschränbung der Karten einführen, so daß eine Person z.B. maximal zwei oder vier Karten erwerben kann, nicht gleich 10 oder mehr, die dann weiterverkauft werden. Aber ich habe ohnehin den Eindruck, daß ein Großteil der Karten schon unter der Hand abgezweigt wird, also bevor er in die öffentlichen Vorverkaufsstellen oder Onlineshops kommt und von da aus schon privat weiterverkauft wird...
Zum Glück hatte ich noch nie das Problem, für ein Konzert nach meinem Interesse Karten zu bekommen (ich steh nicht auf Mainstream, nur Depeche Mode hab ich noch nie live erleben können...) und hab Tina Turner vor Jahren mal gratis gesehen...
Na Sie waren sicher auf keinem ihrer Konzerte, sonst hätten Sie da einen anderen Eindruck....
Tut mir leid aber ich glaubte nicht richtig zu lesen. Für das Gekrähe würde ich sogar den Strom für das Radio sparen geschweige denn noch Geld für Tickets ausgeben. Der ihre Lieder haben mir schon früher nicht gefallen und die letzte Zeit wird es peinlich. Fans von ihr sehen das natürlich anders, wenns schee macht...
Nicht nur in der Schweiz, auch und gerade in Deutschland treibt der Schwarzhandel mit AC/DC-Karten schlichtweg perverse Blüten. Ihr Artikel zeigt auf, was enttäuschte Fans längst wissen: Die Schwarzhändler sind bestens organisiert.
Im Falle von AC/DC-Karten kann man Leerausgegangenen nur raten, Frau von Rheins Tipp zu befolgen und sich nach Tickets zum Originalpreis umzuschauen. Die Möglichkeit gibt es bei einer AC/DC-Fan-Initiative unter fanshelfenfans.de. Diese hat das Ziel, AC/DC-Tickets ausschließlich zum Originalpreis an echte Fans zu vermitteln. Mit Erfolg: Über 30 Fans, die sonst leer ausgegangen oder bei der Kartenbeschaffung arm geworden wären, sind mithilfe der Initiative bei einem der begehrten Konzerte dabei. Die zweite Bewerberrunde läuft noch bis 30. Januar. Bleibt zu hoffen, dass dieses Engagement auch unter Fans von Tina Turner, Metallica, Depeche Mode etc. Schule macht.
Noch eine Anmerkung zu dem von Ihrem Blatt als seriös beschriebenen Anbieter Eventim: Durch seine Zweitplattform fansale.de forciert dieser den Kartenweiterverkauf mit Gewinnabsicht selbst, ähnlich wie seatwave & Co.: Bei „fansale“ haben Mitglieder die Möglichkeit, ihre bei Eventim gekauften Karten weiterzuverkaufen – zum eigens (!) festgelegten Preis oder nach dem Auktionsprinzip. Der „Clou“: Bei jedem Verkauf über diese Plattform verdient Eventim nochmals 10 % des Endpreises (der nicht selten beim Doppelten des Originalpreises liegt). So kann man zweimal kassieren: einmal beim regulären Verkauf, einmal beim Weiterverkauf. Ziel und Zweck von „fansale“ scheint also nicht die Eindämmung des Grau- oder Schwarzmarktes zu sein – nein, die Bremer CTS Eventim AG mit Sitz in München möchte ein Stück dieses höchstprofitablen Kuchens abhaben. Nach meinem Verständnis guter Sitten sieht Seriosität anders aus. Was Frau Petra von Rhein und ihre Kollegen der Verbraucherzentralen aus ganz Deutschland dazu meinen, würde mich ehrlich interessieren.